Hallo, Gartenfreunde,
In unserem Kleingarten (Blumentrog) setzen wir mit gutem Erfolg seit vielen Jahren Tomatenstauden an zwei verschiedenen Stellen ein.
Einige Stauden wachsen auch in diesem Jahr prächtig.
Andere Stauden, die in der Nähe unserer Lavendel-Pflanzen
( dieses Jahr zum ersten Mal gepflanzt) stehen, kümmern aber nur dahin.
Kann das geringere Wachstum in irgendeiner Weise durch die Nähe zum Lavendel begründet sein ??
Danke für Hinweise.
Gruss
Jürgen
Lavendel braucht einen sandigen durchlässigen Boden und ist sehr anspruchslos. Stauden hingegen brauchen einen guten Mutterboden um wachsen zu können. Wie oft werden die Stauden gedüngt. Denn es kann sein das der Lavendel dort alles findet was er braucht und die Stauden haben gerade wegen der Bodenverhältnisse zu wenig Nährstoffe.
Gute Nährstoffe und Bodenverbesserer sind Hornspäne, Guano und Rinderdung. Und als schnelle Direkthilfe kannst du ihnen einen Brennesselsud geben. Auf 1 Einer muß ein drittel zerkleinerte Brennessel rein. Ein paar Tage ziehen lassen. Wenn er stinkt ist er genau richtig. Danach den Pflanzen geben und leicht in den Boden einarbeiten. Kannst ihn aber auch beim Fachhändler kaufen. Das geht schneller.
Ich selbst habe immer Rinderdung im Frühjar in die Gemüsebeete eingearbeitet und als Weiterdüngung für alle Pflanzen Guano genommen. Habe in meinem Biogarten die tollsten Ergebnisse erziehlt.
Hildegard
Hallo, Hildegard,
Danke für die Tipps.
Da werden wir uns wohl etwas mehr um zusätzliche „Nahrung“ für die zurückgebliebenen Tomatenpflanzen kümmern müssen.
Gruss
Jürgen