hallo ihr lieben,
unsere tochter ist neun monate. sie wird nach wie vor alle vier stunden wach und will eine flasche. ich bin echt am ende langsam. die einen sagen, das braucht sie, gib ihr die flasche so lange sie danach verlangt, die anderen sagen, ohje das ist nur Angewohnheit. hör auf damit, lass es. ich habe einen graus davor es aufzuhören weil sie die ganze nacht durchschreien wird. aber man sagt, je länger ich warte desto schlimmer würde es werden. ich weiß echt nicht was ich tun soll? mit jeder nacht denke ich vielleicht ist das falsch. aber wenn sie dann weint renne ich wieder in die küche. ich kann inzwischen auch nicht mehr einschlafen. am anfang bin ich nach der flasche gleich wieder eingeschlafen. jetzt liege ich stundenlang wach, bis sie wieder wach wird. so nach dem motto, es rentiert sich garnicht einzuschlafen. ich habe auch gehört der magen sollte mal pausieren, sie würde die ganze nacht verdauen, das wäre nicht gut.
diejenigen von euch die sagen, mach weiter, das kind braucht das, wie lange soll ich es weitermachen?? wann denkt ihr wann wirklich schluss damit sein sollte?
liebe grüße und vielen dank für eure tipps
c.
Hi,
hast du mal mit dem Kinderarzt gesprochen, wie ist die Entwicklung vom Kind auch im Hinblick auf das Gewicht, was sagt die letzte U?
Viele Grüße
Siegmar
Ganz ehrlich, DAS IST NORMAL!!! Warum glaubst Du haben diese unsäglichen Bücher wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“ Hochkonjunktur.
Mein Kind ist nun 1 Jahr und wird nachts mindestens 2x wach und stillt.
Nun mal zur Problemlösung. Wäre es eine Möglichkeit das Kind mit zu Dir ins Bett zu nehmen. Ich vermute sie benötigt eher Deine Nähe als die Flasche. Wie isst sie denn sonst? Was gibst Du ihr in der Flasche?
Wäre es möglich die Flasche vorzubereiten und neben DEin Bett zu stellen? (Warzmzuhalten?)
Was macht der Vater? Könntet Ihr Euch nächteweise abwechseln?
Wann Schluß ist kann ich Dir nicht sagen, kenne allerdings genug KInderdie mit zwei noch nicht komplett durchschlafen.
pp
Hallo,
was bekommt sie denn sonst noch für Mahlzeiten, außer der Flasche?
Wenn sie Nachts wirklich vor Hunger schreit, dann kannst du ihr das Essen wohl kaum verweigern
. Vielleicht ist die Milch einfach nicht gehaltvoll genug, so dass die letzte Mahlzeit über die langen Nachtstunden einfach nicht ausreicht?
Es ist ja schon eine Weile her, aber ich habe abends in dem Alter einen (Dinkel)-Brei gefüttert (mit der Flaschenmilch angerührt, plus ein bisschen Apfelkompott), dazu Tee und zum „Sattwerden“ noch einen kleinere Milchflasche, so viel wie eben noch gewollt war, hinterher. Das hat bis zum Frühstück gut vorgehalten.
Liebe Grüße
Lilith
hallo ihr lieben,
unsere tochter ist neun monate. sie wird nach wie vor alle
vier stunden wach und will eine flasche.
Mit neun Monaten ist so in etwa (ist natürlich individuell unterschiedlich) der Zeitpunkt gekommen, dass man nicht mehr alles machen sollte, was das Kind will (nur noch fast alles). Irgendwie ist es meistens auch so, dass man als Mutter dann keine Lust mehr dazu hat. Das Schreien bekommt einen unangenehmen Beiklang und irgendwas ist es dann anders als vorher. Man fängt an, sich manchmal zu ärgern, wenn das Kind schreit.
Hast du schon mal versucht, nachts anstatt Milch ungesüssten (!!) Tee oder Wasser zu geben? Das sollte eigentlich reichen, dann brauchst du zumindestens nicht mehr dauernd in die Küche; den Tee oder das Wasser kannst du dir ja neben das Bett hinstellen, evtl. in einer Isoliertasche oder sowas, damit der Tee schön warm gehalten wird. Geschrei wird es natürlich trotzdem geben, aber immerhin wäre dann der Übergang nicht ganz so krass als wenn das Kind dann gar nichts mehr kriegt.
Ich denke aber, den Tee oder was Wasser sollte das Kind auch schon mal tagsüber kriegen, damit es dann nicht mitten in der Nacht mit einer Flüssigkeit überrascht wird, die es vorher noch nie getrunken hat.
ich habe einen graus davor es aufzuhören weil sie die ganze nacht durchschreien wird.
Das kann durchaus sein! Deswegen muss man ein Konzept haben, nachdem man vorgehen will (z. B. 1. Woche: Milchflasche um 22:00 Uhr wird durch Wasser ersetzt. 2. Woche: Milchflasche um 2:00 wird durch Tee ersetzt. 3. Woche: Milchflasche um 6:00 wird durch Wasser ersetzt und die um 22:00 fällt ganz weg. Oder irgendwie so. ) Und an das muss man sich dann eisern halten. Nach Möglichkeit sollte man dann noch jemanden haben, bei dem man seine Zweifel loswerden kann, und der einen darin bestärkt, weiterzumachen.
- Man kann natürlich auch die nächtliche Flaschengeberei mit einem Schlag ganz aufhören. Dann ist die Phase nicht so lange. Vielleicht ist das auch für das Kind besser, aber wenigstens Wasser würde ich immer geben, wenn es gewünscht wird.
aber man sagt, je länger ich warte desto schlimmer würde es werden.
Das sehe ich auch so. Denk mal, das Schreien ist halt ein Geräusch, das tut dir doch nicht wirklich was. Und die Nachbarn werden es auch überleben.
Ansonsten kann ich mich nur MeToo anschließen, und ein Gespräch mit dem Kinderarzt empfehlen.
Viele Grüße
Simsy
Hallo!
Mit neun Monaten ist ein Baby grundsätzlich schon in der Lage, durchzuschlafen. Eine Bekannte hatte das gleiche Problem wie Du. Ihr Kinderarzt hatte ihr geraten, die nächtlichen Flaschen nach und nach zu verdünnen, bis das Kind irgendwann nur noch Wasser in der Flasche hat. Weil es sich nicht „lohnte“, für ein bißchen Wasser aufzuwachen, schlief das Kind nach drei Wochen tatsächlich durch! Kannst es ja einfach mal probieren, Du hast ja nichts zu verlieren!
Ist Dein Baby denn ansonsten gut dabei, hat also genug Babyspeck? Wenn ja, kann ich mir kaum vorstellen, daß es diese nächtlichen Flaschen unbedingt braucht.
Laß Dir kein schlechtes Gewissen machen, weil Du möchtest, daß Dein Kind endlich durchschläft. Wer neun Monate lang keinen geregelten Schlaf bekommt, geht einfach am Stock. Und von einer fertigen Mutter hat das Kind auch nichts!
Wünsch Dir viel Glück!
marvin
Hallo,
in dem Alter wurde meine Tochter immer noch alle 2-3 Stunden nachts wach und wurde gestillt. Und weißt du was? Das ist vollkommen normal und natürlich. Selbstverständlich GIBT es Kinder, die in der Lage sind durchzuschlafen. Aber das ist nicht abhängig vom Alter. Manche können das schon ganz früh und andere können es erst ganz spät. Viele Erwachsene werden nachts wach, weil sie mal aufs Klo müssen. Oder weil sie Durst haben. Alle vier Stunden - Stillmütter können darüber eigentlich nur müde lachen
Lass dir bitte nicht einreden, dass ein Kind in einem gewissen Alter etwas machen MUSS. Dein Kind ist völlig normal. Versuch es mit der vorgeschlagenen Methode, die Milch zu verdünnen. Oder biete einfach nur noch Wasser an.
Hallo
in dem Alter wurde meine Tochter immer noch alle 2-3 Stunden
nachts wach und wurde gestillt.
Stillen ist aber irgendwie was anderes. Das Kind scheint ja die Flasche zu kriegen. Und die muss man ja immer frisch zubereiten, mitten in der Nacht. Da muss man ja richtig aufstehen und wachwerden.
Außerdem sollte eine Flasche wohl etwas länger vorhalten als eine Stillmahlzeit, soviel ich weiß.
Hm, aber alle 2 bis 3 Stunden, mit 9 Monaten? Wie oft ist sie denn nachts wachgeworden, als sie 9 Wochen alt war?
Viele Grüße Simsy
Hallo,
meine Nichte schlief durch, als die Mama endlich zufütterte.
Sie wurde bis zum 12. Monat nur gestillt, kam entsprechend nachts alle paar Stunden.
Komischerweise schlief sie bei Oma immer durch…
Bei der gabs Abends nämlich einen Brei und dananch nochmal eine Stillmahlzeit und die Kleine hat durchgeschlafen, weil sie lange genug satt war.
grüße
dragonkidd
Wäre es eine Möglichkeit das Kind
mit zu Dir ins Bett zu nehmen. Ich vermute sie benötigt eher
Deine Nähe als die Flasche.
Kann das nur unterstützen - unserer wird auch seit neuestem schon kurz nach dem ins Bett bringen - wir dachten am Anfang, dass es Hunger ist - nachdem was er aber ein paar Stunden zuvor gemampft hat ist das eher unmöglich. Wir nehmen ihn dann beim ersten Erwachen mit in unser Bett und kuscheln ihn an uns und damit ist dann fast Ruhe - in der Nacht entfernt er sich dann ein wenig von uns und fängt dann wieder an zu meckern, wenn er uns im Schlaf nicht finden kann. Kind wieder angekuschelt und das wars dann auch.
Gruß,
Alexandra
Hallo Dragonkidd,
kann sein, ist aber leider nicht zwingend der Zusammenhang satt=durchschlafen.
Wir hatten Nächte da hat der Kleine nur mit Stillen 9 Stunden am Stück geschlafen aktuell haben wir mal wieder nen Entwicklungsschub, da hilft selbst der Teller Brei und ne große Flasche PRE-Milch mit Reisflocken nicht und der Kleine wacht schon nach 3 Stunden wieder auf - trinkt dann aber nicht wirklich viel, sondern will scheinbar nur kuscheln.
Gruß,
Alexandra
… das ist einer der Gründe, warum ich so dankbar bin, dass Stillen bi uns gut klappt und ich jeder werdenden Mutter empfehlen würde, zu stillen wenn es irgendwie geht. Unsere Kleine schläft in unserem Bett, ich stille und kann noch nichtmal sagen, ob sie durchschläft, da ich zum Stillen nicht mehr wach genug werde, um mich morgens daran zu erinnern.
Stillen und Familienbett sind für uns die perfekte Kombination, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Ja, fürs Anfangen mit dem Stillen ist es jetzt wohl ein bißchen spät in Deinem Fall, aber vielleicht überlegt es sich ja noch der eine oder andere, der diesen Thread liest.
Alles Gute
Ramona
Hallo Charu,
unsere tochter ist neun monate. sie wird nach wie vor alle
vier stunden wach und will eine flasche. ich bin echt am ende
langsam.
das kann ich gut verstehen. Nicht durchschlafen können ist in meinen Augen der schlimmste Stress nach einer Geburt.
diejenigen von euch die sagen, mach weiter, das kind braucht
das, wie lange soll ich es weitermachen?? wann denkt ihr wann
wirklich schluss damit sein sollte?
Leider kann auch ich nur von einem Stillkind berichten. Die geisterte bis zum Schulalter noch ins mütterliche Bett. Danach war sie vielleicht zu müde dazu.
Aber sie (29 Jahre alt) ist trotzdem (oder deswegen?) ein selbstbewusster und selbständiger Mensch geworden.
Was ich aber Dir als Flaschenkind-Mutter raten würde, ist das schon öfter erwähnte Verdünnen des Nachtfläschchens. Die Muttermilch ist beim Kurzstillen ja auch noch nicht so gehaltvoll.
Gruß, Karin
Hallo Ramona,
ich stille und kann noch
nichtmal sagen, ob sie durchschläft, da ich zum Stillen nicht
mehr wach genug werde, um mich morgens daran zu erinnern.
Deine Brust sollte Dir das aber erzählen
Ich habe es morgens immer daran gemerkt, dass die Brust spannte, wenn meine Tochter durchgeschlafen hat.
Gruß, Karin
Hallo Karin,
Deine Brust sollte Dir das aber erzählen
Ich habe es
morgens immer daran gemerkt, dass die Brust spannte, wenn
meine Tochter durchgeschlafen hat.
naja, vielleicht war meine Formulierung ein kleines bißchen übertrieben ; ). Ich kann nur Mütter schwer verstehen, die auf Fertigpulver umstellen, obwohl das Stillen problemlos klappt - und dafür muss ich noch nicht mal die „Stillen-ist-aber-das-Beste-fürs-Kind-Du-Rabenmutter“-Keule herausholen - es ist einfach auch das Praktischste!
Gruß
Ramona
Hallo charu!
aber wenn sie dann
weint renne ich wieder in die küche.
Eine Freundin stellt sich abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser neben das Bett. Wenn das Kind die Flasche braucht, wird Pulver und Wasser in das Fläschchen gefüllt, geschüttelt und fertig.
Das hilft natürlich nicht gegen das nächtliche Aufwachen. Aber in die Küche müsstest du zumindest nicht mehr.
LiGrü
igel
schniff, heul - er hat sich selbst so gut wie abgestillt und dass obwohls doch für alle so praktisch war…*haare rauf* dafür jetzt nachts Mann aus dem Bett werf um Flasche zu machen…
traurigen Gruß,
Alexandra
Hallo Ramona,
Deine Brust sollte Dir das aber erzählen
Ich habe es
morgens immer daran gemerkt, dass die Brust spannte, wenn
meine Tochter durchgeschlafen hat.naja, vielleicht war meine Formulierung ein kleines bißchen
übertrieben ; ).
alles klar, hab wohl den Smiley zwischen den Zeilen übersehen 
Ich kann nur Mütter schwer verstehen, die auf
Fertigpulver umstellen, obwohl das Stillen problemlos klappt -
und dafür muss ich noch nicht mal die
„Stillen-ist-aber-das-Beste-fürs-Kind-Du-Rabenmutter“-Keule
herausholen - es ist einfach auch das Praktischste!
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Gruß, Karin
Hallo Alexandra,
mein Posting sollte auch nicht so rüberkommen
Satt=durchschlafen (was bei mir immer klappt
)
Das dieser Rat nicht bei Entwicklungsschüben, zahnen und Erkrankungen helfen kann hatte ich eigentlich als Allgemeinwissen vorausgesetzt.
In solchen Phasen hilft nämlich nichts, gar nix, nichtmal Autofahren, da muss man als Elternteil durch.
Und auch mal als Tante.
Es sollte ein Tipp und/oder Denkanstoss sein, wie alle anderen Ratschläge auch
grüße
dragonkidd
So haben wir es gemacht
Hallo!
So haben wir das gemacht. Leider kann ich mich nicht mehr so richtig dran erinnern, wie alt unser Sohn da genau war.
Ich schätze, so mit 8-10 Monaten hat er nachts noch einmal nach einer Flasche verlangt, die haben wir erst mit 1,5 Jahren ganz abgestellt.
Erstmal würde ich sicherstellen, dass das Kind abends genug zu sich nimmt und nicht aus Hunger häufig nachts wach wird. Bei uns gab’s abends häufig Getreidebrei mit Obst.
Irgendwann hatten wir einfach das Gefühl, dass es jetzt reicht mit der Flasche nachts. Wir haben sie zunehmend mit Wasser verdünnt. Nach ein paar Wochen hat unser Sohn sich nachts 200ml fast pures Wasser reingedrückt
Da haben wir das dann gelassen. Wenn er wach wurde, sind wir ans Bett und haben ihm den Schnuller gegeben und ihn wieder schlafen gelegt. Soweit ich mich erinnere hat das recht reibungslos geklappt. Es war wohl der richtige Zeitpunkt dafür.
In Deinem Fall würde ich sagen: Eine Flasche nachts fände ich schon angebracht. Mehrere würde ich versuchen abzustellen. Hier gilt meine Prämisse: Dem Kind kann es nur so gut gehen, wie es der Mutter geht. Wenn Du also auf dem Zahnfleisch daherkommst, nur damit Dein Kind mehrfach nachts eine Flasche ans Bett bekommt, ist auf Dauer keinem geholfen. Da muss eine andere Lösung gefunden werden, natürlich dabei immer das Wohl des Kindes im Auge behalten.
Zwischenfrage: Wo ist in der Geschichte der Vater des Kindes? Wenn er mit im Haushalt lebt, könnte er ja nachts auch mal ran, oder nicht? Oder falls Ihr getrennt lebt, nimmst Du Dir mal am Wochenende frei und holst den Schlaf nach.
Grüße
kernig