Träume beeinflussen- Geht das?

Hi
Ich träume eigentlich jede Nacht,aber vorwiegend Mist. Aber alle eineinhalb Monate (die abstände snd immer ziemlich genau) hab ich so ein „Riesen-Traum“. es erinnert immer an ein Märchen mit Dingen die mir sonst nie einfallen würden und oft zeichne ich das dann auf. Manchmal denke ich mir wenn ich immer so träumen würde, wäre ich warscheinlich ein steinreicher autor. Außerdem wach ich dann immer morgends auf und denke sowas wie „Yuhu-Das Leben ist schön!“ Nur leider träum ich nicht immer so tolles zeug und wache stets Schluss immer auf.
Meine Frage ist also: Kann ich was tun dass ich öfter sowas verrücktes träume? das klingt vielleicht seltsam aber ich finde diese träme wahnsinnig fantasievoll und spannend :smile: Mein Vater meint immer ich solle vorm schlafengehen an was schönes denken aber so richtig funktionieren tut das ja nicht. Es ist nur so dass ich diese Ideen immer bein Comic-zeichnen brächte aber da bin ich immer total ler und langweilig. Aber irgendwo müssen diese schlägen Ideen und Gedanken doch in mir drin sein. Die können ja nicht aus dem nichts kommen. ich wünschte es äbe eine Möglichkeit sie aus meinem unterbewusstsein rauszuholen, aber an hypnose und so ein zeug glaub ich nicht wirklich…außerdem ist mir das unheimlich.
Hat jemand eine Idee?
cucu zyn und danke im voraus ^^

P.S. Mene träme sind alles harmlose sachen und nix unlauteres- sowas solls ja auch geben :smile: wollt ich nur gesagt haben

Hi Zyn
Vielleicht solltest Du Dir auch die Frage stellen, ob es denn SINNVOLL ist, wenn Du Deine Träume beeinflussen könntest.
Die Träume sind ja eher das Ergebnis einer unbewussten Auseinandersetzung mit wesentlichen, wichtigen Themen. In ihnen spiegeln sich Konflikte, Wünsche, Ängste usw. und wenn man sie sich anschaut, und sie zu deuten lernt, kann man sich besser, auch in den tieferen Schichten, verstehen.
Eine Manipulation des Unbewussten in Bezug auf die Träume ist also imho fragwürdig.
Gruß,
Branden

Hallo zyn,

also ich träume ganz selten (auch wenn man sagt, dass man jede Nacht träumt und man sich nur nicht erinnert), kann mich dann aber meistens nur kurz an das geträumte erinnern. Ich wollte die Träume dann mal länger behalten.
Ich habe dazu den Tipp bekommen, jeden Traum jedesmal aufzuschreiben, mich dabei an möglichst viele Details zu erinnern. Das wäre ein gutes Training, Träume zu behalten.
Trifft auf dein Problem nicht ganz zu und wie ich das verstanden habe, „schreibst“ du deine Träume ja schon auf …
Wollte dir diesen Gedanken trotzdem nicht vorenthalten.

Gruß,
Sabine

Hi,

Träume sind das Ergebnis dessen, was in deinem Unterbewußtsein vor sich geht, … ist also eher schwierig, diese zu beeinflussen.

An schöne Dinge denken kann also nicht funktionieren, weil du das ja bewußt machst.

Mit Hypnose gelangt man an das Unterbewußtsein, aber ich denke nicht, dass man sich hypnotisieren lassen sollte, um schöne Träume zu haben. Ein guter Arzt würde sich dazu auch nicht hinreißen lassen. Und mit Selbsthypnose hab ich zu wenig Erfahrungen … hab ich probiert, funktioniert, ist mir persönlich unheimlich.

LG
Tina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

danke für die vielen antworten
ich hab viel weniger gemeint dass ich beeinflussen will was ich träume (ok. das war so zu verstehen, schlecht ausgedrückt…) sondern eher ob ich diese Ideen die ich im Unterbewusstsein habe hervorholen kann.
cucu zyn

Hallo,

ja, man kann seine Träume beeinflussen. Das ist aber ein Stück harte Arbeit. Dazu könnte es gehören, daß Du ein Traumtagebuch schreibst. Dazu solltest Du immer Schreibzeug am Bett haben und alles aufschreiben sobald Du aufwachst, auch wenn es mitten in der Nacht ist, und Du lieber sofoert weiterschlafen möchtest.

Sich mit dem Träumen an sich und den Inhalten seiner Träume zu beschäftigen, bewirkt oft schon eine Zunahme der Erinnerung, denn träumen tust Du sowieso.

Es gibt auch Bücher, die einem dabei helfen, „besser“ zu träumen, wobei besser relativ ist und sich nicht unbedingt auf die die Qualität der Träume auswirken muß. Wenn man sich ernsthafft (aber entspannt) mit dem Thema beschäftigt, kann es einem sogar gelingen sog. Wachträume zu entwickeln, das bedeutet, daß Du während des Traumes weißt, daß Du träumst. Mir gelingt das ab und an und es ist sehr cool :smile:). Oftmals werde ich aber vor lauter Begeisterung schnell wach, was auch daran liegen kann, daß diese Traumphase kurz vor dem Aufwachen stattfindet.

Alles in allem kann man also schon etwas tun, nur ob das dann zu dem Ergebnis führt, daß sich Deine „Fantasyträume“ häufen, ist alles andere als sicher.

Wenn Du sehr viel Zeit hast, kannst Du zusätzlich zum Nachtschlaf auch mal Nachmittags ein Schläfchen halten, dabei kommen auch schon mal interessante Sachen raus.

Mein Freund hat übrigens bereits dadurch „mehr“ geträumt, daß er es sich vor dem Schlafengehen vorgenommen hat.

Liebe Grüße

Avera

…aber nicht ohne Bemühung.

Der erste Schritt ist sich auch im Wachzustand möglichst immer bewußt zu verhalten. Damit erreicht man auch eine höhere Bewußtseinshaltung beim Träumen.

Ist man während des Träumens bewußt, kann man versuchen sich in den Traum einzumischen. Oder natürlich auch ganz bestimmte Regionen in der Traumwelt besuchen. Aber das erfordert schon einiges…

Hier noch ein Link dazu:
http://www.rolf-helmecke.privat.t-online.de/literatu…

Viel Spaß
rolf

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/02/Traeumen

LG

Avera