Touchpad

Hallo zusammen!

Mich würde mal alles rund um das Thema Touchpad interessieren. (Also diesen Mausersatz bei Laptops). Wer stellt die her, kann man die irgendwo einzeln kaufen, wie funktionieren die???

Gruß
Benky

moings…

Mich würde mal alles rund um das Thema Touchpad interessieren.
(Also diesen Mausersatz bei Laptops). Wer stellt die her, kann
man die irgendwo einzeln kaufen, wie funktionieren die???

Gibts von HAMA fuer die serielle Schnittstelle, mit Adapter dann
auch PS-2…

hatte mal http://www.elv.de im Programm…

Servutz
Stephan

Also nochmal zur Klarstellung:
Mich interessieren keine konkreten Geräte von Hama, Genius oder sonstwem, sondern die Touchpads an sich. D.H. die Folie (oder was auch immer das ist) mit der zugehörigen Elektronik. Notebook-Hersteller und Hersteller von solchen Zusatz-Touchpads beziehen das „Rohmaterial“ sicherlich auch von Fremdherstellern. Wer ist das, gibt es Vertriebskanäle, über die man diese Rohfassungen auch in kleinen Stückzahlen mal bestellen kann.

Noch viel interessanter: Wie funktionieren die konkret. Bestätigt sich meine Vermutung, dass die Teile die Position des Fingers irgendwie durch Kapazitätsänderungen ermitteln. Sind die Teile drucksensitiv??
Arbeiten die über eine Matrix und liefern intern sowas wie ein Bild des aufliegenden Fingers, oder liefern die auch intern nur x und y-Koordinate?

Gruß
Benky

Moin moin!

Ich hab zwar keine Ahnung, wo die Rohteile herkommen, aber ich vermute mit Dir zusammen, dass die Funktion, durch die Kapazitätsänderungen gewährleistet ist. Drucksensitiv sind sie meines Wissens nach nicht.
Bei unserem Laptop in der Firma gibt es in der Taskbar allerdings ein kleines Icon, das je nach Fingerpostion ein verschiedenfarbiges Abbild der Position aufzeigt. Da hat es allerdings keinen einfluss wie fest man auf das Touchpad drückt.

Gruß
>Fred[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
zur Funktion kenne ich so aus dem Hut 2
Varianten:

  1. Die meist gebräuchliche Variante basiert auf
    Widerstandsänderung von matrixförmig übereinander
    angeordneten Leitern.
    Ein Druck auf eine bestimmte Stelle bringt dann
    einen verringerten Widerstandswert zwischen der
    entsprechenden Zeile und Spalte.

  2. optischen Methoden
    Am Rand sind einerseits Leuchtquellen (LED in Zeilenform
    und gegenüberliegend
    Fotoemfpänger (als Sensorzeile) angebracht.
    Wenn also mit dem Finger auf die Fäche getippt wird,
    kann mit der quasi Multi-Lichtschrankenanordnung die x-y-Kood.
    festgestellt werden.
    Diese Variante ist aufwendiger und ungenauer, hat aber Vorteile beim Touchscseen, weil die Dartstellung nicht beeinflußt wird.
    Gruß Uwi

Bingo
Hiho!

Da es vielleicht den ein oder anderen interessieren könnte, hier der Stand meiner Erkenntnisse - auch wenn ich immer noch nicht weiss, von wem ich so ein Teil mal beziehen könnte.

The standard Synaptics TouchPad uses capacitive sensing to detect fingers. Whenever
two electrical conductors are placed flat against each other separated by a thin insulator,
an electrical capacitor is formed. The human body is a good conductor of electricity. In
a TouchPad, a capacitor is formed by the human finger and a grid of electrical conductors
with a thin insulating Mylar label between. By measuring the capacitance of each
conductor in the grid, the TouchPad can accurately determine the position of the finger as
horizontal and vertical (X and Y) coordinates on the pad surface. By measuring the total
amount of capacitance, the TouchPad can also determine the approximate finger pressure
“Z”. (This works because the harder the user presses down, the more the finger flattens
out against the pad; larger contact area leads to larger total capacitance.)

Gefunden unter www.synaptics.com, einem Hersteller von Touchpads.

Gruß
Benky

noch eine Variante
Ergänzung:
hab heute zufällig ein Touchpad aus einem alten
Laptop in die Hand bekommen und gleich untersucht:
-> Da sind 2 Folien mit einer Art Kohlebeschichtung
aufeinandergelegt und an den Rändern verklebt.
Jede der Folien hat Anschlüsse an den gegenüberliegenden Seiten,
so daß eine Folie in x-Richtung und die andere in y-Richtung
orientiert ist. Beim Touch werden dann die Widerstandsverhältnisse zwischen den 4 Anschlüssen gemessen
und daraus die Koordinaten berechnet.
Außerdem läßt sich aus der Änderung
des absoluten Widerstandes zwischen den Folien die Stärke
des Druckes auf das Pad grob abschätzen.
na denn …

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]