Tod im Web

Hi,

das Internet wird erwachsen und in dem Zeitraum sind auch einige Menschen verstorben.

Auf Webseiten anzumelden ist meistens kein Problem, doch Mitgliedskonten wieder zu löschen, siehe Facebook, ist teils schon eine Herausforderung bzw. teils nur mittels Zuhilfenahme Dritter möglich.

Was mit den virtuellen Hinterlassenschaften anfangen?

Was ist mit Geld bei Online-Banken, Paypal, Fotoagenturen bzw. allen Webseiten wo Geld gelagert wird, und wenn es nur ein SMS-Guthaben ist?

Sterbeurkunde, Testament oder Erbschein wird verlangt.

Was mit den virtuellen Inhalten? Sich selbst ein virtuelles Denkmal setzen oder den Nachkommen jede Menge Datenmüll hinterlassen?

Wäre es nicht sinnvoll, neben dem Testament für die irdischen Güter auch ein Testament für virtuelle Güter bzw. Gut im Internet zu machen?

Doch wer sorgt für die Durchführung nach dem Ableben?

Ich finde hier sollte es einfache Handhabungen geben, ob und was Meschen wem (individuell auswählbar) hinterlassen mögen. Bzw. Profilinhalte sollten ebenso einfach gelöscht werden können.

Es mag makaber bis pietätlos anmuten z.B. im Namen von Verstorbenen Einladungen zu erhalten. Klasse ist natürlich auch, wenn Verstorbene Werbung zugeschickt bekommen. Ähnlich Telefonbüchern in denen Leute teils zu finden sind, die schon seit Jahren oder gar auch Jahrzehnten verstorben sind.

Ciao,
Romana

Hallo,

auch im „realen Leben“ hinterlassen Verstorbene Spuren und man benötigt entsprechende Unterlagen, um an die Guthaben und Erbschaften zu kommen.

Insofern finde ich Deine Frage nicht nachvollziehbar.

Gruß

S.J.

Was mit den virtuellen Hinterlassenschaften anfangen?

Es gibt bereits Firmen, die sich genau mit dieser Themati befassen. Dort kann man alles regeln bzw. post-mortem von denen regeln lassen.

Hi Steve,

mutmaßlich haben sich Menschen noch nicht soviel Gedanken über virtuelle Hinterlassenschaften denn Erbschaften in der realen Welt gemacht.

Mir scheint hier gibt es noch viel rechtliche Grauzone.

Beispielsweise soll Paypal 40 € verlangen Geld von Verstorbenen auf ein Erbenkonto zu überweisen.

Wer auf Paypal ein Konto eröffnet, zahlt nichts. Okay, hier kann man auf Umwegen das Geld ohne Gebühren erhalten. Dennoch finde ich es eine Schweinerei 40,-- € für eine Kontoüberweisung zu verlangen, wie es in einem Artikel hieß.

Ciao,
Romana

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Hallo.

Es gibt bereits Firmen, die sich genau mit dieser Thematik befassen.

Kannst Du ein paar nennen?

Gruß Conni

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Hallo

Kannst Du ein paar nennen?

Leider nein. Ich erinnere mich nur einen Fernsehbericht zu diesem Thema gesehen zu haben. Da ich diese Dinge für mich bereits ohne externe Hilfe erledigt habe, habe ich mir die in Frage kommenden Dienstleister nicht gemerkt.

Gruß

Nordlicht