Träume

Hallo,

meine Träume drehen sich irgendwie sehr häufig um Sex oder Gewalt.

Als würde ich zu viel fernsehen.

Problem ist, ich schaue überhaupt kein Fern. Ich lese auch keine Krimis.

Woher kommt das also und kann man ggf. etwas dagegen tun?

mfg

Hi,

Du möchtest das ändern?

Leidest Du denn unter Deinen Träumen?

Ich würde da nicht unbedingt zuviel hinein interpretieren; auch dem gesundesten Menschen geht so manch abartiger Gedanke durch seinen Kopf.

Gruß
L.

abartig?
hi!

Ich würde da nicht unbedingt zuviel hinein interpretieren;
auch dem gesundesten Menschen geht so manch abartiger Gedanke
durch seinen Kopf.

Definiere doch mal ‚abartig‘.

So negativ würde ich das gar nicht sehen.
Vielmehr ist es doch so, dass Träume in einer sehr verschlüsselten Sprache erzählen. Und doch wiederum oft sehr eindeutig.

Die Bilder sollte man vielleicht nicht allzu wörtlich nehmen, sondern schauen, um welche Strukturen es geht.

Ich selbst kann meine Träume inzwischen gut entschlüsseln und bin oft überrascht, wie klar mir dadurch wird, wie ich zu einer Sache stehe.

LiebeGrüßeChrisTine

Hallo,
Hierzu

Vielmehr ist es doch so, dass Träume in einer sehr
verschlüsselten Sprache erzählen. Und doch wiederum oft sehr
eindeutig.

will ich ergänzen: und manchmal auch nix aussagen und vielleicht einfach ‚Abfallprodukte‘ von ‚Aufräum-und Reparaturarbeiten‘ des Gehirns sind.
meint…lux

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Hallo Flaschenpost,
du schreibst:

„So negativ würde ich das gar nicht sehen.
Vielmehr ist es doch so, dass Träume in einer sehr verschlüsselten Sprache erzählen. Und doch wiederum oft sehr eindeutig“

Hallo Flaschenpost,

diese Meinung wird auch von Carl Gustav Jung vertreten in seinem letzten Lebenswerk ueber die Deutung der Symbole.

Gruss: Ge-es

Hallo Christine!

Entschuldigung, mein Computer hat gestreikt, daher meine verspätete Antwort.

Definiere doch mal ‚abartig‘.

Mit abartig meine ich beispielsweise Gewaltfantasien, die in keinem Verhältnis zur auslösenden Ursache stehen.

Ein Beispiel:

Ich stehe in einer Schlange der Kasse eines Supermarktes. Hinter mir steht so ein aufdringlicher Mensch, der keinerlei Abstand hält und mit dem ich dadurch streckenweise unfreiwilligen Körperkontakt habe. Der erste Gedanke, der in mein Hirn schoss, war der, diesem impertinenten Kerl die Visage blutig zu schlagen. Flüchtiger Gedanke, schnell wieder weg.
Stattdessen sagte ich zu ihm: „Wenn Sie noch mehr auf Tuchfühlung gehen, müssen wir uns ein gemeinsames Zimmer nehmen“.
Hat auch gereicht.

So negativ würde ich das gar nicht sehen.
Vielmehr ist es doch so, dass Träume in einer sehr
verschlüsselten Sprache erzählen. Und doch wiederum oft sehr
eindeutig.

Die Bilder sollte man vielleicht nicht allzu wörtlich nehmen,
sondern schauen, um welche Strukturen es geht.

Ich selbst kann meine Träume inzwischen gut entschlüsseln und
bin oft überrascht, wie klar mir dadurch wird, wie ich zu
einer Sache stehe.

Klingt für mich sehr einleuchtend, allerdings erinnere ich mich eigentlich nie bewusst an meine Träume, daher kann ich nicht mehr aus meinem Erfahrungsschatz beisteuern.

Gruß
Logan