Tollwutimpfung

Moin auch,

auch in D gibt es tollwütige Tiere, weswegen man denken sollte, dass gefährdete Personen wie z.B. Förster oder Waldarbeiter sich dagegen impfen lassen. Jetzt habe ich eben herausgefunden, dass in D der nötige Impfstoff nicht verkauft wird, sondern aus dem Ausland über internationale Apotheken beschafft werden muss (sagt jedenfalls mein Arzt). Aber warum? Ist die Tollwutimpfung so unnötig oder gefährlich?

fragende Grüße,

Ralph

Hallo Ralph,

kann es sein, dass dein Doc den - seit einigen Jahren in der Ferienzeit fast schon üblichen - Lieferengpass meint? Rabipur und HDC sind eigentlich immer zu bekommen, nur ist das gelegentlich mit etwas Wartezeit verbunden.

Grüße
EP

Wenn man von einem Tier gebissen wurde, welches Tollwut hat hat man sehr lange Zeit, bis die Krakheit ausbricht - sprich eine sehr lange Inkubationszeit.
1 oder 2 Monate ca dauert die Inkubationszeit, man sollte sich nach (!) einem Biss dann erst impfen, weil die Krankheit fast immer (bei 99,99999999999%) zum Tode führt. Der Impfstoff ist auch nicht sonderlich angenehm, die Injektion tut recht weh und damit meine ich nicht den Einstich. Daher ist eine vorzeitige Impfung unnötig, da zum einen man nach der Infektion impfen kann und außerdem es keine „angenehme“ Impfung ist wie z.B. eine Zeckenimpfung.

Wenn man von einem Tier gebissen wurde, welches Tollwut hat
hat man sehr lange Zeit, bis die Krakheit ausbricht - sprich
eine sehr lange Inkubationszeit.

Mal wieder voll daneben.

Die Inkubationszeit variiert gewaltig zwischen einigen Wochen und 9 Monaten, abhängig davon, wie weit zentral (kopfnah) der Biß ist.

1 oder 2 Monate ca dauert die Inkubationszeit,

Gottlob eben falsch, sonst kämen wir mit der aktiven Impfung nicht mehr klar.

man sollte sich
nach (!) einem Biss dann erst impfen, weil die Krankheit fast
immer (bei 99,99999999999%) zum Tode führt.

Wie witzig!

Der Impfstoff ist
auch nicht sonderlich angenehm, die Injektion tut recht weh
und damit meine ich nicht den Einstich.

Das ist beim neuen Impfstoff seit etwa 1980 nicht mehr der Fall, die Auskunft stammt wohl aus den 60iger Jahren

Daher ist eine
vorzeitige Impfung unnötig, da zum einen man nach der
Infektion impfen kann und außerdem es keine „angenehme“
Impfung ist wie z.B. eine Zeckenimpfung.

Da sitzen gleich ein paar Fehler.

  1. Es wird auf Verdacht geimpft und nicht nach stattgehabter Infektion
  2. Über die „angenehme“ Impfung habe ich schon was gesagt
  3. Eine Zeckenimpfung kenne ich nicht
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Moin auch,

die Sache ist geklärt, ich lag falsch. Das sind gerade zu viele Impfungen und ich kam durcheinander. Der Impfstoff für/gegen Tollwut kam am gleichen Tag in der Apotheke an. Was gemeint war war wohl das Serum für/gegen japanische Enzephalitis (Ixiaro). Das kam aber auch noch am selben Tag. Also alles im grünen Bereich.

Ralph

Hallo,

Es tut mir in den Augen weh. Dachte ich noch, Sie schreiben Artikel als GAG, wie vor kurzem selbst geschrieben… Naja auf ein Neues :smile:
Das Problem ist aber, dass Sie Ratschläge geben, die in diesem Fall evtl. tödlich enden könnten. Das ist nicht mehr lustig! Das ist grob fahrlässig und ich kann Ihnen garantieren, dass im Falle eines Falle Sie perönlich an den ****** vor Gericht gezogen werden…

Wenn man von einem Tier gebissen wurde, welches Tollwut hat hat man sehr lange Zeit, bis die Krakheit ausbricht - sprich eine sehr lange Inkubationszeit.

Das ist, wie mittlerweile wohl üblich, leider falsch. Die Inkubation liegt von wenigen 10 Tagen bis zur meheren Wochen. Grund liegt an der Ausbreitung, die nach Eintrittsstelle (Ort und Tiefe) - sprich Bissstelle- varriert… In sehr seltenen Fällen kann die Inkubationszeit bis zu einem Jahr dauern.
Man sollte beachten, dass auch eine unmittelbar (bis zu 24 Stunden) nach einem Tierbiss erfolgende Impfung (parallel aktive und passive Imimmunisierung) nicht immer ausreicht, dass die Tollwuterkrankung nicht ausbricht.

Der Impfstoff ist auch nicht sonderlich angenehm, die Injektion tut recht weh und damit meine ich nicht den Einstich.

!!! Was meinen Sie denn dann???

Daher ist eine vorzeitige Impfung unnötig, da zum einen man nach der Infektion impfen kann

???

und außerdem es keine „angenehme“ Impfung ist wie z.B. eine Zeckenimpfung.

Haben Sie die Prinzipien der Impfung im Allgmeinen und im Speziellen bei der Tollwut überhaupt verstanden?!

Ich wunder mich erneut… und werde es weiter tun!

Liebe Grüsse

Anja

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Hallo,

Hatte dieses Statemnet gar nicht gelesen, sonst hätte mich mir Arbeit sparen können :smile:

keine „angenehme“ Impfung ist wie z.B. eine Zeckenimpfung.

Da sitzen gleich ein paar Fehler.

  1. Es wird auf Verdacht geimpft und nicht nach stattgehabter
    Infektion
  2. Über die „angenehme“ Impfung habe ich schon was gesagt
  3. Eine Zeckenimpfung kenne ich nicht

Hmm, ich kenne zwar auch keine Impfung für Zecken… Wäre auch doof die Dinger noch mit einer Spritze zu picksen :stuck_out_tongue:
ABER es gibt eine Impfung gegen Zeckenkrankheit sprich gegen Borreliose. ABER das macht hier in Deutschland momentan keine Sinn, weil der Erreger, gegen den es den Impfstoff gibt, in Amerika wohnt.

Egal, Frankreich probiert auch schon :smile:

Liebe Grüsse

Anja

Daher ist eine
vorzeitige Impfung unnötig, da zum einen man nach der
Infektion impfen kann und außerdem es keine „angenehme“
Impfung ist wie z.B. eine Zeckenimpfung.

  1. Eine Zeckenimpfung kenne ich nicht

Vermutlich ist das gemeint.

http://dgk.de/gesundheit/impfen-infektionskrankheite…

Neulich sah ich auf der Straße eine Packung Nuddelgemüse vom Chinesen verstreut und ein Haufen Tauben machte sich über diese her - komischerweise erinnert mich diese Situation and diesen Vorfall.
Wie auch immer, ich bin zu faul drum gilt diese Nachricht nicht nur für sie, sondern auch für Dr. Priamos und co.
Zeckenimpfung (volksmündlich) = FSME-Impfung
Ich schrieb auch nicht, dass man bei Tollwut ewig warten soll.
Am besten sofort zum Arzt, würde ich auch tun. Die Inkubationszeit ist im Vergleich zu anderen Infektionskrankheiten recht groß.
Anscheinend sind meine Informationen über die Tollwutimpfung etwas übeholt - ich glaube trotzdem, dass sie nicht angenehm ist (aber angenehmer als die aus den 60ern, laut Ihren Angaben Dr. Priamos).
Wie auch immer…

Hallo,

Die Inkubationszeit ist im Vergleich zu anderen
Infektionskrankheiten recht groß.

Das ist immer noch falsch. 10 Tage ist möglich, und damit nicht groß. Abhängig vom Infektionsort.

Liebe Grüße

Anja

Impfung nicht gegen Borreliose
Guten Abend

Ich wohne in der Schweiz, 150 Meter von der Grenze zu Deutschland. Bei den folgenden beiden Aussagen dürfte es sich um Fehler handeln:

ABER es gibt eine Impfung gegen Zeckenkrankheit sprich gegen
Borreliose.

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika behandelt wird. Ich hatte bereits 3 x Borreliose.

Hingegen gibt es eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis/FSME, eine virale von Zecken übertragene Hirnhautentzündung, und das bei uns wohl schon seit mehr als 15 Jahren. Zuerst weigerten sich die Ärzte in der Region zu impfen, bis dann 2 reginale Ärzte FSME hatten. Heute wird die Impfung empfohlen.

ABER das macht hier in Deutschland momentan keine
Sinn, weil der Erreger, gegen den es den Impfstoff gibt, in
Amerika wohnt.

Wie gesagt, 150 Meter von der deutsch-schweizerischen Grenze gibt es seit über 15 Jahren Borreliose und FSME, und nicht (nur) im weit entfernten Amerika! Es ist für mich unvorstellbar, dass es dies in Deutschland nicht gibt.

Beste Grüsse

Urs Peter

Hallo,

Ich wohne in der Schweiz, 150 Meter von der Grenze zu
Deutschland. Bei den folgenden beiden Aussagen dürfte es sich
um Fehler handeln:

Ich denke nicht.

ABER es gibt eine Impfung gegen Zeckenkrankheit sprich gegen
Borreliose.

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika
behandelt wird. Ich hatte bereits 3 x Borreliose.

Die von mir angesprochene Impfung ist gegen die bakterielle Form.

Hingegen gibt es eine Impfung gegen
Frühsommer-Meningoenzephalitis/FSME, eine virale von Zecken
übertragene Hirnhautentzündung, und das bei uns wohl schon
seit mehr als 15 Jahren. Zuerst weigerten sich die Ärzte in
der Region zu impfen, bis dann 2 reginale Ärzte FSME hatten.
Heute wird die Impfung empfohlen.

Die FMSE meinte ich nicht. Ich meinte ausdrücklich die bakterielle Form.

ABER das macht hier in Deutschland momentan keine
Sinn, weil der Erreger, gegen den es den Impfstoff gibt, in
Amerika wohnt.

Wie gesagt, 150 Meter von der deutsch-schweizerischen Grenze
gibt es seit über 15 Jahren Borreliose und FSME, und nicht
(nur) im weit entfernten Amerika! Es ist für mich
unvorstellbar, dass es dies in Deutschland nicht gibt.

Das Problem liegt aber an der genauen Unterart des Erregers. Der Unterschied liegt im Detail des Erregers. Diese Erreger unterscheiden sich in Europa schon, treten regional mit unterschiedlicher Häufigkeit auf. Der Erreger, gegen den es eine Impung gibt, kommt fast nur in Amerika vor…

Liebe Grüsse

Anja