Hallo,
Hi,
während die beiden Vorredner Geschwafel und zwei kaputte Links
zu bieten hatten,…
braucht man nicht weiter kommentieren 
möchte ich anmerken, daß sich ein wildes
Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.
Genau, und darum ist es nicht schwierig, Tierärzte aus nahen Zoologischen Gärten zu finden, welche das Tier tierschutzgerecht betäubt, eingefangen o. ä. hätten, wenn es nicht einige Profilneurotiker gegeben hätte, welche sich unbedingt die Gefahrenabwehr eines gewaltgefährlichen bösen Wolfes auf die Fahne schreiben wollten. Ich habe ein Interview vom Bürgermeister des betr. Ortes auf WDR2 verfolgt, da hätte ich am liebsten ins Radio gebrochen. Hörte sich wie Django auf Verbrecherjagd an. Wir sind aber nicht im wilden Westen, und Bush heißt hier auch keiner. Oder macht hier auch jetzt jeder wozu er gerade Lust hat? Und so ein Wolf, so ein gaaaanz wilder, ist natürlich schon was Tolles für den persönlichen Adrenalinspiegel! *drehdurch*
Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen
werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.
Es ist soviel Geschrei um das Tier gemacht worden, ich hätte kein Problem gehabt, mein Kind mal 2 Tage zuhause zu beschäftigen. Und das ist ein durchaus lebhaftes Wesen mit großem Interesse und Rausdrang. Kleinkinder gehen mit Mama, Papa o. a. Erwaqchsenen raus und treiben sich nicht einfach so rum. Und Erwachsene sollten in der Lage sein, die Gefahr durch ein solches Tier einschätzen zu können. Ausserdem ist m.M.n. ein einzelner Wolf nicht in der Lage, einen erwachsenen gesunden Menschen zu töten.
Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach
Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht
betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den
Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen.Siehe oben… Wäre der Wolf
entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste
Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem
Naherholungsgebiet zu entfernen.
Das Tierchen war an Totfutter gewöhnt und nicht daran, seine Beute selbst zu fangen, zu töten und dann zu fressen. Es wäre ein leichtes gewesen, dem Tier an verschiedenen Stellen auch präpariertes Fleisch anzubieten!
Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden.
Und werden die dann auch abgeschossen??? Da kriege ich schon eher die Krise, wenn ich das höre, vor allem mit der o.a. Begründung (rumtreibende Kleinkinder)
Dort wäre es
sicherlich nicht gut angekommen, wenn der Wolf aus Tierliebe
am Laufen gelassen und anschließend ein anderer Mensch zu Tode
gekommen wäre.
Gerade unter dieser Legende!!!
Gruß,
Christian
Gruß Lotti-Lu