Trafo ohne richtige funktion

Ich habe hier nen Trafo, den habe ich auf nem Flohmarkt für nen 1 ergattert, ist wohl ein erbstück von nem Bastler. Naja, damals inne Steckdose gesteckt, und funktioniert nicht, ab in die ecke. Nach 4 Jahren, also heute wollte ich meine Endstufe aus dem Auto im Wohnzimmer anschließen, also das größte netzteil was ich finden konnte angeschlossen, und jippie, der Verstärker geht an, und spielt auch, aber sobald es lauter wird, verzerrt es, und wenn ich dann wieder leiser mache, geht sie für nen kurzen moment aus, um die Elkos aufzuladen. Kein wunder, der Trafo hat ja auch nur 600ma. Also den großen nicht funktionieren Trafo wieder aus der Ecke rausgeholt, und mal aufgemacht das ding. In dem Loch da war mal ein Amperemeter, das hatte ich aber vor 4 Jahren rausgerissen, und weiß auch nichtmehr, was damals angeschlossen war. Naja, am 12Volt anschluß kommen 16Volt wechselstrom, aba die werden nur im Meßgerät angezeigt, sobald ich ne lampe dran anschließe, leuchtet sie nicht, und die Spannung ist weg. Das selbe spiel bei dem 6Volt anschluß, wenn ich mein Digitales Multimeter dran halte, 10Volt, aber sobald ne lampe dazu drankommt, nichts, und lampe leuchtet nicht. Beim Gleichstromanschluß für Batterie kommt so oder so nix. Ich habe die Vermutung, das die Maße irrgendwo nicht richtig angeschlossen ist.

Wie muss ich das Ding verkabeln, damit ich 12Volt Gleichstrom für meine Endstufe bekomme??

Hier mal ein paar Bilder:
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/30090…
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Hallo Fragewurm,

Wie muss ich das Ding verkabeln, damit ich 12Volt Gleichstrom
für meine Endstufe bekomme??

Hier mal ein paar Bilder:

Ist ja echt süss das Ding, noch mit einem echten Selen-Gleich-riecht-er :smile:
(Wenn die durchbrennen stinkst nach faulen Eiern).
Vermutlich ist dieser hinüber.

Allerdings passen da ein Paar Dinge nicht zusammen:

  1. Der Trafo ist mit 24V/42V auf der Sekundärseite angeschrieben.
  2. An den Klemmen sollen 12/6V vorhanden sein.

Mit deinem Verstärker wird das aber sowieso nichts werden. So kann das Netzteil nur pulsierende Gleichspannung liefern, da keine Elkos vorhanden sind.
Möglicherweise wurde ein Akku an Stelle der Elkos verwendet oder das Ganze war mal als Ladegerät gedacht.

MfG Peter(TOO)

Naja, Elkos hat die Endstufe ja auch drinnen.
Wie teste ich den gleichrichter?

So Trafo läuft, am ende kommen 12Volt Gleichstrom, oder 6 Volt Gleichstrom bei bedarf auch.
Eigentlich ganz einfach gewesen, als erstes habe ich hier und da nochn bisschen gemessen, und das Problem lag tatsächlich wie ich vermutet hatte an -.
Das gerät wurde wohl damals nur als Batterieladegerät genutzt, also 12 oder 6 Volt Gleichstrom. Und je nach dem was man haben wollte, 6 oder 12 volt, musste man eine Drahtbrücke vom 12 oder 6 Volt pol zum Massepohl herstellen, und am Anschluß Batterie kam dann 6 oder 12Volt gleichstrom.
Soweit so gut, aber mit wieviel ammpere darf ich den Trafo-Gleichrichter belasten? Hält er meine Endstufe, die mit 20A. Abgesichert ist aus?
Sie hat pro kanal 50Watt RMS, aber nur 2 werden genutzt.

Hallo Fragewurm,

Soweit so gut, aber mit wieviel ammpere darf ich den
Trafo-Gleichrichter belasten? Hält er meine Endstufe, die mit
20A. Abgesichert ist aus?

Hast du jetzt einen Akku dran ?

Was der Gleichrichter verträgt steht da auf der einen Platte. Müsste aber auf der Seite stehen, welche dem Trafo zugewandt ist. Somit auf den Fotos nicht sichtbar.

MfG Peter(TOO)

Nein, keinen Akku dran, habe bereits ein 40A Ladegerät, brauche den Trafo also nur für die endstufe. Werde mal gucken, ob ich angaben finde.

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Also hab den Richter mal abgeschraubt, und auf die Seite geguckt, da steht vollgendes:
Eb50a24/1
B25/20-10
Und auf der nicht dem Trafo zugewandten seite steht Seelengleichrichter und das Firmenlogo. Hofe, das du mir jetzt sagen kannst, ob ich meine Endstufe bedenkenslos daran anschließen kann, bzg, mit wieviel A. ich den Richter belasten darf, bzg. Wieviel Ampere der Trafo überhaupt abgeben kann.

Na los, sagts mir.

Wenn nicht mus ich mir als letzte möglicheit doch noch nen anderen einbauen, so etwas vielleicht?
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=501492
Weil ich brauch nen zuverlässigen Trafo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Fragewurm,

Na los, sagts mir.

Mach mal keinen Stress hier.

Meinen letzten Selengleichrichter hab ich so vor 35 Jahren irgendwo eingebaut, die Dinger sind mittlerweile historische Bauteile …
Ich müsste erst mal in alten Unterlagen nachsehen ob ich den Typ noch irgendwo finde.

B25/20-10
B25 steht für 25V maximale Sperrspannung.
Die Zahlen dahinter geben normalerweise den Strom an, aber heute in mA und das kann nicht hinkommen

Wenn nicht mus ich mir als letzte möglicheit doch noch nen
anderen einbauen, so etwas vielleicht?
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=501492
Weil ich brauch nen zuverlässigen Trafo

Ist auf jeden Fall zuverlässiger als Selen !

MfG Peter(TOO)

Hallo Fragewurm,

Hab den Typ jetzt doch noch gefunden.
B25/20-10

B25 = Nennanschlussspannung (Effektivwert in V)
20 = Nenngleichspannung bei Widerstandsbelastung (V)
10 = Nenngleichstrom bei Widerstandsbelastung (A)

Wie weit der Strom bei kapazitiver Belastung zurückgeht weiss ich nicht.

Hat 1981 CHF 32.–/Stück gekostet. Ab 100 Stk dann nur noch CHF 19.–

MfG Peter(TOO)

Naja, es solllte ja nicht frech rüberkommen, aber meine Zeit in diesem Bauprojekt ist stark, sehr stark begrenzt, und ohne diese Angabe war heit Arbeitsstillstand, und im Inet habe ich nichts gefunden.
DANKE

Ich werde wohl doch den anderen Richter hohlen, aber hält der Trafo + richter den jetzt nu meine endstufe aus??

Hallo,

Ich werde wohl doch den anderen Richter hohlen, aber hält der
Trafo + richter den jetzt nu meine endstufe aus??

300W an 12V macht gut 25A. Der Trafo reicht wohl locker aus.

Die Gleichrichterbrücke ist ebenfalls für 25A ausgelegt.
Si-Dioden halten kurzzeitg das vielfache aus. Das Ding braucht
aber noch einen Kühlkörper, sonst wird es verheizt.
Bei Brückenschaltung fallen 2 mal Flußspannung ab.
Macht bei ca. 1,5V und 20A ca. 30Watt !!
Im Dauerbetrieb sind für passive Kühlung ca. 4…6dm² effektive
Kühloberfläche nötig.

Falls der Trafo mittenanzapfungen hat, wäre eine
Zweiweggleichrichtung gut möglich -> halbe Verlustleistung
an den Dioden, keine Brücke nötig, sondern 2 einzelne Dioden
mit mind. 20A.

Und beachte bitte, daß der Anschluß einer 230V-Netzversorgung
restriktiven Bestimmungen unterliegt

-> ordentliche Absicherung (z.B. 2 x T2A)
-> Einhaltung Luft-und Kriechstrecken
-> korrekter Schutzleiteranschluß an berührbaren leitenden Teilen
-> Da bei dem Teil wegen des Alters und der unklaren internen
Bauweise IMHO keine sichere Trennung mehr gewährleistet werden
kann, sollte wohl Sekundärmasse an PE anschlossen werden.

Gruß Uwi

Hallo Fragewurm,

Naja, es solllte ja nicht frech rüberkommen, aber meine Zeit
in diesem Bauprojekt ist stark, sehr stark begrenzt, und ohne
diese Angabe war heit Arbeitsstillstand, und im Inet habe ich
nichts gefunden.

Neben dem MODerieren dieses und zwei weiteren Bretten, hab ich noch eine Job!

MfG Peter(TOO)

Also nochmal vielen Dank, das du mir das rausgesucht hast.
Also, eben endstufe angeschlossen, die brücke war auf 12Volt. Im Leerlauf 13Volt. Dann Kabel an endstufe angeschlossen, aufeinmal 22Volt, und endstufe geht nicht an.
Dann die Brücke mal auf 6Volt geschaltet,Leerlaufspannung 7 Volt und siehe da, endstufe geht an. leerlauf spannung 10Volt mit boxen teilweise 8 endstufe läuft aber trotzdem weiter.

Was ist da los?
Doch noch Kondensatoren dran?
Wie viele und welche, kann sie mir mal einer aus dem Conrad sortiement raussuchen? Und soll ich den Richter wechseln, oder den alten drinnenlassen?

Das ganze soll für 5 Tage funktionieren (Natürlich nicht am stück!!), und in der zeit habe ich keinerlei werkzeug, um irrgendwas auszutauschen!!

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Trafo, wo die Spannung Zusammenbricht
Also, gestern habe ich noch eine Bassbox für nen 25cm Langhub Bass Chassis gebaut, mit einem Volumen von 9,6l.

Das ganze richtig an die Endstufe angeschlossen, und den Trafo, der ja leider nur auf der 6Volt Brücke mit der Endstufe funktioniert, und mal getestet.
Leider nicht so toll das Ergebnis. Wenn keine Musik spielt, liegt die Spannung bei 10,8Volt. Wenn ich Musik in Zimmerlautstärke anmache, alles Okay, hört sich gut an, Spannung liegt immer im Bereich von 9-10V. Sobald es aber Lauter wird, fängt es an zu verzerren, und die Spannung bricht Rapide zusammen, Teilweise bei jedem Bassschlag bis auf 6Volt.
Welche Elkos brauche ich da, welchen wert müssen sie haben?
Der Gleichrichter scheint ja nun ein Steinzeitbauteil zu sein, und da wenn ich Party mache kann ich mir keine Fehler erlauben, ddeshalb werde ich den Gleichrichter wohl gegen nen neuen austauschen. Sind dann auch vielleicht meine Probleme mit der 12Volt Brücke erledigt?? Oder was hat es damit aufsich??

So, habe jetzt noch ne kleine Roller Batterie dazu geschaltet, jetzt bleibt die Spannung bei ca. 10Volt, und anhöhren tut es sich jetzt auch gut.
Bleibt nur noch das Problem, das der Trafo mit Brücke bei 12Volt mit endstufe auf einmal 22Volt hat. Wenn ich nun die Batterie dazuschalte und die 12Volt brücke geschaltet ist, klettert die Spannung langsam nach oben, bei 15Volt habe ich aber abgeschaltet, da hatte ich dann angst um die Batterie. Aber wenn ich dann die Stufe einschalte, ist alles ok, und die Spannung ist auf ca. 13Volt.

Und kann ich die Batterie mit dem Trafo dann unterwegs laden??

Hallo Fragewurm,

Der Gleichrichter scheint ja nun ein Steinzeitbauteil zu sein,
und da wenn ich Party mache kann ich mir keine Fehler
erlauben, ddeshalb werde ich den Gleichrichter wohl gegen nen
neuen austauschen.

Die Selen-Dinger haben einen recht hohen Innenwiderstand.

Sind dann auch vielleicht meine Probleme
mit der 12Volt Brücke erledigt?? Oder was hat es damit
aufsich??

Irgendetwas ist an deiner Schaltung komisch:
Der Trafo liefert 24V und 42V Ausgangsspannung, steht zumindest so auf dem Typenschild.
Als Differenzspannung kann man da allenfalls noch 16V erzeugen, fragt sich aber mit welchem Strom.

Die nächste frage ist was du da zusammenmisst.
Ohne Elko und Vollwellengleichrichtung hast du pulsierenden Gleichstrom mit 100Hz.
Mit einfacher Gleichrichtung hast du pulsierenden Gleichstrom mit 50Hz und jede zweite Halbwelle fehlt.
Mit einem einfachen DVM bekommst du dabei falsche Werte. Eines mit True RMS zeigt dir dann die richtigen Effektiv-Werte an, aber die nützen dir für die Endstufe auch nichts.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

habe jetzt noch ne kleine Roller Batterie dazu geschaltet,
jetzt bleibt die Spannung bei ca. 10Volt, und anhöhren tut es
sich jetzt auch gut.
Bleibt nur noch das Problem, das der Trafo mit Brücke bei
12Volt mit endstufe auf einmal 22Volt hat.

ich habe den Eindruck, daß du deine Endstufe schon noch
schaffen wirst :wink:
Evtl.gibt’s auch noch einen kleinen Brand …
Der Trafo mit Nennleistung 300 bringt im Fehlerfall
(z.B. Kurzschluß) auch deutlich mehr!

Wenn ich nun die
Batterie dazuschalte und die 12Volt brücke geschaltet ist,
klettert die Spannung langsam nach oben, bei 15Volt habe ich
aber abgeschaltet, da hatte ich dann angst um die Batterie.

Viel kann nicht passieren, höchstens, daß der Akku explodiert
und dir die Säure um die Ohren fliegt :frowning:

Aber wenn ich dann die Stufe einschalte, ist alles ok, und die
Spannung ist auf ca. 13Volt.
Und kann ich die Batterie mit dem Trafo dann unterwegs laden??

Kein Mensch weiß, was du da zusammenfriemelst.
Es wäre in so einem Fall ganz zweckmäßig, wenn man ein paar
grundlegende Kenntnisse über Elektrotechnik hat.

Du hast einen Trafo, auf dem Sekundärspannung 24/42V bei 220V
primär draufsteht.

1) Die angegebene Nennspannung gilt für Nennlast (300W).
 Bei Leerlauf kann die Spannung ein ganzes Stück höher liegen.
2) Wenn die Netzspannung nicht mehr 220V ist, sondern ca. 230V 
 oder noch höher liegt, wird die Sekundärsp. nochmal höher.
3) Die Nennspannung ist als Effektivwert der Wechselspannung
 angegeben. Bei Gleichrichtung mit einem Ladekondesator 
 hinten dran wird die Kapazität auf fast Spitzenspannung 
 aufgeladen. 

Im Resultat von Punkt 1) bis 3) kann die Spannung locker 
weit über 20V steigen und wird dann bei Last auch auf deutlich 
niedrigere Werte sinken.
Du hast Glück, daß KFZ-Endstufen recht robust gebaut werden,
weil im Bordnetz auch heftige Überspanungen vorkommen können.
Sonst wäre das Teil schon im Elektronikhimmel.

4) Was es mit den 6V auf sich hat, kann keiner sagen. 
 Ist das evtl eine extra Wicklung oder Anzapfung ? 
 Sowas kann man schlecht auf einem Foto erkennen.

5) Daß die Endstufe bei niedriger Betriebsspannung schlecht 
 arbeitet und mit etwas Lautstärke schnell verzerrt, ist wohl 
 sehr normal. Bei 14V Bordspannung wäre eine Aussteuerung 
 von 10...12V möglich. Bei 8V aber nur noch bis ca. 4...6V.
 Dementsprechend bekommt man noch ca. 15...25% Leistung.

6) Die Arbeitspunkte, welche für 12...14V eingestellt sind,
 müssen bei 6...8V nicht mehr passen. Keiner kann per 
 Ferndiagnose sagen, was da intern passiert. Es wird in jedem
 Fall außerhalb der normalen Betriebswerte sein.

Fazit: Entweder du lernst die Grundlagen oder du läßt besser
die Finger von Leistungen oberhalb 50W.
Einige Kenntnisse und Fertigkeiten beim Messen von
elektrischen Werte sind auch nicht schlecht.

Dazu kommt, daß man erstmal techn. Daten auswerte (z.B. auch
die deiner Endstufe) und dann feststellt ob das überhaupt
zusammenpasst.

Gruß Uwi

Habe Eingekauft
Habe jetzt volgendese eingekauft:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=501131
Und davon einen:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=471810

Gut??

Hallo,

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=501131
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=471810

Das müßte ok. sein.

Wenn allerdings die Trafospannung zu hoch ist, so kann man
auch einfach ein paar Windungen von der Sekundärwicklung
abwickeln.
Gruß Uwi