Hallo zusammen,
ich leide seit meinem 12. Lebensjahr an Asthma bronchiale, das ich seit vier Jahren durch die regelmäßige Einnahme von Cortisonsprays ganz gut im Griff habe. Natürlich bin ich deshalb wohl etwas infektanfälliger.
Jetzt aber zu meiner Frage: Ich habe drei Jahre lang in einer Wohnung in Regensburg gewohnt, die ca. 30 Jahre alt war und bei der das Gerücht umging, dass der ganze Häuserblock mit Asbest verseucht sei. Tatsächlich wurde mein Gesundheitszustand in dieser Zeit immer schlechter, ich hatte eine Atemwegsinfektion (Mandelentzündung, Lungenentzündung etc.) nach der anderen, und auch meine kleine Tochter bekam in dieser Wohnung eine lebensgefährliche Epiglottitis und einen Pseudo-Krupp, nicht zu vergessen auch ihre zahlreichen Mandelentzündungen. Nachdem ich eine spastische Bronchitis erlitten hatte, war mir das alles nicht mehr geheuer und ich drängte zum Auszug.
Danach habe ich zwei Jahre in München gewohnt, wo meine Tochter und ich absolut beschwerdefrei (!) waren. Aus beruflichen Gründen musste ich jedoch wieder nach Regensburg zurück, und seit meiner Rückkehr (diesmal allerdings in einer neuwertigen Wohnung) bin ich schon wieder ständig krank und mit Mandelentzündungen belastet.
Woran könnte das denn liegen? Kann es sein, dass mir das Klima hier nicht bekommt? Es klagen übrigens sehr viele über Atemwegsbeschwerden im Raum Regensburg. Oder sind vielleicht psychosomatische Gründe dafür verantwortlich? Ich muss nämlich dazu sagen, dass ich in München sehr glücklich war, die familiären Umstände hier allerdings nicht so günstig sind - obwohl ich mich in der Stadt selbst sehr wohl fühle. Hat jemand einen Tipp, wo man dieser Sache genauer auf den Grund gehen könnte (Arzt, Psycholtherapeut, Umweltexperte…), da ich spätestens im November entscheiden muss, ob ich in Regensburg bleiben will oder nicht.
Für eure Ratschläge schon mal vielen Dank im Voraus,
Anna