„slow going is all trucks beginning = Müssiggang ist aller Laster
Anfang“
„to have a jump in the dish = einen Sprung in der Schüssel haben“
„to have much wood before the cottage = viel Holz vor der Hütte haben“
„to have not all cups in the board = nicht alle Tassen im Schrank haben“
englischsprachige Redewendungen hat’s unter o.g. Link jede
Menge. Jetzt musst du sie nur noch selber wortwoertlich oder
sonstwie sonderbar uebersetzen.
Aber so richtig schoen bloed wie die woertliche Uebersetzung
deutscher Sprueche ins Englische wird das leider nie. Keine
Ahnung, woran das liegt. Vielleicht an der deutschen
Satzstellung, die, aufs Englische uebertragen, einfach grotesk
wirkt.
„I wish you what“, verabschiedet sich immer ein Freund von uns.
Und meine Ex-Kollegen antworteten auf jedes unverschaemte
Ansinnen mit dem Spruch: „Know you what you me can?“
Manchmal ist allerdings auch das Abstruse korrekt. Die
Formulierung, „[something] has given up its ghost“ hab ich allen
Ernstes schon oefter mal bei Amerikanern gehoert und gelesen.
Das ist irgendwie nicht zu toppen durch Englisch —>
Deutsch-Uebersetzungen wie „schwarz und blau (geschlagen)“ statt
„gruen und blau“. Oder „steinkalt“ statt „eiskalt“.
hi all,
daß das vom englischen ins deutsche nicht so unbedingt funktioniert, hatte ich mir schon fast gedacht, mir selber ist nämlich leider gar nix eingefallen.
„My dear Mister singing-club!“ = „Mein lieber Herr Gesangverein!“
hab ich mir dann gedacht, als ich eure vielen antworten gelesen hab, echt toll.
Bei Heiserkeit eine ganze Katze im Hals. Unterschiedliche Sprachkulturen in Deutschland und Frankreich. Von Wolfgang Häg
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Montag, 27.5.2002, Nr. 120, S. 24
„Wer bei uns etwas „für einen Apfel und ein Ei“ bekommt, kann es in Frankreich billiger haben. Dort genügt ein Happen Brot, „une bouchée de pain“. Liefert man etwas ab, „das weder Hand noch Fuß hat“, so heißt das in Gallien „weder Kopf noch Schwanz“. Man muß dann die Beine nicht nur schleunigst in die Hand nehmen, sondern gleich um den Hals legen. Schließlich noch ein guter Rat: Jeder, der diese SPrachbilder in der Konversation einsetzt, sollte auf seine Kehle achten. Wir haben bei Heiserkeit meist einen „kleinen Frosch im Hals“, Franzosen gleich eine ganze „Katze“.“