Hallo,
ich besitze einen Halogenstrahler mit 6 Halogenreflektoren (GU10, wem das was sagt).
Vor kurzem ist mir eine „Birne“ kaputt gegangen. Im Fachgeschäft hätte eine neue Birne (230 V, 50 W) über 10 Euro gekostet, was mir leider zu teuer war. Habe dann billigere Halogenlampen gekauft. Die Leistung stimmt aber überein, hab extra darauf geachtet, dass es auch 50 W waren.
Naja jedenfalls flackerte die ganze Lampe nachdem „Einbau“ der neuen Birne beim Einschalten immer auf, teilweise leuchtete sie nur kurz auf und ging dann ganz wieder aus. Zum Schluss ging sie immer weniger oft an, wenn ich den Lichtschalter betätigte oder ich musste mehrmals aus und wieder an machen, damit sie dauerhaft leuchtete. Seit heute geht irgendwie gar nichts mehr… Als ich nach Hause kam und das Licht anschaltete, leuchtete sie noch kurz auf und dann war es vorbei.
Meine Hausmeisterin meint, dass evtl. der Trafo kaputt sein könnte (leider kennt sie sich auch nicht näher mit Lampen aus und da es kein Wohnungsinventar ist, muss sie sich auch damit nicht näher beschäftigen).
Was meint ihr dazu? Ist wirklich der Trafo kaputt? Wenn ja, wie kommt das? Wirklich durch die billige Glühbirne? Die Angaben bzgl. Spannung und Leistung stimmten doch überein. Die neuen Strahler haben auch das CE-Zeichen…
Wenn es der Trafo ist: Kann man den reparieren? Da die Lampe (vor ungefähr einem Jahr) „nur“ 38 Euro gekostet hat, würde sich es evtl. auch nicht lohnen…
Da ich nicht gerade die geborene Elektronik-Spezialistin bin, wäre ich für jeden Tipp von euch dankbar. Ist echt ein bisschen dunkel hier
.
Danke schonmal im Voraus!
Hallo,
wenn, wie Du schreibst, 230V/50W Leuchtmittel eingebaut sind, dann besitzt Deine Lampe keinen Trafo. Diesen benötigt man bei den ebenfalls gebräuchlichen 12V-Lampen. Dieser kann also demnach auch nicht defekt sein. Deinen Ausführungen entnehme ich eher eine schlechte Kontaktierung, welche durch den Lampenwechsel vermutlich nicht besser wurde. Ich würde Dir raten, die komplette Leuchte im Fachgeschäft überprüfen zu lassen, da Du Dich im 230V-Netz nicht aufhalten solltest,-weil Lebensgefahr!
Ein Nachschauen kostet sicherlich nicht die Welt, und Du bleibst gesund.
Zu den Leuchtmittelkosten: 12V Halogenstrahler sind natürlich wesentlich preiswerter zu ersetzen, dafür kostet dort allerdings die Lampe beim Kauf deutlich mehr, weil der oben angedachte Trafo noch hinzukommt. Erfahrungsgemäß halten jene Strahler zudem noch deutlich länger als ihre 230V-Kollegen. Beim nächsten Kauf evtl. darauf achten.
Und nun wünsche ich eine hoffentlich baldige „Erleuchtung“
Viel Erfolg
Reinhard
MOD: Vollzitat entfernt
Hallo,
erstmal Danke für die ausführliche Antwort.
Vielleicht hab ich mich schlecht ausgedrückt, aber müsste bei einer schlechten Kontaktierung nicht nur ein Strahler (bzw. der neue) nicht „angehen“? Also es geht kein Strahler mehr an, also kommt irgendwie kein Strom an der Lampe an, oder?!
Hallo Fragewurm,
erstmal Danke für die ausführliche Antwort.
Vielleicht hab ich mich schlecht ausgedrückt, aber müsste bei
einer schlechten Kontaktierung nicht nur ein Strahler (bzw.
der neue) nicht „angehen“? Also es geht kein Strahler mehr an,
also kommt irgendwie kein Strom an der Lampe an, oder?!
Kommt darauf an, wie das Ding verdrahtet ist und wo sich der Wackelkontakt befindet.
BTW: So ein Wackelkontakt kann Brandgefährlich sein und das meine ich wortwörtlich !
MfG Peter(TOO)
Hi,
wie schon geschrieben wurde hat Deine Leuchte keinen Trafo.
Von den billigen GU10-Lampen kann ich nur abraten, aber nun ists zu spät.
Evtl. hatte die Leuchte Anschlusseitig bereits einen Wackelkontakt der jetzt, nach dem Wechsel des Leuchtmittels, deutlich zum Tragen kommt.
Du solltest den Anschluss der Leuchte prüfen lassen.
Gruss Jakob
Hallo,
ich könnte die Lampe wohl in dem Geschäft, wo ich sie gekauft habe umtauschen, wenn sie kaputt ist. Nur weiß ich nicht, ob dies auch gilt, wenn es wirklich nen Wackelkontakt ist. Dazu müsste ich sie natürlich erst einmal abmontieren. Wird nicht so einfach sein, da es wie gesagt eine lange Deckenlampe ist, aber ich versuche das mal. Könnt ihr mir beschrieben wie ich die Verkabelung losbekomme? Also erstmal natürlich Sicherung raus und den Baldachin abschrauben und dann hängt die Lampe ja irgendwie an so ein paar Kabeln mit so weißen Steckern… Wie kriege ich die da raus?
Bin echt etwas planlos was solche Dinge angeht :-/, sorry!
Hallo,
Stromlos schalten ist schon mal gut. Elektrisch angeschlossen ist so ne Lampe, egal wie kompliziert sie innen aufgebaut sein mag, mit maximal drei Leitern. Zwei Drähten zur Spannungsversorgung, sowie einem gelb-grünen, dem Schutzleiter. Nachdem du diese gelöst hast, kannst du das Wunderwerk vom Deckenhaken nehmen, oder losschrauben. Solltest du Zweifel bekommen,- hol dir fachkundige Hilfe. Arbeiten am Stromnetz sind wirklich mit Vorsicht zu genießen!
Viel Erfolg
Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Stromlos schalten ist schon mal gut. Elektrisch angeschlossen
ist so ne Lampe, egal wie kompliziert sie innen aufgebaut sein
mag, mit maximal drei Leitern. Zwei Drähten zur
Spannungsversorgung, sowie einem gelb-grünen, dem
Schutzleiter. Nachdem du diese gelöst hast, kannst du das
Wunderwerk vom Deckenhaken nehmen, oder losschrauben. Solltest
du Zweifel bekommen,- hol dir fachkundige Hilfe. Arbeiten am
Stromnetz sind wirklich mit Vorsicht zu genießen!
Viel Erfolg
Reinhard
Hallo,
danke für die Erklärung. Habe mich dann eben mal daran gewagt, bin aber gar nicht erst zu den Drähten gekommen. Den Baldachin hab ich noch losgeschraubt bekommen.
Zur Stützung ist die Lampe aber noch an zwei kleinen Abstandshaltern/Führungsschienen an der Decke festgeschraubt. Da kriege ich sie nicht von los, weil ich wohl den passenden Imbussschlüssel nicht mehr habe und jetzt komme ich eben nicht an die Drähte.
Muss mir jetzt mal einen kleineren Imbussschlüssel besorgen, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob es einen mit einem kleineren Durchmesser als 2 mm gibt… Aber irgendwie müssen wir das ja auch damals festgeschraubt bekommen haben.
Mal sehen, was ich da noch so hinbekomme…
So, habe heute einen kleineren Imbussschlüssel aufgetrieben und die Lampe abgeschraubt. An der Verkabeung war nichts zu sehen. Dann habe ich die Lampe einigermaßen wieder festgemacht (mit dem Baldachin hatte mein Vater letztes Jahr schon Probleme, der ist total klein und die ganzen Kabel und Lästerklemmen passen da gar nicht drunter
() und mal ganz feste auf den Lichtschalter gehauen und siehe da, die Lampe brennt… Also liegt der Wackelkontakt o.ä. wohl im Lichtschalter. Hätt ich das mal vorher gemerkt… Ich hoff die Lampe bleibt jetzt trotzdem an der Decke, auch wenn sie nicht richtig fest ist.
Nochmal danke für eure Tipps!!