Tobacco Block System Hilfe

Hallo Ihr!
Bin ich hier richtig?

Ich habe solch ein Gerät und habe es schon viermal getauscht - und die wollen nicht mehr (Einzelhandel "draußen) meinen, ich mache etwas falsch, aber ich gehe genau nach Anleitung vor.

Mal breche ich mir fast die Finger, weil der Schieber so schwer geht, dann manchmal zerreißen sie, dann wieder haben sie am Filter nur Luft - ich rauche also dauernd „Hängezigaretten“

Das Prinzip ist toll, und ich will das, geht ja so viel schneller, als so stopfen - aber ich brauche irgendwie eine Hilfe… wißt Ihr was?

Liebe Grüße

Sylvia

Hallo Sylvia,

bei ciao.com findest du einige Testberichte, die dir vielleicht weiterhelfen könnten: http://www.ciao.de/NEXT_Tobacco_Block_System__2474915

Und bei eBay hab ich folgende Tipps gefunden:
"1. Der GROßE Hebel muß in der Grundstellung immer GANZ OBEN stehen. Macht man das nämlich nicht und steht der Hebel nur halb oben, drückt der Takak beim Vorschieben ganz oder Teilweise gegen das Messer und es gibt keine guten Zigaretten.

  1. Gleichzeitig muss man darauf achten, dass der Stopfhebel (dass ist der Schieber an der Stirnseite, mit dem man den Tabak in die Hülse hineinschiebt) in Grundstellung immer GANZ HINTEN steht. Macht man das nämlich nicht, dann drückt man den Tabak auf die Stopfmechanik und die verklemmt dann. Der Stopfhebel lässt sich dann auch nur noch ganz schwer bewegen.

Beachtet man diese Punkte, dann wir wirklich eine Zigarette wie die andere."

Viel Erfolg,
Vanessa

Danke Vanessa!

Ja, das hatte ich auch schon gefunden! Mehr scheint es nicht zu geben! Hoffte hier einen Benutzer zu finden! Weiß aber auch nicht, ob das Board richtig ist!

Alles Liebe

Sylvia

Servus Sylvia,

ich weiß nicht, ob Du das hören magst, aber ich geh da so vor:

Daumen und Mittelfinger beider Hände liegen unterhalb, Zeigefinger oberhalb des Blättchens. Dann wird das Blättchen mit Daumen und Mittelfinger gefalzt, linke Hand hält es in gefalztem Zustand fest, rechte Hand gibt die benötigte Menge Tabak auf das Blättchen und formt es dabei zu einem Rohling in Form einer länglichen, lockeren Wurst. Blättchen mit Tabakfüllung wird zwischen Daumen und Mittelfingern hin- und hergerollt, Zeigefinger glätten und verteilen dabei die Tabakfüllung. Wenn diese gleichmäßig verteilt und rund ist, kommt die Drehung, bei der die dem Körper zugewandten Daumen die Kante des Blättchens möglichst satt unter die dem Körper abgewandte Kante schieben. Nach einer weiteren, kürzeren Rollbewegung in beide Richtungen halten Daumen und Zeigefinger die schon fast fertige Zigarette, die gummierte Kante des Blättchens wird mit einem Strich der Zungenspitze angefeuchtet, und beide Zeigefinger streichen die angefeuchtete Kante glatt über die andere, eingedrehte, des Blättchens.

Überstehender Tabak wird auf beiden Seiten der Zigarette abgenommen, die dem Mund zugewandte Seite wird kurz auf einen Fingernagel gestoßen und dann zwischen die Lippen genommen, die andere wird angezündet.

Das „Eindrehen“ der nicht gummierten Kante des Blättchens unter die andere, gummierte, benötigt etwas Übung. Ich habe ungefähr 70g Tabak benötigt, bis mir die erste rauchbare Zigarette gelungen ist.

Und seither hab ich niemals mehr eine Maschine oder ein Gerät dafür gebraucht.

Gute Blättchen zum Anfangen sind die dicken, griffigen „Efka“, man kann sich dann schrittweise steigern bis zu den filigranen „OCB schwarz“, von denen man fast nichts mehr merkt oder schmeckt.

Schöne Grüße

MM

Hi Martin!

*lach* das hast Du so wundervoll beschrieben, so richtig für Dummies, schon fast poetisch!

Ich habe früher immer selbst gedreht! Aber ich mag die nicht mehr - auch nicht mit eingedrehtem Filter - ich mag nur noch Filterzigaretten. Da diese aber nicht bezahlbar sind, - brauche ich ein Gerät zum Stopfen! Da gibt es die einfachen Ritsch Ratsch Dinger, aber das dauert mir immer noch zu lange und ich hab immer noch Probleme damit!

Abhilfe habe ich mir versprochen durch das neue System - und nun auch damit immer Ärger - darum geht es hier!

Danke noch mal für Deine ausführliche Schilderung - bist Du Lehrer? :wink:

Alles Liebe

Sylvia

Hi Martin,

Und seither hab ich niemals mehr eine Maschine oder ein Gerät
dafür gebraucht.

ich verwende zum rollen dann doch lieber ein kleines Gerät, dann sind die Ergebnisse bei mir gleichmäßiger. ‚Freihand‘ bin ich wohl zu ungeschickt. :smile:

Gute Blättchen zum Anfangen sind die dicken, griffigen „Efka“,
man kann sich dann schrittweise steigern bis zu den filigranen
„OCB schwarz“, von denen man fast nichts mehr merkt oder
schmeckt.

Bleibt noch die Frage nach dem Tabak. Ich verwende zur Zeit eine von Zigaretten her bekannte Marke. Vor ein paar Wochen habe ich aber etwas über die Zusammensetzung gelesen, was mir nicht so sehr zugesagt hat.
Dem Tabak werden ja allerlei Zusätze beigemischt, die unter anderem betäubend wirken, damit der Rauch nicht so kratzt … das steht natürlich eventuellen Versuchen mal weniger zu rauchen entgegen.

Weißt Du eine Tabaksorte, die weniger solche Zusätze hat?

Gruß, Rainer

Servus,

Weißt Du eine Tabaksorte, die weniger solche Zusätze hat?

American Spirit: Nach Angaben des Herstellers ohne jeden Zusatz, bloß Tabak. Muss daher auch etwas trockener verpackt werden, damit er nicht schimmelt, ist von daher etwas gewöhnungsbedürftig. Den gewohnten halfzwaren entspricht am ehesten der „Perique Blend“ in der schwarzen Packung.

Schöne Grüße

MM

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Hallo Martin,

herzlichen Dank! Probier ich gleich. :smile:

Gruß, Rainer