Also ich hab mir gedacht, das ganze spielt sich ausschließlich im Kopf ab, darum bin ich hier statt im Biologie Bereich gelandet, passt doch oder?
Alsoohne viel Umschweife, ich habe zwei Fragen zum Thema Träume:
-Wie entstehen Träume eigentlich?
-Kann man sie bewusst steuern bzw. induzieren?
Mich interessiert das Thema schon lange, bin nur nie dazu gekommen jemanden danach zu fragen, das will ich jetzt mal nachholen. Wär klasse wenn jmd passende Antworten parat hätte.
Hi Matthias,
vergiss doch die Biologie, was dieses Thema betrifft: wir bewegen uns hier im feinstofflichen Bereich, und die Biologie kümmert sich um den grobstofflichen. Passt also nicht. Wenn Du mal „Eine kurze Geschichte des Kosmos“ von Ken Wilber gelesen hast, weißt Du vielleicht, wie ich das meine: Die westliche Wissenschaft betrachtet alles von außen, sie seziert also ein Hirn und glaubt, zu wissen, wie es funktioniert. Vielleicht findet diese Wissenschaft dabei Zellen und kann erklären, wie diese funktionieren, welche und wieviele Nährstoffe sie brauchen - aber sie wird Dir nicht sagen können, was der Mensch, dem das Hirn gehört, denkt… Ken Wilber spricht dabei von seinen vier Quadranten, d.h. vier Sichtweisen. Sehr zu empfehlen. Genauso wie „Das Wissen der Tolteken“ von Norbert Claßen. - Weißt Du, was luzides Träumen ist: Wenn Du weißt, dass Du träumst, und Dich gezielt und bewusst in Deinen Träumen bewegst.
Meine Seele sagt mir manchmal Bescheid, wenn es etwas gibt, was ich wissen sollte: Sie sagt mir, wann ich z.B. mehr Fleisch essen sollte (ich esse zurzeit recht wenig, und träumte, ich fiele vor Schwäche die Treppe hinunter - unten angekommen, machte ich einen Gänsebraten, damit das nicht mehr vorkommt…) Auch andere körperliche Zustände werden mir manchmal per Traum mitgeteilt. Das hat mit Biologie nichts zu tun. Es ist Magie, wenn die Seele einem mitteilt, was man braucht, wo man steht…
Gruß, Susanne
Hi.::Also ich hab mir gedacht, das ganze spielt sich ausschließlich:im Kopf ab, darum bin ich hier statt im Biologie Bereich:gelandet, passt doch oder?::Alsoohne viel Umschweife, ich habe zwei Fragen zum Thema:Träume::-Wie entstehen Träume eigentlich?:-Kann man sie bewusst steuern bzw. induzieren?::Mich interessiert das Thema schon lange, bin nur nie dazu:gekommen jemanden danach zu fragen, das will ich jetzt mal:nachholen. Wär klasse wenn jmd passende Antworten parat hätte.:::MfG:Mathze
Hi Matthias,
vergiss doch die Biologie, was dieses Thema betrifft: wir
bewegen uns hier im feinstofflichen Bereich, und die Biologie
kümmert sich um den grobstofflichen. Passt also nicht. Wenn Du
mal „Eine kurze Geschichte des Kosmos“ von Ken Wilber gelesen
hast, weißt Du vielleicht, wie ich das meine: Die westliche
Wissenschaft betrachtet alles von außen, sie seziert also ein
Hirn und glaubt, zu wissen, wie es funktioniert. Vielleicht
findet diese Wissenschaft dabei Zellen und kann erklären, wie
diese funktionieren, welche und wieviele Nährstoffe sie
brauchen - aber sie wird Dir nicht sagen können, was der
Mensch, dem das Hirn gehört, denkt… Ken Wilber spricht dabei
von seinen vier Quadranten, d.h. vier Sichtweisen. Sehr zu
empfehlen. Genauso wie „Das Wissen der Tolteken“ von Norbert
Claßen. - Weißt Du, was luzides Träumen ist: Wenn Du weißt,
dass Du träumst, und Dich gezielt und bewusst in Deinen
Träumen bewegst.
Meine Seele sagt mir manchmal Bescheid, wenn es etwas gibt,
was ich wissen sollte: Sie sagt mir, wann ich z.B. mehr
Fleisch essen sollte (ich esse zurzeit recht wenig, und
träumte, ich fiele vor Schwäche die Treppe hinunter - unten
angekommen, machte ich einen Gänsebraten, damit das nicht mehr
vorkommt…) Auch andere körperliche Zustände werden mir
manchmal per Traum mitgeteilt. Das hat mit Biologie nichts zu
tun. Es ist Magie, wenn die Seele einem mitteilt, was man
braucht, wo man steht…
Gruß, Susanne
Hallo Susanne,
mit Psychologie hat das nichts zu tun.
Diejenigen, die Deiner Meinung nach nur Glauben, indem sie sezieren und Mechanismen mühsam erforschen, wissen meiner Meinung nach mehr, als diejenigen, die sich müßigen Gedanken hingebend meinen durch Glauben zu Wissen.
Alsoohne viel Umschweife, ich habe zwei Fragen zum Thema
Träume:
-Wie entstehen Träume eigentlich?
Die populärste Hypothese (welche sich durch neurowissenschaftliche Befunde stützen lässt) geht von einer Gedächtniskonsolidierung während des Schlafes aus. Dabei werden zu unterschiedlichen Schlafzeitpunkten (unterschiedlichen Phasen) eher unterschiedliche Gedächtnisbereiche restrukturiert.
Gedächtnisinhalte werden u.a. repräsentiert durch neuronale Netze. Dieses ist ein hoch plastisches System (und wird in seiner Plastiziztät nur durch Teile des Riechsystems übertroffen). Es wird diskutiert, dass spezielle Verbindungen gerade den emotionalen Bereich des Gedächtnisses repräsentieren. Diese emotionelle Umverschaltung kann - da die emotionalen Zustände schlecht im Wachzustand aktiviert werden können - optimalerweise während der Schlafphase stattfinden.
-Kann man sie bewusst steuern bzw. induzieren?
Ich wüsste nicht, wie. Oben stehendes Modell spricht dafür, dass das Bewusstsein dabei gerade ausgeschaltet ist. Würden mehrere z.B. emotionale Prozesse parallel ablaufen, unser Geist wäre m.E. ganz schön überfordert.
Es gibt die Möglichkeit, sich z.B. Träume besser zu erinnern: nach dem Aufwachen (ohne Wecker) am besten liegenbleiben bei geschlossenen Augen. Wenn das Bewusstsein wenig input von außen bekommt, bleiben bestehende Gedächtnisinhalte länger präsent.
Dem Schlaf (und damit auch dem Traum?) naher Zustand ist z.B. die Hypnose, die als therapeutische Methode 2006 anerkannt worden ist.
Vielleicht geht das etwas in die gesuchte Richtung, allerdings habe ich von der Materie keine Ahnung. In dem Bereich wird aber viel geforscht.
Hallo,
Soweit ich mal gehört habe (leider nur aus zweiter Hand), gibt es durchaus Menschen, die gelernt / sich antrainiert haben, Träume aktiv zu beeinflussen, also während dem Traum das Bewusstsein angeschaltet zu haben. Und die das dann teilweise soo toll finden, dass sie den ganzen Tag nur noch träumen.
Mir selber passiert das ganz selten „zufällig“, z.B. wenn ich während des Traums leicht aufgeweckt werde, sodass der Traum noch läuft, aber ich irgendwie doch wach bin.
Da fällt mir noch ein, einmal hab ich auch schon geschafft wirklich bewusst und geplant einen Traum zu steuern; einen dieser jede-nacht-wiederkehrenden Albträume. Da hatte ich mir vorher vorgenommen, in einer bestimmten Situation im traum etwas anderes zu tun als sonst immer; während des Traums erinnerte ich mich daran und tat es… Mit dem netten Beieffekt, dass der Albtraum verschwand (-:
Ciao!
Giogio
Da fällt mir noch ein, einmal hab ich auch schon geschafft
wirklich bewusst und geplant einen Traum zu steuern; einen
dieser jede-nacht-wiederkehrenden Albträume. Da hatte ich mir
vorher vorgenommen, in einer bestimmten Situation im traum
etwas anderes zu tun als sonst immer; während des Traums
erinnerte ich mich daran und tat es… Mit dem netten
Beieffekt, dass der Albtraum verschwand (-:
Habe schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Wenn ich grad am träumen bin und dann langsam aufwach. Man träumt noch, aber man merkt, dass man nicht mehr schläft. Man hat noch die Traumbilder vor sich. Dann kann man aktiv eingreifen. Aber meistens klappt das nur kurz und die Bilder verschwinden dann.
Allerdings könnnt es auch dadurch bedingt sein, dass man bewusst an den Bildern festhält und es dann gar kein richtiger Traum mehr ist - das man sich dann also was vorstellt, so wie man Bilder im Kopf hat, wenn man ein Buch liest. Und das einem dann der Traum als Ausgangspunkt dient.
danke für eure Antworten. Vlt müssen wir den Begriff Traum erstmal klären, also was genau ist für euch Traum? Ist es, wenn wir etwas sehen, tun und erleben, was zwar unserem Hirn entspringt, wir aber dennoch nicht steuern können, oder ist es etwas das wir steuern können (das geht dann ja schon in Richtung Tagtraum)?
Als ich von steuern sprach, meinte ich eigentlich, dass man die eigene Handlung bewusst und das was darauf hin passiert unbewusst regelt. Und das wollte ich nun wissen, ob sowas überhaupt möglich ist.
Auf jeden Fall schonmal bis hierhin danke.
Kurz gesagt, ist es das Bestreben des Gehirns, zu wenig strukturierten Reizen Strukturen hinzuzuerfinden. So eine Art Sinnestäuschungen. In dem Spiegel-Artikel geht es um zur Erde gefunkte Bilder vom Mars, auf denen Strukturen an menschliche Gesichter u. dgl. erinnern - bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß es bloß eigenartig geformte Felsbrocken sind.
Ich habe den Eindruck, daß dieses Phänomen auch bei der Traumentstehung eine Rolle spielt. Mir ist schon öfters aufgefallen: ich wache auf, habe gerade eben irgendwas geträumt, bin aber noch nicht richtig klar im Kopf. Ich sehe mit geöffneten Augen immer noch Gestalten aus dem Traum - bis ich bemerke, daß es eigentlich Gegenstände in dem Zimmer sind, in dem ich schlafe: z. B. ein Stuhl mit darübergelegter Kleidung.
Diese „Pareidolie“ funktioniert auch mit den anderen Sinnen: ich fuhr einmal als Jugendlicher am Meer in einem Motorboot mit, ließ mich in eine Trance fallen und hörte in dem an sich einförmigen Motorengeräusch richtiggehend Musik, und genoß dieses während der ganzen Fahrt. Man kann dieses Phänomen provozieren, indem man z. B. Tapeten betrachtet.
Ich glaube, zu dieser „Pareidolie“ kommt noch hinzu, daß mit dem Einschlafen das kritische Denken, das solche hinzuerfundenen Strukturen im Wachzustand unterdrückt, in den Hintergrund tritt - nun können sich diese Bilder „unzensuriert“ entfalten.
So, Du meinst, die Enstehung von Träumen bzw. das Träumen hat nichts mit Psy zu tun.
Gut, Du möchtest es gerne wissenschaftlich sezieren.
Du darfst, so Du möchtest.
Erkläre mir bitte wissenschaftlich den Begriff „Psychologie“
Ich danke Dir.
Gruß Sophia
P.S.: Sobald ich Deine Erklärung habe, werde ich eruieren, ob diese in Verbindung zu bringen ist mit Träumen.
So, Du meinst, die Enstehung von Träumen bzw. das Träumen hat
nichts mit Psy zu tun.
Das ist eine falsche Deutung meiner Worte. Diese sind nur in Zusammenhang mit dem Vorgängerposting zu verstehen und meinen „das Vorgängerposting hat mit Psychologie herzlich wenig zu tun“.
Gut, Du möchtest es gerne wissenschaftlich sezieren.
Du darfst, so Du möchtest.
Dazu bedarf es Deiner Erlaubnis - mit Verlaub - nicht.
Erkläre mir bitte wissenschaftlich den Begriff „Psychologie“
Ich danke Dir.
Naja, in Kurzform: Die Wissenschaft um das Erleben und Verhalten des Menschen, sowie der inneren und äußeren Begründung derselben.
Gruß Sophia
P.S.: Sobald ich Deine Erklärung habe, werde ich eruieren, ob
diese in Verbindung zu bringen ist mit Träumen.
Passt irgendwie zum Erleben, findest Du nicht? Wie willst Du das aber eruieren? Da bin ich mal gespannt: jetzt Du!
P.S.: Sobald ich Deine Erklärung habe, werde ich eruieren, ob
diese in Verbindung zu bringen ist mit Träumen.
Passt irgendwie zum Erleben, findest Du nicht? Wie willst Du
das aber eruieren? Da bin ich mal gespannt: jetzt Du!
Also dafür auch schon mal vorab Dank,
Danke Dir für Deinen Dank vorab und ich werde mich mal bemühen:
Ich gestehe, dass ich das Vorgängerposting dahingehend nur flüchtig gelesen hatte und deshalb nur verstand, dass Du meintest, das Träumen nichts mit Psychologie zu tun hat, was mich etwas empörte.
Was eruieren heißt, weißt Du.
Bezogen auf meine Absicht und entspr. der Def. von „eruieren“ wollte ich, nachdem ich von Dir den Begriff Psychologie bekommen habe, mit Überlegen feststellen, ob Deine Erklärung in Verbindung zu bringen ist mit dem Thema Träumen.
War auch keine richtig ernsthafte Absicht von mir, sondern mehr ironisch gemeint.
Ich denke, angesichts Deiner Richtigstellung kann ich mir die Zeit zum Feststellen sparen.
Danke Dir für Deinen Dank vorab und ich werde mich mal
bemühen:
Ich gestehe, dass ich das Vorgängerposting dahingehend nur
flüchtig gelesen hatte und deshalb nur verstand, dass Du
meintest, das Träumen nichts mit Psychologie zu tun hat, was
mich etwas empörte.
Naja, das wäre dann ja auch nur zu verständlich. Aber so etwas würde ich eben nie behaupten. Für mich hat Träumen natürlich vor allem mit Pychologie zu tun.