Hi Roger,
ich bin froh, dass du nochmal geschrieben hast,
das rundet das Bild etwas mehr.
Jetzt klingt das lange nicht mehr so klammernd, wie
vor allem in dem allerersten Posting (das, das ursprünglich
im LuL-Brett stand).
Was du über eur Haus/euren Haushalt schreibst, klingt echt
gut.
ja, mich auch. Aber eigentlich war ich gerne Vater und finde
meine Tochter toll und zeige ihr das auch.
Das Problem was ich sehe ist, dass sie in mir immer jemand
hatte, der sie auffing, bei dem sie sich ausweinen konnte und
von dem sie nie Vorwürfe bekam. Nun wird sie sicherlich auch
aufgefangen aber bestimmte Entscheidungen kann und will ich
nicht beeinflussen.
Aber du bist ja nicht total weg vom Fenster, ich meine,
sie zieht ja nicht nach Südafrika (wie ich das gemacht habe)
Nur wird sie seltener zu dir kommen und das ist ja auch
richtig so - ich meine, so ist halt die Entwicklung im Leben.
ja, es war eng aber nicht gegen die Welt sondern eine
stressfreie Insel in einer stressigen Welt… aber nicht „ich
und das Kind“ sondern Familie.
Das klingt sehr idyllisch.
Vorher klang es halt, wie wenn es da nur dich und deine
Tochter gegeben hätte, als ob du den Freund sogar als
Eindringling empfindest. Aber das hast du ja geklärt.
Natürlich haben Mutter und „neues“ Kind und Ehemann die
primären Rechte an ihrem Leben. Aber hat der Grossvater nicht
auch Rechte ?Keine einklagbaren.
ich sternzeichen Krebs und klage nicht sonder ziehe
mich zurück und meine Tochter/Sohn sind es, die mich wieder
abholen.
Mit einklagbaren Rechten hab ich aber was anderes gemeint.
Aber das weißt du sicher.
schade. Ich denke ich habe meine Sache gut gemacht.
Das glaube ich dir gern, einfach mal so, aber das hat nichts
damit zu tun, dass deine Tochter eventuell ganz andere
Vorstellungen hat.
Selbständige, sozialverträgliche, liebenswerte Kinder die von
Jung und Alt gemocht werden, niemandem auf der Tasche liegen
und jedem helfen, keine Rassenvorurteile kennen und jeglichen
Extremismus ablehnen. Menschen lieben und für alte Menschen
sorgen und denen Kinder hinterherlaufen.
Natürlich kann man dem kaum widersprechen. Aber das hat noch
lange nichts damit zu tun, wie man denkt, dass man dies
erreicht.
Sicher wird sie positive Kinder grossziehen und ich hoffe sie
wird mich mit ins Boot nehmen.
Das wünsche ich dir. Nur kannst du es eben nicht verlangen,
es ist ein Bonus.
Eine andere Frage: du schreibst hier zum ersten Mal „uns“, bis
jetzt hast du immer nur von dir und deiner Tochter
geschrieben,
weder von anderen Kindern noch von der Mutter deiner Tochter.ich kann hier nur von mir schreiben. Die Beziehung zur Mutter
steht ja nicht auf dem Plan. Und es ist ja nun auch nicht so,
dass ich, nachdem ich Deine Mail gelesen habe, losrenne und
was ändere.
Meine Frage bezog sich lediglich auf die oben ausgesprochene
Vermutung, dass ihr zwei zu sehr aufeinandergluckt (du und deine
Tochter) und hier zum ersten Mal von anderen die Rede war.
Ich empfand damals die Einmischung meiner Schwester in
meine Beziehung für total daneben.versuche doch mal sie zu verstehen. Sie will für Dich das
beste und warum soll man einem Menschen der mich liebt böse
sein ?
Du schreibst aber, dass deine Tochter daneben sahst.
Meine Schwester nahm meinen Mann beiseite, es war hinter
meinem Rücken und es fielen die Worte „wenn du Probleme in
der Erziehung von Elke hast“. Du siehst den Unterschied?
Ohne jetzt meine Probleme hier ausbreiten zu wollen, um
abzulenken, von ihr stammt auch der Satz: Ich will nicht,
dass meine Tochter so wird wie Elke.
Menschen muss man so nehmen wie sie sind, es gibt keine
anderen … ein schöner Satz finde ich.
Zustimmung. Meine Schwester (letzter Satz dazu) hat seit
ich etwa 6 Jahre bin, versucht mich zu erziehen, weil sie
die Erziehung meiner Eltern für falsch hielt (sie ist etwas
älter als ich, wie du merkst).
Gruß
Elke
ich sternzeichen Krebs und klage nicht sonder ziehe