Hallo,
als ich 13 war habe ich einen kleinen Welpen bekommen.
Er war 8 Wochen alt.
Ich war schon immer sehr ruhig und hatte wenig Freunde, dieser Hund war mein ein und alles.
Er war mein bester Freund.
Kurz vor seinem 16. Geburtstag ist er gestorben.
Es ist jetzt schon 1,5 Jahre her seit dem ich ihn einschläfern lassen habe, aber ich habe die Bilder im Kopf, als ob es gestern gewesen wäre, als der Tierarzt mit seiner Spritze kam, als ich seinen letzten Herzschlag gefühlt habe, als ich ihn beerdigt habe und auch die Wochen davor, als es ihm schlecht ging und ich ihm nicht helfen konnte.
Er war wie ein Kind für mich. Ich habe ihn 16 Jahre versorgt wie ein Kleinkind.
Es wird einfach nicht besser, ich muß jeden Tag an ihn denken, ich gehe jeden Tag zu seinem Grab, mir kommen jetzt noch ständig die Tränen als ob es alles noch ganz frisch wäre.
Aber vielleicht ergeht das ja jedem so, der ein Tier verloren hat?
Ist sowas normal?
Oder nicht?
Soll ich vielleicht alles wegräumen, was mich an ihn errinnert?
Oder wie bekommt man das hin, daß man an seinen Hund zurückdenken kann und sich einfach über die Zeit freuen kann, die man mit ihm erlebt hat?