Moin erstmal,
Anstrengung…Ich entschied mich deshalb für +2,25
Diopt.(Mittelweg).
Ich habe bei den Lesehilfen noch nicht eine so feine Abstufung gefunden, ich kenne nur die 0,5-dpt-Rasterung.
Diese Lesehilfen (Discounter-Brillen) funktionieren nur, wenn Deine Augen zumindest annähernd die gleiche Fehlsichtigkeit bzw. den gleichen Korrektionsbedarf haben.
An die Fachleute daher die Frage: Welchen Toleranzbereich
akzeptiert das menschl. Auge, also stärkere oder schwächere
Gläser, abweichend von der optimalen Glasstärke und womit man
noch scharf und ermüdungsfrei sieht?
Aus obiger Antwort (0,5-dpt-Rasterung) kann man herleiten, dass eine Abweichung von ± 0,25 dpt keine praktische Bedeutung hat. Wie immer gibt es auch hier Ausnahmen, d.h. Menschen, die auf eine 0,25-dpt Abweichung sehr sensibel reagieren, besonders bei einem Astigmatismus.
Ist es empfehlenswert, Brillen mit stärkeren Gläsern zu
kaufen, da anzunehmen ist, dass sich zukünftig das Sehvermögen
verschlechtern wird und der Kauf einer neuen Brille damit
hinausgezögert werden kann?
Bei den niedrigen Preisen der Lesehilfen würde ich mir an der Stelle keine Gedanken machen.
Wichtiger ist die Überlegung, dass nur Muskeln, die gefordert werden, auch aktiv sind. Wenn man dem Auge zuviel an Arbeit, hier also Akkomodations-Aufwand, abnimmt, könnte die Presbyopie schneller voranschreiten.
Belege für den Umkehrschluß, also „wenig Brille -> länger gutes Sehen“, habe ich nicht, aber die Augen/Sehschulen werben mit vielen Erfolgen.
Welchen Dioptrienzu- oder abschlag sollte man sich gönnen?
Ich entscheide immer nach Tagesform, Müdigkeit und Sehproblem. Meine 3,5 dpt ist für mich meine Stereo-Lupen-Brillen für Fummelkram.
1,5 dpt meine Laptop-Brille und zum Lesen, 2,0 oder 2,5dpt.
Ich habe schon gemerkt, dass meine Fähigkeit der Akkomodation jetzt deutlich schlechter geworden ist, naja bald werde ich 59 J., da muss man das akzeptieren.
Gruß Volker