Träume

Hallo zusammen. Ich sehe seit geraumer Zeit immer wieder ähnliche Träume und zwar sehe ich meine Tocher, als sie noch klein war.Sie ist jetzt 20,wohnt noch zu Hause. Leidet zur Zeit unter Depressionen ,ist auch mittlerweile in Behandlung.Diese Träume sehe ich seit ca 1 Jahr immer wieder, da war meine Tochter noch gesund , zumindest schien es so. Unzufrieden mit sich und der Welt war sie da auch schon. Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht was diese Träume bedeuten könnten , mal sehe ich meine Tochter als Baby , dann als Kleinkind. Wem geht es ähnlich ?
Was könnten diese Träume bedeuten?

Was könnten diese Träume bedeuten?

Liebe(r?) annfe -

über Träume reden wir (meine Tochter,auch 20 J., und ich) ziemlich oft.
Für uns hat sich entwickelt, nicht nach „der“ Bedeutung von Träumen zu fragen, sondern danach, was ein Traum für den Träumenden bedeutet, was für Gefühle er anspricht, auslöst.
Ich denke, grundsätzlich heißt jeder Traum* erst einmal, dass einen das Thema sehr beschäftigt, man kann auch ziemlich sicher gehen, dass das Traumgefühl die tatsächliche Einstellung zu dem Thema widerspiegelt, also z.B. ob man sich um ein Thema Sorgen macht, ob etwas völlig kraus 'rüberkommt, ob man vor etwas oder jemd. Angst hatte und so.
So in dieser Art denken und fühlen wir dann über einen Traum nach, bis wir in unseren Hirnen und Herzen etwas finden, was einfach dazu passt.

Offensichtlich ist ja jedenfalls, dass Du Dir um Deine Tochter Sorgen machst. Du erinnerst Dich, wie sie früher war…machst Du Dir Gedanken, wie sie später sein wird? Oder sehnst Du Dich nach Früher zurück, war es einfacher für Dich? Lauter solche Fragen fallen mir ein…

Hoffentlich kannst Du mit meiner Anregung etwas anfangen! Grüßi - Anette

*: Ich finde übrigens, dass es natürlich auch einfach total bekloppte Murksträume gibt, man muss ja nicht alle bedenken.

Hallo Anette,
hätte es nicht besser beschreiben können und kann allen nur noch dieses Buch empfehlen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3701307253/302…
Grüße Andreas

Hallo,
Du machst Dir sicherlich viele Sorgen und Gedanken um Deine Tochter. Kein Wunder, dass sich die Thematik in Deinen Träumen wiederfindet.
Es macht wenig Sinn, andere nach einer Deutung zu fragen. Viele Faktoren spielen im Traum eine Rolle: Symbole generell, Deine speziellen Symbole, das Alltagsgeschehen (mehr oder weniger), am wichtigsten dabei sind Deine Gefühle im Traum.
Ein SChritt ist ,den Traum aufzuschreiben, mit allem pipapo, jede Kleinigkeit ist wichtig. Protokolliere Deine Gefühle, vor allem die Momente, in denen Deine Befindlichkeit sich geändert hat, sind besonders zu beachten. Häufig enthalten Träume das Problem und die Problemlösung. Deuten kannst nur Du allein.
Wenn Du z.B. Dein Kind siehst, kannst Du dabei im Traum die Gefühle haben, die Du tatsächlich vor vielen Jahren hattest, als Dein Kind klein war. Das kann bedeuten, dass Du gerne den Kopf in Sand stecken möchtest, alles soll wieder so sein wie früher. Du kannst im Traum traurig sein, weil Du damals schon die Probleme gespürt hast, oder dich damals aus einem bestimmten Grund schuldig fühltest.usw. usw. Die Lösung enthält nicht ungedingt die KLärung für Deine Tochter, sondern eine für Dich, denn es ist Dein Traum und Deine Auseinandersetzung mit Dir - verknüpft mit den Problemen Deiner Tochter.
Nachdem Du einen Traum aufgeschrieben hast, kannst du z.B. anfangen, die einzelnen Inhalte zu assozieren. Z. B. kleines Kind: was fällt Dir spontan dazu ein: vielleicht HIlflosigkeit, Muttergefühle, Verantwortung, etc.
Wenn Du anfängst, mit Deinen Träumen zu arbeiten, kannst Du sehr viel über Dich lernen und damit eventuell Deiner Tochter helfen. Ich wünsche Dir viel Glück dabei. Grüsse, Cathy

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