Hallo,
besitzt ein Raum eigentlich schon dadurch eine Topolgie, wenn ich definiere, wann eine Folge des Raums konvergiert?
Gruß
Oliver
Hallo,
besitzt ein Raum eigentlich schon dadurch eine Topolgie, wenn ich definiere, wann eine Folge des Raums konvergiert?
Gruß
Oliver
Hallo Oliver,
ich bin nicht so der Topologe, aber ich fürchte, das reicht nicht. Für eine Topologie mußt du ein System _offener_ Mengen angeben, wenn ich mich recht entsinne.
Chris
Hallo,
wie definierst Du das ? Über eine Metrik ? Dann würde die Antwort ja lauten.
Gruss
Enno
Hallo Oliver,
besitzt ein Raum eigentlich schon dadurch eine Topolgie, wenn
ich definiere, wann eine Folge des Raums konvergiert?
Sei M der Grundraum.
Jeder Folge von Elementen von M drückst Du nach Belieben
das Etikett „konvergent“ (oder auch nicht) auf und gibst ggf. die(!?) Grenzelemente an.
Wie würdest Du dann eine abgeschlossene/offene Menge definieren?
Eine Menge N heiße abgeschlossen, wenn jede Folge, die ganz in N liegt, in N konvergiert?
Konvergenz wird standardmäßig mit offenen Mengen definiert; hier müßte man die Offenheit rückwärts aus gottgegebener Konvergenz definieren.
Gruß
Stefan
konkreter
Hallo,
Vielleicht sollte ich etwas konkreter werden: Es geht um die Topologie auf dem Raum der Testfunktionen über R: D®
In dem Skript, das ich habe, wird zunächst eine Metrik bzw. Topologie auf dem Unterraum DK® eingeführt. Das ist die Menge der Testfunktionen deren Träger innerhalb eines Kompaktums K liegen.
Dann wird die Konvergenz auf D® folgendermaßen definiert: Eine Folge von Testfunktionen fi konvergiert gegen f in D®, wenn gilt:
Es ex. ein K mit Träger(fi) c K für alle i und Träger(f) c K
Die Folge fi konvergiert gegen f in DK®
Ok, und jetzt meine Frage: Ist damit auch D® vollständig mit einer Topolgie versehen?
Gruß
Oliver
Hallo Oliver,
Vielleicht sollte ich etwas konkreter werden: Es geht um die
Topologie auf dem Raum der Testfunktionen über R: D®
haben *alle* diese Testfunktionen einen kompakten Träger?
Das hieße, D® ist die Vereinigung aller DK®, „summiert“ über K.
Dann hätte man eine Topologie für D®, wenn eine Menge aus D® zunächst einmal ganz in irgendeinem DK® liegen müßte, um vielleicht offen zu sein (dann nach Maßgabe der Topologie
in diesem DK® ).
Jedenfalls müßte jede Topolopie, die man auf D® definieren könnte, immer schon die offenen Mengen aus allen DK® selbst als offene Mengen haben (also „feiner“ zu sein).
Dann wird die Konvergenz auf D® folgendermaßen definiert:
Wird das echt als Definition angegeben? Ohne vorher eine Topologie auf D® anzugeben und diese Konvergenz-Aussage als Satz zu präsentieren?
Hm.
Eine Folge von Testfunktionen fi konvergiert gegen
f in D®, wenn gilt:
Es ex. ein K mit Träger(fi) c K für alle i und
Träger(f) c KDie Folge fi konvergiert gegen f in
DK®
Ok, und jetzt meine Frage: Ist damit auch D® vollständig mit
einer Topolgie versehen?
Ich sage: Nein. 
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
haben *alle* diese Testfunktionen einen
kompakten Träger?
Ja, das ist gerade die Definition einer Testfunktion.
Wird das echt als Definition angegeben?
Ja. Warum auch nicht?
Ohne vorher eine
Topologie auf D® anzugeben und diese Konvergenz-Aussage als
Satz zu präsentieren?
Hm.
Ja, wie gesagt wird, durch diese Definition offenbar eine Topologie auf D® erst erklärt.
Gruß
Oliver