Hi Anke,
in Träumen verarbeites Du nicht nur Deine Tageseindrücke, sondern auch Deine (unbewußten) Konflikte. Mutmaßlich ist es zu generalisien, daß je mehr man erlebt desto mehr man auch träumt.
Gleichwohl ich jemand bin, der sich leider nur an wenige Träume erinnern kann, gleichwohl ich immer wieder mal dran arbeiten möchte, gibt es Träume, die teils viele Jahre zurückliegen und an die ich mich heute noch erinnern kann, die heute noch eine Wirkung auf mich haben.
Es gibt scheinbar Traumphantasien die häufig von Menschen geträumt werden bzw. geträumt werden sollen, z.B. von wo herabzustürzen, herunterzufallen. Angeblich ginge es hier darum, loszulassen. So behauptete dies wenigstens jemand im Fernsehen die Tage, der mit Träumen arbeitet.
Häufig sollen Menschen auch von Treppen(steigen) träumen, häufig sollen Menschen in ihren Träumen auch verfolgt werden…
Doch egal was ist, ich denke, die Träume und ihre Bedeutung sind so individuell wie die Menschen selbst die diese Träume haben.
Eine Buchempfehlung hierzu ist: Deine Träume. Schlüssel zur Selbsterkenntnis. Ein psychologischer Ratgeber.
von Ann Faraday
Sich mehr und mehr an seine Träume erinnern zu können, kannst Du auch üben, indem Du nach dem Aufwachen den sozusagen letzten Traum aufschreibst. Jeder hat verschieden Traumphasen (REM) und die Traumsequenzen sind unterschiedlich lang. Manche Träume sind nur sekundenlang und erscheinen uns wie Stunden im Traum. Wenn Dir das Schreiben (Utensilien gleich am Schlaflager) zu schwer fällt, könntest Du Träume auch auf ein Diktiergerät sprechen.
Interessant finde ich in dem Zusammenhang Klarträume. Das heißt, der Mensch träumt und weiß gleichzeitig, daß es ein Traum ist. In solch einem Traum kannst Du ganz klar Einfluß auf Deinen Traum nehmen. Vor vielen Jahren erzählte mir mal jemand solch einen Traum, in dem sich für ihn die Hölle aufgetan hatte, und die Höllenhunde wollten ihn verschlingen. Er beschrieb sehr lange diesen Traum und schrieb dann wie er im Traum seine Angst besiegte, und diesen Traum einfach umwandelte, aus verschiedenen Dingen dann etwas machte, das ihm gefiel, z.B. ein Feuerwerk, Musik…
Mir ist auch einmal solch ein Traum passiert. In dem Moment dachte ich allerdings verrückt zu sein. Ich konnte es nicht richtig einordnen was hier abging. Es vermischte sich die Realtität, der Raum in dem ich mit einer Frau schlief, mit Traumphantasien. Ich weiß nicht, ob ich mich da an Walter’s Traum erinnert hatte. Jedenfalls begann auch ich im Laufe des Traums meine Ängste zu überwinden und verscheuchte einfach die bösen Geister. Als der letzte „Geist“ weg war der mich ängstigte, war ich hellwach.
Was ich in dem Zusammenhang sehr interessant finde ist, daß man auch Dinge träumen kann, die in der Zukunft passieren werden. Als Jugendliche hatte ich viele solcher Träume, die mich allerdings auch sehr streßten, da manche davon auch mit Tod zu tun hatten.
Wenn ich also um ein harmloses Beispiel zu nennen davon träumte zu verschlafen, tat ich dies auch. Das konnte ich mir noch halbwegs erklären, daß ich im Halbschlaf wohl gecheckt hatte, daß der Wecker geläutet hat, daß ich ihn aber nicht hören wollte?
Sehr beeindruckt war ich allerdings als mir mal mein Hausarzt dem ich einen Traum schilderte diesen interpretierte. Denn er las etwas aus meinem Traum heraus, das ich mir hätte nie vorstellen können, daß das mal wahr werden könnte. Niemals!!!Und es passierte wenige Monate später.
Ich bin der Ansicht wer lernt mit seinen Träumen zu arbeiten, hat davon einen großen Nutzen. Doch dies zu wissen und umzusetzen ist wieder ein anderes Thema. 
Gutes Träumen,
Romana