an sylvester habe ich einen akustischen effekt beobachtet, von dem ich nicht weiß, ob meine spontantheorie zutreffend ist. also jetzt mal den „versuchsaufbau“ geschildert:
knaller wird zur explosion gebracht, geräusch „peng“ gut hörbar. zeitlich leicht verzögert ein pfeifen von rechts, wo in ca 100m entfernung eine wellblechwand von etwa 50 m länge steht. frage: ist es möglich, dass das pfeifen von der an der wellblechwand entstandenen luftschwingung kommt? dass sich quasi ein knallgeräusch an der wand „bricht“ und zu einer frequenz wird? geht sowas?
ist zwar eine etwas abwegige frage, habe aber gerade urlaub und zeit für sowas…
knaller wird zur explosion gebracht, geräusch „peng“ gut
hörbar. zeitlich leicht verzögert ein pfeifen von rechts, wo
in ca 100m entfernung eine wellblechwand von etwa 50 m länge
steht. frage: ist es möglich, dass das pfeifen von der an der
wellblechwand entstandenen luftschwingung kommt? dass sich
quasi ein knallgeräusch an der wand „bricht“ und zu einer
frequenz wird? geht sowas?
Das halte ich für möglich. Jede Welle der Wand würde ja ihr eigenes Echo des Knalls erzeugen. Und die Frequenz, mit der diese Echos am Ohr ankommen, bestimmt dann die Tonhöhe des Pfeifens. Aus den Positionen von Knaller, Ohr und Wand sowie den Abständen der Wellen auf der Wand, müßte man diese Frequenz sogar berechnen können.
ich kann mir das nur unter dem Umstand vorstellen, dass die Wand nicht senkrecht zur Schallausbreitungsrichtung des detonierten Böllers stand.
Also z.B. wenn die Wand mit 50 m Länge ca. bei einer Entfernung von 75 m beginnt und bei 110 m aufhört (kundige können nun auch den Winkel berechnen). In diesem Falle könnte ich es mir durchaus vorstellen, weil jede Lamelle zu einem anderen Zeitpunkt den Schall reflektiert.