Hallo,
keine Ahnung, ob das Thema hier schon einmal besprochen wurde:
Gerade hat mir eine Nachbarin mit Tränen in den Augen erzählt, dass ihr Mann Krebs hat. Die Chance für ihn wieder gesund zu werden ist gering - so die Aussage des Arztes. Es wird an ihrem Mann ein Medikament ausprobiert, mit dem sie auf Heilung hoffen. Und ich riet ihr, sich an diese Hoffnung zu halten.
Im nachhinein war ich sehr unzufrieden mit mir. Sie hat Angst um ihren Mann und leidet darunter - kein Platz für Hoffnungsgefühle. Trösten hätte ich sie nicht können, nur mitleiden. Aber wäre ihr das recht gewesen? Es tut mir auch weh, wenn ihr Mann nicht mehr da sein sollte. Aber das ist mein eigener Schmerz.
Oh, erzählt mal. Was macht Ihr in solchen Situationen? Kann ich richtiges Verhalten in solchen Situationen lernen, nicht nur mir sondern auch anderen zuliebe?
ratlose und traurige Grüße
claren