mir ist laaangweilig!!!
nächste woche muss ich wieder in die Berufsschule (ans ende der Welt) und ich suche noch ein gutes Buch für die nächsten zwei wochen! Ein historischer Roman wäre echt klasse. Hat jemand vorschläge
Er sollte auf jedenfall spannend sein, aber bitte nicht dieses ewig langweilige Frau versucht sich in einer Männerwelt zu emanzipieren Thema.
Auch bitte nichts von Iny Lorenz, da hab ich einmal und nie wieder was von gelesen. Auch nicht die Highlandsaga, war auch nichts für mich und bei Rebeca Gable strecke ich freiwillig alle Waffen.
Hat jemand ein paar Vorschläge, wäre echt dankbar für eure Vorschläge
Einer meiner Lieblinge: „Alle Menschen sind sterblich“ von Simone de Beauvoir (sie schreib das als Historiker, nicht als Feministin - nur damit Du bei dem Namen Beauvoir nicht zusammenzuckst ).
Simplicius Simplicissimus
Hallo, Nadine, „Simplicius Simplicissimus“, ein
sogenannter aus der Zeit des
30jährigen Krieges (mit dem Jungen Simplex als
Hauptfigur), den wir in der Schulzeit (vor >40
Jahren) gelesen haben. Habe leider den Autor
vergessen, kann mich nur an ein Wortspiel mit
seinem Namen erinnern und an Hanau als einen der
erwähnten Orte. Weiß hier bestimmt jemand mehr.
Ich hatte es gerne gelesen, als Art
„Gegengewicht“ gegen eigene judendliche
Überintellektualisierung. Sehr lebendig und dennoch(?) auch sogar „pädagogisch wertboll“.
Nue ein kleiner Tip, lieber Krüßße, Moin.
vor allem „Die Jüdin von Toledo“ und „Goya“.
Darüberhinaus noch die „Ramses“ - Bände von Christian Jacq
und noch was eher unbekanntes, nämlich die Trilogie „Die Auswanderer“ von Vilhelm Moberg. Handelt von der Auswanderung einiger religiös verfolgter schwedischer Familien in die USA Mitte des 19. Jhdts.
&Tschüß
Wolfgang
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wie wäre es mit:
„Fortunas Tochter“ von Isabel Allende und der eigenständigen Fortsetzung: „Porträt in Sepia“.
Der Roman erzählt die bewegte Geschichte von Eliza Sommers, einer lebenshungrigen jungen Frau, die Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen zwei Kulturen lebt: in Chile und Kalifornien. Als chilenisches Findelkind in der Obhut einer englischen Familie in Valparaiso aufgewachsen, bricht sie, kaum 17-jährig, aus ihrer wohlbehüteten Welt aus.
Die Suche nach ihrem Geliebten Joaquin Andieta, einem nicht gesellschaftsfähigen jungen Mann, der dem Sog des kalifornischen Goldrauschs nicht widerstehen konnte, macht aus dem unerfahrenen Mädchen eine selbstbewußte Frau - und am Ende ihrer Odyssee ist Eliza endlich ganz bei sich und in der Welt: Ya soy libre!
T.C. Boyle
Hi,
versuchs mal beim aktuell besten Amerikaner:
T.C. Boyle: Wassermusik oder World’s End oder Drop City (wenn man denn der Meinung ist, dass die 60er des vorigen Jahrhunderts schon das Prädikat „historisch“ verdienen.
Grüße und viel Spaß
Tom
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Hallo,
ich erlaube mir, „historischer Roman“ einmal wörtlich zu nehmen und nicht als „Roman mit historischem Sujet“ zu verstehen.
Wie wäre es also einmal mit einem Roman, der nicht nur im 3. Jahrhundert spielt, sondern auch geschrieben wurde - Heliodoros ‚Aethiopica‘; unter dem Titel ‚Die äthiopischen Abenteuer von Theagenes und Charikleia‘ für wenig Geld bei Reclam erschienen (ISBN 3150093848 Buch anschauen). Ist keineswegs eine trockene, verstaubte Lektüre für Altphilologen, sondern durchaus amüsant …
Inhaltlich eng verwandt damit ist Christoph Martin Wielands ‚Geschichte des Agathon‘ - der hatte da sicherlich den Heliodor im Hinterkopf (wie übrigens auch Antonio Ghislanzoni beim Libretto zu Verdis ‚Aida‘), als er diesen klassischen Bildungsroman schrieb. Überhaupt wird Wieland heute viel zu wenig gelesen und auf beklagenswerte Weise unterschätzt.
Da wären natürlich noch weitere Klassiker des historischen Romans zu empfehlen, denen die meisten heutigen Fließbandproduzenten mit ihrer Massenware nicht das Wasser reichen können - Walter Scott (z.B. Quentin Durward), Victor Hugo (Der Glöckner von Notre Dame), Robert Louis Stevenson (Der schwarze Pfeil), Gustave Flaubert (Salammbo), Mika Waltari (Sinuhe der Ägypter) u.v.m.
Zwei erfreuliche Erscheinungen unter den zeitgenössischen Autoren: Gisbert Haefs und Robert Merle.
Dass die genannten Autoren nicht notwendig in literischer Hinsicht gleichrangig sind, versteht sich …