Hallo,
ist es Sinnvoll, Apache+Tomcat als Servletcontainer innerhalb eines Unternehmens einzusetzen, oder sollte man auf Application Server umsteigen? Welche Vor- und Nachteile gibt es bei beiden Lösungen?
Hallo,
ist es Sinnvoll, Apache+Tomcat als Servletcontainer innerhalb
eines Unternehmens einzusetzen, oder sollte man auf
Application Server umsteigen? Welche Vor- und Nachteile gibt
es bei beiden Lösungen?
Servus,
Tomcat und Apache sind an sich schon ein ziemlich gutes Gespann und lassen sich auch entsprechend gut zusammenschalten.
Das reicht auch für professionelle Anforderungen.
Ein ApplicationServer kann zusätzlich auch noch EJBs verarbeiten. (Zusätzlich auch nicht immer. jBoss z.B. kann nur EJBs und keine Servlets oder JSPs.)
ApplicationServer, wie auch ServletContainer, sind in der Regel auch Webserver. Für eine performante Verarbeitung von statischen HTML-Seiten sollte man aber auf einen Webserver zurückgreifen. Hier bist du dann wieder bei Apache z.B…
Die Frage die du beantworten musst, ist ergo, ob du EJBs unterstützen willst oder nicht.
Dirk
Hallo Dirk,
danke für Deine Antwort.
Das ist richtig, was Du sagst. Application Server unterstützen
zusätzlich EJB’s, was z.B. nicht kann!
Die Frage ist, ob Tomcat auch die ganzen Sicherheitsmechanismen um Servlets herum anbietet! Denn Produkte wie Tomcat sind einfache Referenzimplementationen von Sun’s vorschalg, ohne jegliche Unterstützung (dachte ich).
Wenn das der Fall ist, was Du sagst, warum setzten Internetprivider nicht einen Servletcontainer wie Tomcat zur verfügung, damit man anstelle CGIs, Servlets schreibt?
Ich weiß, daß Apache ist guter Webserver ist, aber ich habe noch nie gehört, daß ein Unternehmen Apache+Tomcats für professionelle Ansprüche einsetzt. Für dynamische Webseiten werden meist Apache+PHP eingesetzt…warum wohl?
Tomcat und Apache sind an sich schon ein ziemlich gutes
Gespann und lassen sich auch entsprechend gut
zusammenschalten.
Das reicht auch für professionelle Anforderungen.Ein ApplicationServer kann zusätzlich auch noch EJBs
verarbeiten. (Zusätzlich auch nicht immer. jBoss z.B. kann nur
EJBs und keine Servlets oder JSPs.)ApplicationServer, wie auch ServletContainer, sind in der
Regel auch Webserver. Für eine performante Verarbeitung von
statischen HTML-Seiten sollte man aber auf einen Webserver
zurückgreifen. Hier bist du dann wieder bei Apache z.B…Die Frage die du beantworten musst, ist ergo, ob du EJBs
unterstützen willst oder nicht.Dirk
Die Frage ist, ob Tomcat auch die ganzen
Sicherheitsmechanismen um Servlets herum anbietet! Denn
Produkte wie Tomcat sind einfache Referenzimplementationen von
Sun’s vorschalg, ohne jegliche Unterstützung (dachte ich).
Tomcat ist definitiv _die_ Referenzimplementierung von Sun’s J2EE. Von daher werden alle geforderten Spezifikationen eingehalten (das beinhaltet natürlich auch alle sicherheitsrelevanten Aspekte).
Wenn das der Fall ist, was Du sagst, warum setzten
Internetprivider nicht einen Servletcontainer wie Tomcat zur
verfügung, damit man anstelle CGIs, Servlets schreibt?
?? Ach ja?
www.d2privat.de z.B. ist komplett in JSP.
Ich weiß, daß Apache ist guter Webserver ist, aber ich habe
noch nie gehört, daß ein Unternehmen Apache+Tomcats für
professionelle Ansprüche einsetzt. Für dynamische Webseiten
werden meist Apache+PHP eingesetzt…warum wohl?
Warum? Gute Frage! Eigentlich gibt es weniger Gründe für PHP als für JSP.
Ich denke, worauf es hier ankommt ist, in welchem Bereich Du Deine Stärken siehst - denn nur in der Sprache, die Du beherrscht solltest Du entsprechend etwas implementieren.
Gruss
Hannes
Tomcat ist definitiv _die_ Referenzimplementierung von Sun’s
J2EE. Von daher werden alle geforderten Spezifikationen
eingehalten (das beinhaltet natürlich auch alle
sicherheitsrelevanten Aspekte).
Stimmt. Jakarta ist aber nicht nur _DIE_ Referenz, sondern auch
Teil des Apache-Projektes selbst. Das umfasst eine ganze Menge
Anwendungen für bzw. in Java/XML:
Sollte sich jeder ernsthafte Java/XML-Programmierer mal angesehen
haben. Die dort gebotenen Lösungen bieten i.A. schon den Großteil
dessen, was mensch so braucht…
Gruß,
Stefan 