Tonhöhe von Reagenzgläsern

Also vorweg: Ich weiß, dass das jetz verrückt klingt:wink:

Ein Reagenzglas kann ja wie eine Art Pfeife wirken, wie man über die Öffnung bläst. Jetzt meine Frage: Wie berechnet man die Frequenz(also im Endeffekt die Tonhöhe)einer „Reagenzglaspfeife“???

Bitte keine Fragen warum ich das wissen muss^^

MfG orpheus

Hallo!

Ein Reagenzglas kann ja wie eine Art Pfeife wirken, wie man
über die Öffnung bläst. Jetzt meine Frage: Wie berechnet man
die Frequenz(also im Endeffekt die Tonhöhe)einer
„Reagenzglaspfeife“???

Näherungsweise gilt folgendes:

In einem Rohr, das auf der einen Seite offen und auf der anderen geschlossen ist, bildet sich eine stehende Welle aus. Die Länge des Resonators L beträgt in dem Fall

L = (k + 1/2) * λ/2 k = 0, 1, 2, …

Die Wellenlänge λ = c/f (c: Schallgeschwindigkeit, in Luft c = 340 m/s; f = Frequenz)

Also: f = (k + 1/2) * c/2L

Die Frage ist jetzt nur noch, welchen Wert man für k einsetzen muss. Ich weiß nicht sicher, ob tatsächlich der Grundton (k=0) anschwingt. Bei einer Trompete ist z. B. der tiefste klingende Ton schon der erste Oberton (also k = 1)

Das war jetzt Theorie. In der Praxis liegt der Ton schon ein bisschen daneben, weil die stehende Welle wahrscheinlich ein bisschen in den Raum über der Röhre hineingreift.

Ach ja: L ist die Länge von der Wasseroberfläche bis zum oberen Rand.

Michael

Schonmal vielen Dank für die Antowrt.
Eine Frage hab ich noch: Ich hab davon gehört das bei der Berechnung die Dichte der Röhre(also in dem Falll von Glas) und der Durchmesser der Röhre eine Rolle spielt?

Moin,

Eine Frage hab ich noch: Ich hab davon gehört das bei der
Berechnung die Dichte der Röhre(also in dem Falll von Glas)
und der Durchmesser der Röhre eine Rolle spielt?

das Material bestimmt die Klangfarbe, der Durchmesser die erzielbare Lautstärke.

Gruß Ralf