Toefl, fce etc. was braucht man wirklich?

Hi Leute,

also ich geh bald studieren und wollte auch mal ins Ausland etc. Um Nebenbei mich ein wenig besser zu qualifizieren, wollte ich ein Cetrificate in english machen. Aber was ist bei ausländischen und Deutschen Arbeitgebern denn angesehen? Was ist ein muss und wo sollte man sich lieber Kursgebühren sparen?

DANKE IM VORRAUS!

Moin rambazamba,

Also, wenn du im Ausland studieren willst, verlangt die Hochschule u. U. ein solches Zertifikat. In den allermeisten Fällen wird dabei ein TOEFL akzepitert, es mag aber Ausnahmen geben.
Andererseits habe ich noch nie einen Arbeitgeber getroffen, der Wert auf solche Zertifikate gelegt hat. Du musst natürlich in deiner Bewerbung bei der Wahrheit bleiben was deine Fremdsprachenkenntnisse betrifft.

Ralph

Moin,

also ich geh bald studieren und wollte auch mal ins Ausland
etc. Um Nebenbei mich ein wenig besser zu qualifizieren,
wollte ich ein Cetrificate in english machen. Aber was ist bei
ausländischen und Deutschen Arbeitgebern denn angesehen? Was
ist ein muss und wo sollte man sich lieber Kursgebühren
sparen?

Es kommt drauf an, wohing Du gehen willst; Unis geben i.A. ihre Sprachanforderungen bzw. sprachlichen Zugangsvoraussetzungen für Ausländer auf ihren Webseiten bekannt. Mein Tipp: beschäftige Dich ohne solch teuren Tests mit Englisch solange Du den Test nicht wirklich brauchst (denn bspw. der TOEFL verfällt nach ein oder zwei Jahren) und mach einen Test erst, wenn er von Deiner Wunschuni verlangt wird bzw. Du ihn dort für Deine Bewerbung brauchst. In der Zwischenzeit bietet Deine hiesige Heimatuni sicherlich diverse englisch Sprachkurse an (kostenlos od. gg. geringe Gebühr) - oder noch günstiger, lies englische Bücher, hör englisches Radio und guck Filme im englischen Orginal :smile:. Hat bei mir gut funktioniert.

Gruß,
Ingo

Hallo,

na das ist doch ganz einfach: Du brauchst dann so eine Prüfung, wenn man sie von dir verlangt - sonst nicht. :wink:
Mit anderen Worten: Ich würde erst dann aktiv werden, wenn die Sache konkret wird.

Ich war damals auch ohne TOEFL-Test im Austausch in den USA. Ich bin mir nicht so ganz sicher, warum ich den TOEFL-Test nicht gebraucht habe, aber eine Freundin von mir, die an der gleichen Uni studierte, schon. Vielleicht lage es daran, dass meine Noten etwas besser waren, oder vielleicht lag es auch an der Zieluni. Ich kann mich dunkel erinnern, dass da ganz am Anfang irgend so ein Einstufungstest in Englisch war, und wenn man den bestanden hat, dann hat man später keinen TOEFL-Test mehr gebraucht.

Aber was ist bei
ausländischen und Deutschen Arbeitgebern denn angesehen?

Wieso Arbeitgeber? Ich dachte, es geht erst einmal um ein Auslandssemester? Das kannst du ja dann auch im Lebenslauf erwähnen.

Schöne Grüße

Petra

Hi Ralph,

Andererseits habe ich noch nie einen Arbeitgeber getroffen,
der Wert auf solche Zertifikate gelegt hat.

Stimmt: Ich auch nicht!

Du musst natürlich
in deiner Bewerbung bei der Wahrheit bleiben was deine
Fremdsprachenkenntnisse betrifft.

Wobei ich mich frage, wie bleibt man bei der Wahrheit was Fremdsprachen betrifft? Damit will ich sagen, daß wenn ich meine Fremdsprachenkenntnissen bewerte, bin ich grundsätzlich subjektiv und dann keiner -glaube ich- weiß genau wo „genügend“ endet und „gut“ anfängt u.Ä. Denn z.B. ich kann von mir behaupten fließend englisch zu reden und das ist wahr. Für Französisch auch. Aber ich mache trotzdem (viele) Fehlern… Was nun???
Meiner Meinung nach, ist das das größte Problem beim bewerten einer Sprache. Und dann kommt noch daß alle Zertifikate entsprechend aus ausländischen Anstalten kommt. Wenn ich sage ich habe die 4. Stufe der „Escuela Oficial de Idiomas“ wird wohl hier keiner wissen wie gut/schlecht diese Kenntnissen auch sind…

Schöne Grüße und ein tolles Fest, wünscht Dir,
Helena

Hallo rambazamba,
Je nach dem wo Du hin gehst. Jede Uni, jede Fachrichtung etc hat seine eigene Bedingungen. Dann frag erst lieber, was sie brauchen/wollen.
Z.B, als ich in den USA studieren wollte, brauchte ich nur den TOEFL für einige Unis, für andere brauchte ich dazu das GRE. Freunde von brauchten den TOEFL, GRE und GMAT. Das alles in den USA.
An Ende bin ich hier in Dt gelandent und hier brauchte ich den DSH, aber freunde von mir, die an der Musikschule studiert hatten, brauchten nur ein Mittelstufe.
Dann… lieber fragen. Vielleicht brauchst du nichts.
viel glück

Hallo helena,

Denn z.B. ich kann von
mir behaupten fließend englisch zu reden und das ist wahr. Für
Französisch auch. Aber ich mache trotzdem (viele) Fehlern…
Was nun???

Wenn di viele Fehler machst, sprichst du nicht fliessend, IMHO. Es stimmt schon, daß es da unterschiedliche Meinungen gibt, aber in etwa sollte man sich schon einschätzen können.

Ralph

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Hallo,

Andererseits habe ich noch nie einen Arbeitgeber getroffen,
der Wert auf solche Zertifikate gelegt hat. Du musst natürlich
in deiner Bewerbung bei der Wahrheit bleiben was deine
Fremdsprachenkenntnisse betrifft.

stimmt,
ich habe jahrelang in einem internationalen Konzern gearbeitet und war u.a. für die Einstellung des Personals zuständig.
Da in diesem Konzern mehr Englisch als Deutsch gesprochen wird, wurde darauf natürlich sehr viel Wert gelegt.
Wichtig waren mir da nicht die Zertifikate, sondern die Praxis, die man unter Umständen im Bewerbungsgespräch „prüfen“ kann.

Wenn du also einen Auslandsaufenthalt aufweisen kannst, zählt das IMHO sehr viel mehr, als wenn du ein Zertifikat vorlegen kannst.
(Ich hatte mal eine Bewerberin, die das TOEFL Zertifikat hat und die sich dann in der Praxis als eher schlecht erwies…)

Etwas anderes ist natürlich, dass manche Unis im Ausland ein Zertifikat unter Umständen verlangen; ich hatte deine Frage aber eher dahingehend verstanden, dass du nach Arbeitgebern fragst…

Wünsche dir viel Erfolg
Weihnachtliche Grüße,
Shannon

GER und Porfolio

Wenn di viele Fehler machst, sprichst du nicht fliessend,
IMHO.

Hallo Ralf,
heutzutage gibt es neue Art, um eine Sprache zu evaluieren. guck im internet unter Europäisches Sprachenportfolio. In der Forschung betrachtet man ein Niveau als sprache an sich. Das heißt, wenn ein Kind sagt: ich wil pielen (anstatt „spielen“) heisst es, das auf sein Niveau, könnte es sich ausdrücken. Wenn ich (als Ausländer) dir sage:
Miene Haus ist sehr schön. Steht die Bedeutung in vordergrund. Du würdest es vertehen, auch wenn ich nicht „Mein Haus“ gesagt habe.
Ich empfehle dir üuber das Portfolio und über das Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen zu lessen und teste eine deiner Fremdprachen. das macht Spaß. Ich empfehle es auch für Leute, die eine Fremdesprache lernen wollen.
Könntest du mich verstehen? Bestimmt sind viele Fehler hier. :wink:
A propos, guck auf Dein Zitat: Wenn „di“ viele Fehler machst… Heisst es, dass Du kein Deutsch kannst? :wink:
Gruß.
A.

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Hallo Ana,

In der
Forschung betrachtet man ein Niveau als sprache an sich.

Stimmt schon, wir reden aber im Kontext von Bewerbungen, nicht von Forschung.

Könntest du mich verstehen? Bestimmt sind viele Fehler hier.

Kein Thema, dein deutsch ist besser als mein spanisch(?)

A propos, guck auf Dein Zitat: Wenn „di“ viele Fehler
machst… Heisst es, dass Du kein Deutsch kannst? :wink:

Nein, das heisst nur, daß meine Finger schneller sind als meine Augen.
Wenn du meinen Namen mit f schreibst, heisst das, daß du nicht lesen kannst?

Ralph

Hallo Ana,

In der
Forschung betrachtet man ein Niveau als sprache an sich.

Stimmt schon, wir reden aber im Kontext von Bewerbungen, nicht
von Forschung.

Hallo RalPH,
Ich habe mich , auf das Kommentar, dass du an Helena gesagt hattest,bezogen.
Aber wenn wir bei Bewerbungen bleiben… Es hängt von dem Job ab. Sprachen haben sooooo viele Richtungen/Gebiete/Bereiche… und Reiche. Selbst auf Deutsch (Deine Muttersprache?) bin ich sicher, dass du Begriffe nicht kennst, die zu deinem Fach nicht gehören. Und das passiert uns alle.
Hast du dich über GRE informiert? Ich finde es sehr … nützlich, weil man neigt dazu, sehr hart mit (bei?) der Bewertung einer Fremdsprache zu sein. Ich habe mich damit beschäftig, als ich gesehen hatte, dass nach 4 Jahren Aufenthalt hier, ich kein PERFEKTES Deutsch gesprochen habe. Genau das wollte ich: perfekt Deutsch sprechen. Ich dachte, es wäre möglich. Deshalb habe ich viel gelesen: ich wollte wissen, warum ich das nicht hingekriegen konnte. Ich war ein bißchen enttäuscht, als ich gesehen hatte, dass es unmöglich ist. Anderseits, war ich ein bißchen erleichtt; ich dachte es hätte mit meinen Neuronen zu tun :wink:. Dabei habe ich auch gelenrt, was sind die reale Ziele, sowohl bei der Bewertung, als auch bei dem Lernprozeß einer Fremdsprache. Ich habe mit der Definition von Fremdsprache angefangen, und das öffnete mir eine riesige Welt.

Könntest du mich verstehen? Bestimmt sind viele Fehler hier.

Kein Thema, dein deutsch ist besser als mein spanisch(?)

Ja, Spanisch.

A propos, guck auf Dein Zitat: Wenn „di“ viele Fehler
machst… Heisst es, dass Du kein Deutsch kannst? :wink:

Nein, das heisst nur, daß meine Finger schneller sind als
meine Augen.

Natürlich habe ich dein Dt. nicht auf Frage gestellt. Und ich glaube, du hast auch es nicht so verstanden. Ich wollte eine Analogie bilden, in bezug auf die Fehler, die man in einer Fremdsprache machen kann. Sie sind Fehler, die die Kommunikation nicht hindern: man kann fliessend reden, auch wenn man Fehler macht. Dein „di“ statt ein „du“ könnte man mit „die Haus“ statt „das Haus“ gleichsetzen. Trotz des Fehlers vertehen sich beide Sprechteilnehmer.

Wenn du meinen Namen mit f schreibst, heisst das, daß du nicht
lesen kannst?

Hier sehe ich kein Bezungspunkt mit der Diskussion, die wir führen. Viellieicht habe ich etwas verpasst.

Gruß und feliz navidad

A.
PS: Entschuldige die viele Fehler :wink:

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Hallo Ralph,

Wenn di viele Fehler machst, sprichst du nicht fliessend,
IMHO. Es stimmt schon, daß es da unterschiedliche Meinungen
gibt, aber in etwa sollte man sich schon einschätzen können.

Also das ist für mich recht widersprüchlich, muß ich sagen. Denn wenn mir die Fehlern bewußt wären, würde ich dieselben nicht machen. Somit ist die Selbsteinschätzung eben zwangsläufig einen Trugschluß.
Darüber hinaus heisst für mich „fließend“ daß ich so rede, daß keine kürzere oder längere Pausen entstehen: Die Sprache fließt. Und genauso ist es bei mir. Nur ob das grammatikalisch 100% korrekt ist, mag ich zu bezweiflen.
Und noch ein drittes Gedankenanstoß: Ich behaupte, mein Englisch ist recht mies. Ich kenne aber Muttersprachler, die dieser Meinung überhaupt nicht teilen (und nicht als Floskeln!). Dagegen lese ich in schöner Regelmäßigkeit Zeitungen und Romane auf Englisch ohne dabei ein Wörterbuch zu haben und verstehe es sehr gut.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen 2008 wünscht Dir,
Helena

Hi Ralph

Kommt drauf an was man als fließend definiert (ich würde es als flüssiges Sprechen ohne große Pausen mit recht wenig Fehlern definieren bzw. Fehlern die uns beim Sprechen von Deutsch auch passieren).
Auch zu beachten ist, dass an Sprachschulen etc. großer Wert auf hyperkorrekte Grammatik gelegt wird. In der gesprochenen Sprache fällt diese oft weg.
Das habe ich grade bei meinem China-Aufenthalt bemerkt. Die reden Putonghua wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
Wir haben ein 3/4 Semester nur an le-Konstruktionen arbarbeitet (Vergangenheitsaspekt doppelt und einfach, Situationsveränderungsaspekt, Emotionaler Ausruf)… und in China benutzt das kein Mensch!
Bei Veröffentlichungen die zwangsweise Grammatik korrekt sein müssen evtl. aber sonst… alles kreuz uns Quer. Gut, Chinesisch hat eine einfache Grammatik mit einer recht eindeutigen Weise des Satzbaus (Subjekt Prädikat Objekt --> Zeit Subjekt Adverb Prädikat Komplement Obejkt oder Subjekt ´Zeit Ba-Partikel Vorgezogenes-Objekt erweitertes-Prädikat etc. pp). doch auch hier wird im Chinesischen grade nur soweit an grammatischen Regeln festgehalten dass man es eben verstehen kann.
Dazu kommen die Elipsen. Es ist gut möglich einer Chinesischen Unterhaltung beizuwohnen die Minutenlang pro Akteur aus 1-3 Worten besteht.

Das alles ist nicht unbedingt korrekt, aber verständlich, und man kann sich selbst so recht einfach verständigen.
Praxissprachgewalt ist von der grammatisch-technischen Beherrschung einer Sprache teilweise weit entfernt.

lg
Kate

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  1. Fuer Arbeit bei einer Firma, ist eher TOEIC als TOEFL angebracht.
  2. In England usw. wird Cambridge benutzt.
  3. Bei Bewertung und Selbst-Bewertung ist das actfl System einfach und hilfreich (http://www.nvtc.gov/lotw/months/november/learningExp…) .

KIM