Traden wo günstig

Hallo,

ich möchte gerne mit einem Betrag von 2000- 3000 Euro gerne außerbörslich spontan mit Hebelzertifikate traden können. Ich möchte dazu bestimmte wirtschaftliche Situationen ausnutzen, wie z.b. dass nach der US-Wahl die Börsen evtl. wieder auf Tauchstation gehen könnten.

Welche Direktbank ist da zu empfehlen, welche wäre dazu am günstigsten ??
Bin zurzeit bei Maxblue, muss aber dort max. immer 2000 cash haben, damit ich keine
Gebühren zahlen muss. Ist mir zu teuer, wenn ich weniger als 2000 cash habe.

Welche Empfehlunegn könnt Ihr mir geben ??

Danke und Gruß,Pet

Hallo, Du Spekulant,

zuerst : 2000 bis 3000 Euro sind eine Menge Geld, besonders, wenn man sie nicht hat. Das nur als Vorwort, damit das nächste nicht so „angehoben“ klingt : Mit dieser Grössenordnung bist Du kein Trader.

Ich sage das deswegen, weil die Direktbanken (ich kann da comdirect empfehlen) natürlich den Tradern „hinterherlaufen“, denn damit lässt sich Geld verdienen. Die comdirect bietet (ich weiss nicht, ob das noch so ist) ihren „heavy-usern“ besondere Dienstleistungen kostenlos, wie z.B. Realtimekurse, Sonderkonditionen u.v.m.

Mit dieser Grössenordnung wird sich kaum eine Direktbank um Dich reissen. Jede Order für die Bank Kosten. Diese Kosten sind (vereinfacht gesagt) immer gleich, egal ob 5000 oder 5000000 Euro. Je nach Gebührenstruktur verdienen die Banken deshalb mit kleinen Summen nichts und schiessen vielleicht sogar zu. Den „Schnitt“ machen die erst mit Orders jenseits der 50.000 Euro.

Weil bei kleineren Beträgen eine kostendeckende Gebühr ziemlich hoch wäre und in keinem Verhältnis zur Anlagesumme steht, gibt es da Varianten. Die von maxblue mit dem cash auf dem Konto zielt darauf, dass die Bank dort einen Zinsgewinn einstreicht.

Eine Bank, die Dir Deine Zock-Orders in dieser Grössenordnung zu Sonderkonditionen ausführt und kein Mindestguthaben verlangt, wirst Du sicherlich nicht finden.

Ich gebe Dir noch den Rat, Dich bei Deinen Spekulationen nicht für zu schlau zu halten. Du hast (sicherlich) nicht die Infrastruktur wie die Profis, die damit Geld verdienen. Charts siehst Du meist nur mit 15minütiger Verzögerung, und die Infos über Zinssenkungen etc. sind auch schon einige Minuten alt, bevor Du sie zur Kenntnis nehmen kannst. Da gibt es jede Menge Händler (sogenannte Arbitrageure), die sich diese Information längst zunutze gemacht haben. Wenn Du Pech hast, ist Dein Geld das, was die letztlich als Gewinn einstreichen.

Generell solltest Du nur Geld zum Zocken nehmen, bei dem Du auch einen Totalverlust verkraften könntest.

Gruss Hans-Jürgen
***

Morgen,

Ich gebe Dir noch den Rat, Dich bei Deinen Spekulationen nicht
für zu schlau zu halten. Du hast (sicherlich) nicht die
Infrastruktur wie die Profis, die damit Geld verdienen. Charts
siehst Du meist nur mit 15minütiger Verzögerung, und die Infos
über Zinssenkungen etc. sind auch schon einige Minuten alt,
bevor Du sie zur Kenntnis nehmen kannst. Da gibt es jede Menge
Händler (sogenannte Arbitrageure), die sich diese Information
längst zunutze gemacht haben. Wenn Du Pech hast, ist Dein Geld
das, was die letztlich als Gewinn einstreichen.

Er scheint ja nicht scalpen zu wollen. Was will er da mit gebührenpflichtigen Realtimeinfo´s`? So unwahrscheinlich ist ja sein Ansatz (Nach der Wahl gehts abwärts) gar nicht. Also nehme er ComDirekt oder Consors, da gibt es kein Minimum.

Trozdem achte auf das Einstiegssignal und kaufe nicht einfach blind Short´s oder Put´s. So ganz nach den von allen vorhergesehenden Kursverläufen funktioniert das leider nicht.

Gruß Grüne