Hi!
Ich wohne in
München, bin sehr aktiver Skifahrer und war somit oft bei Eis
und Schnee mit den Vector-Reifen unterwegs. Es gab nie ein
Problem, die Ganzjahresreifen reichen völlig aus.
Damals hatten die Fahrzeuge auch nicht so’n hohes Drehmoment
(Diesel)
Und?
Nun ja, die meisten Autohersteller verlangen heute eine
Mindestreifenbreite wegen des Drehmomentes am Rad. Da sonst
die Reifen zu heiß weden könnten. Früher konnte man also viel
schmalere Reifen aufziehen als heute. Manche Hersteller
verlangen sogar bestimmte Reifen-Modelle da es nur hierfür
eine Zulassung gibt!
Das ist nicht unser Punkt. Das vom Hersteller vorgegebene Reifenformat soll ja beibehalten werden.
Ferner habe ich das noch einmal nachgeprüft: Meine Golf 2 hatten im Winter 175/13 Reifen, im Sommer 185/14. der ex-Golf 4 meiner Schwester hatte im Winter 175/14 Reifen, im Sommer 195/15. Der Golf Cabrio meiner Freundin hat Sommer wie Winter 185/14 Reifen.
So viel hat sich da also in 15 Jahren nicht getan.
Gerade für kleine Autos wie eben Dein Meriva, Polo, Golf & Co.
Sorry, aber ein Golf ist mit 4,20m und 1,5t nicht mehr klein!
Ein Golf fährt in den meistgekauften Ausführungen vielleicht
180. Dafür reichen Alljahresreifen locker aus.
Klar gar keine Frage. Aber (etwas offtopic) ich wollte nur
sagen, dass ein Golf, auch wenn er Kompaktklasse ist, kein
Kleinwagen mehr ist.
Für mich ist alles unter 4,80 m klein… 
Selbst der Polo ist erwachsen geworden.
Der ist nun so groß wie ein Golf 2.
In der Ausstattung, Fahrleistung, Geräuchentwicklung gibt’s
kaum mehr Unterschiede zu den Großen im Gegensatz zu früher.
Ok, ein Renault Twingo ist vielleicht klein - allein von der
Länge…
Klar.
Mir geht es ja auch um das Gesamtpaket aus Gewicht, Leistung und Einsatzgebiet.
sind Ganzjahresreifen eine gute Wahl. Einzig sehr sportliche
Fahrer sollten darauf verzichten, denn bei 210 und Regen bzw.
bei 160 und Schnee
160 bei Schnee??? Das will ich sehen! Sieht dann
wahrscheinlich so aus, wie bei der Finnlandralley…
Nee,
mal im Ernst. Wer bei Schnee 160 fährt ist ä bisserl
wahnsinnig!
Wieso? Kein Problem, wenn man es gewohnt ist. Schnee auf der
Autobahn bedeutet ja auch nicht, dass man im Tiefschnee
Pflügt.
Wenn Du allerdings meistens deutlich langsamer fährst im
Winter, sind Alljahresreifen sowieso kein Problem.
Mit einem alten 300TE 4-matic sind wir früher oft zum
Skifahren bei geschlossener Schneedecke mit 180 gefahren. Nur
Bremsen ist spannend…
Glaub ich immer noch nicht. Selbst bei guten und neuen
Winterreifen hat man bei geschlossener Schneedecke schon bei
100 gegen einen ordentlichen Schwimmwinkel anzukämpfen. Da in
Dtl. die Autobahnen aber nie gerade sind, sondern immer
irgendwelche Kurven da sind, gibts natürlich dann große
Probleme. Wer das nicht merkt im Auto (Popometer) hat in
meinen Augen kein Gefühl fürs Fahrzeug.
Naja, vielleicht habe ich ebendieses ja wirklich nicht. Wie könnte man auch ein Gefühl für Fahrzeuge erwarten nach 300.000 Km in 4 Jahren und 600.000 Km in 10 Jahren…?
Im Ernst: eine gute ausrüstung erlaubt einem durchaus auch mal höhere Geschw. bei widrigen Witterungsverhältnissen. Was man nun für gefährlich hält, ist individuell verschieden.
sind saisobgebundene Reifen sicherlich eher
empfehlenswert. Der normale, wenigfahrende Stadtrutscher ist
jedoch mit Alljahresreifen gut bedient.
Japp. Da ist die Marke eher egal.
Das sowieso. So richtig miese Reifen sind selten geworden.
Und darum geht es doch. Eine Berlinerin mit Kleinwagen. 2
Sätze Reifen vorzuhalten ist einfach übertriebener Luxus in so
einem Fall.
Des weiteren fährt man im Nordosten der USA, also in
Neuengland, Ganzjahresreifen auch auf großen Limousinen. Mein
Kollege fährt dort einen Mercedes E 320 mit solcherlei
Bereifung und kommt damit durch jeden Blizzard.
Das glaub ich eher nicht. Wer 'nen Hecktriebler mit
Ganzjahresreifen bei 30-50cm Schnee noch fahren kann, ist ein
Zauberer (ok, das geht auch nicht mit 'nem Fronttriebler).
Ich fahre seit Jahren große Hecktriebler und komme überall
hin, wo ich hinwill. Auch eine Bergstraße mit geschlossener
Schneedecke hoch, die auf 200 m eine Skipiste kreuzt.
ESP aus und los mit Schwung.
am Berg sind Hecktriebler oft sogat noch besser geeignet.
Beifahrer in den Kofferraum und man kommt eigentlich immer
wieder los.
Du meinst Traktionskontrolle aus. Die allermeisten ESP-Systeme
lassen sich nämlich nicht ganz abschalten.
Bei meinem BMW gab es nur eine Traktionskontrolle. Bei meinen Benzen sind/waren das kombinierte Schalter, wenn ich mich nicht verlesen habe…
Sie überwachen
weiterhin den Fahrzeugzustand und haben nur höhere
Eingriffsschwellen zur Verfügung oder werden nur partiell
abgeschaltet.
Das ist wohl modellspezifisch verschieden.
Fahrwerksmässig, also salopp gesagt wenn die Fuhre mal läuft,
sind die Unterschiede zwischen Front- und HEcktriebler ohnehin
marginal. Hat AMS bereits vor ein paar Jahren mal bei
verschiedenen Witterungsbedingungen vergleichen.
Was im winter wirklich noch Vorteile bringt, ist ein
Allrad-Antrieb. Aber für den einen Tag alle 2 Jahre akzeptiere
ich persönlich den höheren Anschaffungspreis und
Benzinverbrauch nicht.
Japp, Allrad. Bringt aber nur beim Anfahren und Gaswegnehmen
etwas. Beim Bremsen sind sie genauso hilflos, wie alle
anderen.
Allrad stabilisiert die Fuhre auch bei höheren Geschwindigkeiten besser.
Front und Heck sind wie so oft Geschmackssache. Ich
hab lieber Front in dem Fall. Da mein Jeep (normal Heck) schon
bei nasser Strasse fast unfahrbar ist, bin ich da etwas
vorsichtig geworden. Auf Schnee drehen die Räder da schon im
Leerlauf durch!!! In der Ebene!!! Man kann auch Spass damit
haben, aber auf der Straße?
Ein Jeep gehört ja auch nicht auf die Straße, sondern in die afrikanische Steppe oder zum Rettungsdienst in den Bergen.
Grüße,
Mathias