Toter Wolf

Hallo Zusammen,

okay, es ist vielleicht nicht 100% das richtige Brett, da Wölfe ja bekanntlich keine Haustiere sind. Aber irgendwo möchte ich einfach zu der Tatsache, daß wieder ein Wolf getötet wurde einmal ein paar Gedanken und provokative Fragen loswerden:

  1. mußte das sein? (zugegeben polemisch)
  2. das Tier ist doch bekanntermaßen aus einem Gehege entlaufen.
  3. man hat den Wolf erschossen
    Hätte man ihn da nicht 4. genausogut betäuben können und dahin zurückbringen, wo er herkam? Natürlich konnte er nicht da bleiben, wo er sich aufhielt. Aber gleich so?

Ich möchte nicht so denken, aber es beschleicht mich da das Gefühl, daß diese Alternative womöglich zu teuer war. Alle andern Gedanken von „Spaß an der Jagd“, „wann kann man schon mal auf einen Wolf schießen“, und „wir haben die Bevölkerung vor großer Gefahr geschützt, wir sind Helden“ will ich jetzt gar nicht ausbreiten. Ich bin einfach nur traurig!

Avera

Hallo

  1. mußte das sein? (zugegeben polemisch)

nein

  1. das Tier ist doch bekanntermaßen aus einem Gehege
    entlaufen.

woanders ist man froh, wenn Wölfe wieder einwandern(über die östlichen Grenzen)

  1. man hat den Wolf erschossen

das ist leider so. Tatsache ist allerdings auch, daß es kein Jäger sondern ein Polizist war.

Hätte man ihn da nicht 4. genausogut betäuben können und dahin
zurückbringen, wo er herkam?

Hätte man, wenn man so ein Tier von einem Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr hätte betäuben lassen wollen.

Natürlich konnte er nicht da
bleiben, wo er sich aufhielt.

Warum eigentlich nicht ? Ein männliches Jungtier (?) ist sehr unstet und hätte sich ohnehin nicht lange dort aufgehalten.

Aber gleich so?

Ich möchte nicht so denken, aber es beschleicht mich da das
Gefühl, daß diese Alternative womöglich zu teuer war.

Dieser Gedanke beschleicht mich auch. Da hat jemand eine vermeintliche Gefahr gesehen wenn ein Haushund „dran glauben musste“
Alle

andern Gedanken von „Spaß an der Jagd“, „wann kann man schon
mal auf einen Wolf schießen“, und „wir haben die Bevölkerung
vor großer Gefahr geschützt, wir sind Helden“ will ich jetzt
gar nicht ausbreiten. Ich bin einfach nur traurig!

Ich trauere mit Dir.
Bitte fasse es nicht als Verarschung auf: ich bin Jäger.
Der Wolf gehört nach Deutschland. Und zwar in die freie Wildbahn.
Nicht weil ich ihn schiessen will sondern weil er ein Glied in der ökologischen Kette darstellt, zu der auch das Reh etc. gehören.
Ich habe Sorge, daß Du ein Problem hast weil ich mich als Jäger geoutet habe.(?)
mfg Rolf

Hallo Zusammen,

okay, es ist vielleicht nicht 100% das richtige Brett, da
Wölfe ja bekanntlich keine Haustiere sind. Aber irgendwo
möchte ich einfach zu der Tatsache, daß wieder ein Wolf
getötet wurde einmal ein paar Gedanken und provokative Fragen
loswerden:

  1. mußte das sein? (zugegeben polemisch)

sicherlich nicht!

  1. das Tier ist doch bekanntermaßen aus einem Gehege
    entlaufen.

…und hat 2 Hunde gerissen. Soll nur noch einer gewesen sein!!!

  1. man hat den Wolf erschossen

Aus Angst, das er auch auf Menschen geht!

Hätte man ihn da nicht 4. genausogut betäuben können und dahin
zurückbringen, wo er herkam? Natürlich konnte er nicht da
bleiben, wo er sich aufhielt. Aber gleich so?

Da war er schon tot!

Ich möchte nicht so denken, aber es beschleicht mich da das
Gefühl, daß diese Alternative womöglich zu teuer war. Alle
andern Gedanken von „Spaß an der Jagd“, „wann kann man schon
mal auf einen Wolf schießen“, und „wir haben die Bevölkerung
vor großer Gefahr geschützt, wir sind Helden“ will ich jetzt
gar nicht ausbreiten. Ich bin einfach nur traurig!

Dafür hat die Polizei jetzt viel Schreibkram.
Ich denke aber auch wie du, man hätte ihn sicherlich betäuben können.Aber wissen wir genaueres? -Nein.
Vielleicht ist er jetzt, weil er 2x gerissen hat, unmutbar für sein Gehege geworden.
War wohl auch ein wenig Hilflosikeit von Seitens der Polizei.
Aber schon traurig!!!
LG Manu

2004:
http://www.wolfs-shop.de/html/bayern
AAchen:
http://news.google.de/news?q=wolf+ers

Gefahrenabwehr
Hi,

während die beiden Vorredner Geschwafel und zwei kaputte Links zu bieten hatten, möchte ich anmerken, daß sich ein wildes Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden Europas aufgehalten hat. Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen. Wäre der Wolf entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem Naherholungsgebiet zu entfernen.

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden. Dort wäre es sicherlich nicht gut angekommen, wenn der Wolf aus Tierliebe am Laufen gelassen und anschließend ein anderer Mensch zu Tode gekommen wäre.

Gruß,
Christian

hi

  1. das Tier ist doch bekanntermaßen aus einem Gehege
    entlaufen.

Hätte man ihn da nicht 4. genausogut betäuben können und dahin
zurückbringen, wo er herkam?

Natürlich konnte er nicht da bleiben, wo er sich aufhielt.

Warum eigentlich nicht ? Ein männliches Jungtier (?) ist sehr
unstet und hätte sich ohnehin nicht lange dort aufgehalten.

es handelte sich nicht um einen in freier Wildbahn aufgewachsenen Wolf sondern um einen in einem Gehege aufgewachsenen, der die natürliche Scheu vor Menschen komplett verloren hatte und damit de facto zu einer Gefahr für die dort lebenden Menschen gewesen wäre.

UND er hatte kein Rudel !! Wölfe sind aber Rudeltiere … man könnte sich also nichtmal auf „artgerechte Haltung“ rausreden wenn man ihn weiterhin hätte frei laufen lassen

Selbst Rinder werden nach ca. 3 - 4 Tagen Leben in Freiheit (nach einem Ausbruch) erschossen, weil sie dann nicht mehr „domestizierbar“ und damit eine permanente Gefahr für Menschen darstellen

nun sind aber Kühe Beute- also Fluchttiere… keine Jäger … um wieviel gefährlicher ist nun ein Wolf, der plötzlich in Freiheit lebt, keine Scheu vor Menschen hat und noch dazu ein Jäger ist ?

Gruß H.

Hi,

während die beiden Vorredner Geschwafel und zwei kaputte Links
zu bieten hatten, möchte ich anmerken, daß sich ein wildes
Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.

Wenn jemand nicht deiner Meinung ist ist das dan Geschwafel.
Gut dann hast du aber hier im Forum eigentlich nichts zu suchen sondern am besten allein zu Hause.

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen

werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Ich hätte das Theater nicht gerne gesehen.

Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach
Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht
betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den
Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen. Wäre der Wolf
entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste
Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem
Naherholungsgebiet zu entfernen.

Ja da hast Du recht. Sicherheit geht vor.

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden. Dort wäre es
sicherlich nicht gut angekommen, wenn der Wolf aus Tierliebe
am Laufen gelassen und anschließend ein anderer Mensch zu Tode
gekommen wäre.

Also den Spruch find ich ja voll Banane.
Erstmal hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Ein Wolf tötet aus instinkt und Nahrungssuche.
Ein Mensch aus Schei… im Hirn.
Zweitens ist es, wenn es um Rechte eines Lebewesens geht vollkommen egal wie das bei jemandem „Ankommt“.

Das was passiert ist ist passiert. Der Wolf ist tot.
Aber gut gelaufen ist die aktion eindeutig nicht und ja, die Polizei war eindeutig überfordert mit der Situation und hat dann die Notbremse gezogen.

Nicht mehr und nicht weniger.

mfg

Bert

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während die beiden Vorredner Geschwafel und zwei kaputte Links
zu bieten hatten, möchte ich anmerken, daß sich ein wildes
Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.

Wenn jemand nicht deiner Meinung ist ist das dan Geschwafel.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Was ich mit Geschwafel meinte (einige ausgewählte Beispiele):
„woanders ist man froh, wenn Wölfe wieder einwandern(über die östlichen Grenzen)“
“ Warum eigentlich nicht ? Ein männliches Jungtier (?) ist sehr unstet und hätte sich ohnehin nicht lange dort aufgehalten.“
„Dieser Gedanke beschleicht mich auch. Da hat jemand eine vermeintliche Gefahr gesehen wenn ein Haushund „dran glauben musste““
“Ich trauere mit Dir.“
„Der Wolf gehört nach Deutschland. Und zwar in die freie Wildbahn.“

Da verwechselt jemand Masuren mit dem Rheinland.

Gut dann hast du aber hier im Forum eigentlich nichts zu
suchen sondern am besten allein zu Hause.

Das interessiert mich: Während Du im Forum schreibst, sitzt Du im Fußballstadion, in der Kneipe, im Kino, in der Zahnarztpraxis?

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen

werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Ich hätte das Theater nicht gerne gesehen.

Wobei Du natürlich schon weißt, was ich damit sagen wollte…

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden. Dort wäre es
sicherlich nicht gut angekommen, wenn der Wolf aus Tierliebe
am Laufen gelassen und anschließend ein anderer Mensch zu Tode
gekommen wäre.

Erstmal hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Ein Wolf tötet aus instinkt und Nahrungssuche.
Ein Mensch aus Schei… im Hirn.
Zweitens ist es, wenn es um Rechte eines Lebewesens geht
vollkommen egal wie das bei jemandem „Ankommt“.

Willkommen im Leben: Nein, ist es nicht.

Das was passiert ist ist passiert. Der Wolf ist tot.
Aber gut gelaufen ist die aktion eindeutig nicht und ja, die
Polizei war eindeutig überfordert

Warst Du dabei? Nach einer panikartigen Reaktion der Polizisten hört sich das, was man so liest, jedenfalls nicht an.
Ansonsten:
http://www.welt.de/data/2005/02/22/531217.html

Gruß,
Christian

Hallo,

Hi,

während die beiden Vorredner Geschwafel und zwei kaputte Links
zu bieten hatten,…

braucht man nicht weiter kommentieren :smile:

möchte ich anmerken, daß sich ein wildes

Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.

Genau, und darum ist es nicht schwierig, Tierärzte aus nahen Zoologischen Gärten zu finden, welche das Tier tierschutzgerecht betäubt, eingefangen o. ä. hätten, wenn es nicht einige Profilneurotiker gegeben hätte, welche sich unbedingt die Gefahrenabwehr eines gewaltgefährlichen bösen Wolfes auf die Fahne schreiben wollten. Ich habe ein Interview vom Bürgermeister des betr. Ortes auf WDR2 verfolgt, da hätte ich am liebsten ins Radio gebrochen. Hörte sich wie Django auf Verbrecherjagd an. Wir sind aber nicht im wilden Westen, und Bush heißt hier auch keiner. Oder macht hier auch jetzt jeder wozu er gerade Lust hat? Und so ein Wolf, so ein gaaaanz wilder, ist natürlich schon was Tolles für den persönlichen Adrenalinspiegel! *drehdurch*

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen

werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Es ist soviel Geschrei um das Tier gemacht worden, ich hätte kein Problem gehabt, mein Kind mal 2 Tage zuhause zu beschäftigen. Und das ist ein durchaus lebhaftes Wesen mit großem Interesse und Rausdrang. Kleinkinder gehen mit Mama, Papa o. a. Erwaqchsenen raus und treiben sich nicht einfach so rum. Und Erwachsene sollten in der Lage sein, die Gefahr durch ein solches Tier einschätzen zu können. Ausserdem ist m.M.n. ein einzelner Wolf nicht in der Lage, einen erwachsenen gesunden Menschen zu töten.

Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach
Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht
betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den
Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen.Siehe oben… Wäre der Wolf
entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste
Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem
Naherholungsgebiet zu entfernen.

Das Tierchen war an Totfutter gewöhnt und nicht daran, seine Beute selbst zu fangen, zu töten und dann zu fressen. Es wäre ein leichtes gewesen, dem Tier an verschiedenen Stellen auch präpariertes Fleisch anzubieten!

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden.

Und werden die dann auch abgeschossen??? Da kriege ich schon eher die Krise, wenn ich das höre, vor allem mit der o.a. Begründung (rumtreibende Kleinkinder)

Dort wäre es

sicherlich nicht gut angekommen, wenn der Wolf aus Tierliebe
am Laufen gelassen und anschließend ein anderer Mensch zu Tode
gekommen wäre.

Gerade unter dieser Legende!!!

Gruß,
Christian

Gruß Lotti-Lu

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möchte ich anmerken, daß sich ein wildes

Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.

Genau, und darum ist es nicht schwierig, Tierärzte aus nahen
Zoologischen Gärten zu finden, welche das Tier
tierschutzgerecht betäubt, eingefangen o. ä. hätten,

Natürlich, die Gegend besteht ja im wesentlichen aus baumloser Steppe, wo ein Tier mit einer Schulterhöhe von max. 1 Meter keinerlei Unterschlupf finden kann. 400 Quadratkilometer sind ja ruckzuck von den bekanntermaßen im gesamten Bundesgebiet stationierten Tierpfleger-Alarmrotten durchkämmt.

Zeitungsbericht: Wolf stand auf Feld, Gelegenheit wäre so schnell nicht wiedergekehrt.

wozu er gerade Lust hat? Und so ein Wolf, so ein gaaaanz
wilder, ist natürlich schon was Tolles für den persönlichen
Adrenalinspiegel! *drehdurch*

Früheres Herrchen (Tierparkleiter): Wolf stand aufgrund von Einsamkeit und Hunger unter Dauerstreß.

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen

werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Es ist soviel Geschrei um das Tier gemacht worden, ich hätte
kein Problem gehabt, mein Kind mal 2 Tage zuhause zu
beschäftigen.

Ah, eine Ausgangssperre. Fiktive Radiodurchsage: Wir sind derzeit leider nicht in der Lage, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Bitte untersagen Sie allen Kindern und Tieren mit einer Schulterhöhe unter 1,50 Metern das Verlassen geschlossener Gebäude.

Kommt gut. Übrigens: In rd. 3 Monaten sind in NRW Landtagswahlen und da geht’s diesmal um die Wurst.

Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach
Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht
betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den
Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen.Siehe oben… Wäre der Wolf
entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste
Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem
Naherholungsgebiet zu entfernen.

Das Tierchen war an Totfutter gewöhnt und nicht daran, seine
Beute selbst zu fangen, zu töten und dann zu fressen.

Er war anscheinend sehr lernfähig. Zumindest einen Hund hat er geschickt aus seiner Leine geklaubt.

Es wäre
ein leichtes gewesen, dem Tier an verschiedenen Stellen auch
präpariertes Fleisch anzubieten!

Siehe oben: Wir reden hier nicht von einem Keller mit Rattenbefall sondern von einem Gebiet mit einer Fläche einer Großstadt, nur daß da nicht ein paar Häuser rumstehen, sondern Bäume, Sträucher und andere lästige Hindernisse, die einen davon abhalten, mal eben mit dem Jeep durchzubrettern.
.

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden.

Und werden die dann auch abgeschossen???

Nein, aus dem Grunde ist man in der Gegend derzeit etwas sensibel, wenn es um die Gesundheit von Kindern geht. Klar sowei?

Gruß,
Christian

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nun sind aber Kühe Beute- also Fluchttiere… keine Jäger … um
wieviel gefährlicher ist nun ein Wolf, der plötzlich in
Freiheit lebt, keine Scheu vor Menschen hat und noch dazu ein
Jäger ist ?

Geh mal zu einem Stier auf die Weide, da bin ich gespannt wer das Fluchttier ist.

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…ausserdem läßt sich `ne Kuh, Stier oder was auch immer für ein Huftier nicht mit einem Wolf und dessen Verhalten vergleichen.
Gruß Lotti-Lu

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

möchte ich anmerken, daß sich ein wildes

Raubtier in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden
Europas aufgehalten hat.

Genau, und darum ist es nicht schwierig, Tierärzte aus nahen
Zoologischen Gärten zu finden, welche das Tier
tierschutzgerecht betäubt, eingefangen o. ä. hätten,

Natürlich, die Gegend besteht ja im wesentlichen aus baumloser
Steppe, wo ein Tier mit einer Schulterhöhe von max. 1 Meter
keinerlei Unterschlupf finden kann. 400 Quadratkilometer sind
ja ruckzuck von den bekanntermaßen im gesamten Bundesgebiet
stationierten Tierpfleger-Alarmrotten durchkämmt.

Gott sei Dank sind auch die heutzutage gängigen Gehege keineswegs mehr unbebaumt, einbetoniert bis auf 2 Grashalme und die angesprochenen Leute haben durchaus Erfahrung darin, ein halbwildes Tier aus einer solchen Umgebung zu fischen . Warum hat die Polizei nicht generell Betäubungsmittel-Patronen verwandt statt scharfer Munition?
Von Ruck-zuck spricht hier keiner. Nur davon, dass es auch noch Alternativen zu dem Jagdverhalten gab, die m.M. nach nicht wirklich berücksichtigt wurden. Und ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Mittel. Ich denke, dass sich genügend Leute gefunden hätten, den Wolf tierschutzgerecht zu fangen.

Zeitungsbericht: Wolf stand auf Feld, Gelegenheit wäre so
schnell nicht wiedergekehrt.

wozu er gerade Lust hat? Und so ein Wolf, so ein gaaaanz
wilder, ist natürlich schon was Tolles für den persönlichen
Adrenalinspiegel! *drehdurch*

Früheres Herrchen (Tierparkleiter): Wolf stand aufgrund von
Einsamkeit und Hunger unter Dauerstreß.

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen

werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Es ist soviel Geschrei um das Tier gemacht worden, ich hätte
kein Problem gehabt, mein Kind mal 2 Tage zuhause zu
beschäftigen.

Ah, eine Ausgangssperre. Fiktive Radiodurchsage: Wir sind
derzeit leider nicht in der Lage, die öffentliche Sicherheit
zu gewährleisten. Bitte untersagen Sie allen Kindern und
Tieren mit einer Schulterhöhe unter 1,50 Metern das Verlassen
geschlossener Gebäude.

Wär´doch mal ein ehrlicher Ansatz! Hätte Respekt verdient. Wenn ein Giftgasunfall passiert, ist es ja auch möglich entsprechende Warnungen auszusprechen.
In Terrorfälen ist das auch möglich. Warum nicht, wenn sich für absehbare Zeit ein Wolf rumtreibt?

Kommt gut. Übrigens: In rd. 3 Monaten sind in NRW
Landtagswahlen und da geht’s diesmal um die Wurst.

Natürlich hätte man bundesweit Tierfänger einsammeln und nach
Eschweiler transportieren können, um den Wolf sachgerecht
betäuben und fangen zu können, aber die Polizei hat auch den
Grundsatz der Gefahrenabwehr zu befolgen.Siehe oben… Wäre der Wolf
entwischt, wäre nicht absehbar gewesen, wann die nächste
Chance gekommen wäre, um den Wolf tierlieb aus einem
Naherholungsgebiet zu entfernen.

Das Tierchen war an Totfutter gewöhnt und nicht daran, seine
Beute selbst zu fangen, zu töten und dann zu fressen.

Er war anscheinend sehr lernfähig. Zumindest einen Hund hat er
geschickt aus seiner Leine geklaubt.

Ist doch klar, wenn er keine Alternative hat

Es wäre
ein leichtes gewesen, dem Tier an verschiedenen Stellen auch
präpariertes Fleisch anzubieten!

Siehe oben: Wir reden hier nicht von einem Keller mit
Rattenbefall sondern von einem Gebiet mit einer Fläche einer
Großstadt, nur daß da nicht ein paar Häuser rumstehen, sondern
Bäume, Sträucher und andere lästige Hindernisse, die einen
davon abhalten, mal eben mit dem Jeep durchzubrettern.

Wir sind auch nicht in Afrika, wo man einfach mal eben mit `nem Jeep rumbrettert. Und ausserdem kann ein Mensch durchaus denken wie ein Wolf, umgekehrt geht das nicht, ergo ist das Verhalten des Tieres für einen Fachmann abzuschätzen.

.

Nebenbei: In der Gegend sind in den letzten Jahren mehrere
Kinder von Wahnsinnigen ermordet worden.

Und werden die dann auch abgeschossen???

Nein, aus dem Grunde ist man in der Gegend derzeit etwas
sensibel, wenn es um die Gesundheit von Kindern geht. Klar
sowei?

Klar, dass ich dann erst recht mit meinen Kindern vorschtiger bin??? Ich würde mein Kind nicht frei rumlaufen lassen,wo pädophile Wahnsinnige sich öfter schon Kinder geholt haben, wenn aber ein Wolf sich rumtreibt, kann ich meinem Kind klar machen, wie sich das Teir verhält, warum ich wie im Moment handeln muß, etc.p.p…
Das kann ich nicht, um es vor Wahnsinnigen ( zu denen mir noch andere Dinge einfallen) zu schützen!

Gruß,
Christian

Gruß Lotti-Lu

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Hallo Christian!

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen
werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Aus der Tatsache, dass ein Hund gerissen wurde, lässt sich nicht zwangsläufig ableiten, dass auch ein Kind das Opfer hätte sein können. Kleine Hunde sind für Wölfe Beute und größere können als Nahrungskonkurrenten angesehen werden.
Menschen fallen für den Wolf im Allgemeinen nicht in dieses Schema.

Hexerl hatte allerdings weiter unten auf einen wichtigen Unterschied hingewiesen: „Zahme“ Wölfe verhalten sich anders als wilde Wölfe. Bisherige Studien zum Thema Wolfsangriffe scheinen darauf hinzudeuten, dass Angriffe am ehesten von tollwütigen Wölfen oder von solchen, die die Angst vor Menschen verloren hatten und wahrscheinlich auch über kein ausreichendes natürliches Nahrungsangebot verfügten (siehe Vorfälle in Indien).

Wen’s interessiert: Von Elli H. Radinger ist ein Buch zum Thema erschienen: „Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion.“

Grüße,
Christiane

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Hallöchen,

Dort, wo ein Rehpinscher geschlagen
werden kann, treiben sich auch gerne Kinder und andere
Menschen herum. Das Theater hätte ich sehen wollen, wenn statt
eines Hundes ein Kleinkind gerissen worden wäre.

Aus der Tatsache, dass ein Hund gerissen wurde, lässt sich
nicht zwangsläufig ableiten, dass auch ein Kind das Opfer
hätte sein können. Kleine Hunde sind für Wölfe Beute und
größere können als Nahrungskonkurrenten angesehen werden.
Menschen fallen für den Wolf im Allgemeinen nicht in dieses
Schema.

naja, Surfbretter mit aufliegenden Surfern gehören nun auch nicht zur üblichen Ernährung von handelsüblichen Haien. Trotzdem kommt es immer wieder zu – für beide Parteien - bedauerlichen Mißverständnissen.

Ich will im übrigen gar nicht behaupten, daß der Wolf die Sicherheit unserer Rentenkassen gefährdet hätten, aber sowohl Hexerl als auch der Tierparkleiter haben ja darauf hingewiesen, daß es gewisse Sonderfaktoren gab.

Gruß,
Christian

Natürlich, die Gegend besteht ja im wesentlichen aus baumloser
Steppe, wo ein Tier mit einer Schulterhöhe von max. 1 Meter
keinerlei Unterschlupf finden kann. 400 Quadratkilometer sind
ja ruckzuck von den bekanntermaßen im gesamten Bundesgebiet
stationierten Tierpfleger-Alarmrotten durchkämmt.

Gott sei Dank sind auch die heutzutage gängigen Gehege
keineswegs mehr unbebaumt, einbetoniert bis auf 2 Grashalme
und die angesprochenen Leute haben durchaus Erfahrung darin,
ein halbwildes Tier aus einer solchen Umgebung zu fischen .

Das soll ja wohl ein Witz sein. Ein Gehege von 10.000 Quadratmetern und besucherfreundlicher Bepflanzung ist wohl kaum mit 400 Quadratkilometer Natur zu vergleichen.

Warum hat die Polizei nicht generell Betäubungsmittel-Patronen
verwandt statt scharfer Munition?

Weiß ich nicht, aber ich habe schon ein paar Vorstellungen davon, warum ein Betäubungsgewehr nicht eingesetzt worden ist, selbst wenn es anwesend gewesen wäre.

Von Ruck-zuck spricht hier keiner. Nur davon, dass es auch
noch Alternativen zu dem Jagdverhalten gab, die m.M. nach
nicht wirklich berücksichtigt wurden. Und ungewöhnliche
Situationen verlangen ungewöhnliche Mittel. Ich denke, dass
sich genügend Leute gefunden hätten, den Wolf
tierschutzgerecht zu fangen.

Es war jedenfalls keiner da. Die dollen Tierschützer, die jetzt alles besser wissen, hätten ja in voller Kampfstärke anrücken können.

Ah, eine Ausgangssperre. Fiktive Radiodurchsage: Wir sind
derzeit leider nicht in der Lage, die öffentliche Sicherheit
zu gewährleisten. Bitte untersagen Sie allen Kindern und
Tieren mit einer Schulterhöhe unter 1,50 Metern das Verlassen
geschlossener Gebäude.

Wär´doch mal ein ehrlicher Ansatz! Hätte Respekt verdient.
Wenn ein Giftgasunfall passiert, ist es ja auch möglich
entsprechende Warnungen auszusprechen.
In Terrorfälen ist das auch möglich. Warum nicht, wenn sich
für absehbare Zeit ein Wolf rumtreibt?

Zu solcher Naivität fällt mir nix ein.

Siehe oben: Wir reden hier nicht von einem Keller mit
Rattenbefall sondern von einem Gebiet mit einer Fläche einer
Großstadt, nur daß da nicht ein paar Häuser rumstehen, sondern
Bäume, Sträucher und andere lästige Hindernisse, die einen
davon abhalten, mal eben mit dem Jeep durchzubrettern.

Wir sind auch nicht in Afrika, wo man einfach mal eben mit
`nem Jeep rumbrettert.

Ich dachte, Du wolltest flächendeckend Köder verteilen?

Und ausserdem kann ein Mensch durchaus
denken wie ein Wolf, umgekehrt geht das nicht, ergo ist das
Verhalten des Tieres für einen Fachmann abzuschätzen.

Komisch, der Tierparkleiter hat anderes gesagt. Da fällt mir gerade aus irgendeinem Grund der Name Roy Horn ein.

Und nu ists gut.

Gruß,
Christian

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Haie und Wölfe
N’Aben!

Aus der Tatsache, dass ein Hund gerissen wurde, lässt sich
nicht zwangsläufig ableiten, dass auch ein Kind das Opfer
hätte sein können. Kleine Hunde sind für Wölfe Beute und
größere können als Nahrungskonkurrenten angesehen werden.
Menschen fallen für den Wolf im Allgemeinen nicht in dieses
Schema.

naja, Surfbretter mit aufliegenden Surfern gehören nun auch
nicht zur üblichen Ernährung von handelsüblichen Haien.
Trotzdem kommt es immer wieder zu – für beide Parteien -
bedauerlichen Mißverständnissen.

Da ich von Haien keine Ahnung habe, habe ich mal ein bisschen in der Gegend herumgesucht und anscheinend ist es so, dass bis dato die tatsächlichen Ursachen für Haiangriffe noch ziemlich unerforscht sind, siehe dazu z.B.: http://www.sharkinfo.ch/SI2_98d/angriffe.html und http://www.haiwelt.de/specials/angriffe/angriffe.php.

Auch zu Wolfangriffen ist wissenschaftlich noch längst nicht das letzte Wort gesprochen, aber die Thematik scheint mir doch schon etwas weiter erforscht zu sein.

Solange keine aussagekräftigen Erkenntnisse vorliegen, ist ein Vergleich von Verhaltensweisen erst einmal nur eine Meinung, im besten Fall eine Hypothese. Ein Hai ist ein Hai und ein Wolf ist ein Wolf - beide sind Beutegreifer, aber aussagen tut das im Zusammenhang mit Angriffen auf Menschen erst einmal gar nüscht.

Ich will im übrigen gar nicht behaupten, daß der Wolf die
Sicherheit unserer Rentenkassen gefährdet hätten, aber sowohl
Hexerl als auch der Tierparkleiter haben ja darauf
hingewiesen, daß es gewisse Sonderfaktoren gab.

Yup!

Grüße,
Christiane