hallo.
ich hatte vor über einem monat einen armbruch und nach der OP einen eigentlich komplikationslosen wundheilungsverlauf.
trotzdem hat sich dann nach ca. 4 wochen wegen eines fadenendes das durch die haut ging eine infektion der wunde eingestellt. also wurde nochmal unter vollnarkose aufgeschnitten. glücklicherweise stelle sich die infektion auf die unterhaut begrenzt dar.
nun hab ich aufgrund der OP neben den antibiotika folgende schmerzmittel im krankenhaus bekommen:
novaminsulfon 500: 4mal am tag.
tramal long 100er: 2mal am tag.
ich habe das gefühl ich vertrage das novaminsulfon (metazimol) nicht so gut. außerdem sind die post-operativen schmerzen nicht so stark dass sie mich tagsüber belasten, da ich da eh beschäftigt bin. nur abends bzw. nachts stören sie mich beim schlafen.
deshalb meine frage: da ich aus dem krankenhaus entlassen wurde habe ich habe morgen meinen termin beim hausarzt.
im arztbrief den ich vom krankenhaus mitbekommen habe steht dass mir der arzt neben dem antibiotikum zinnat das schmerzmittel novaminsulfon 500 1-1-1-1 (für 4 mal am tag) verschreiben soll. es steht dabei es könnten auch bioäquivalente substanzen verwendet werden.
ANSTATT des novaminsulfon 4 mal am tag würde ich lieber 1 mal am tag (ABENDS!) eine tramal/tramadol nehmen. ich bin mir zwar über die potentiell abhängigmachende wirkung dieses opioids bewusst. jedoch sehe ich mich für eine sucht nicht gefährdet da ich es nach ein paar tagen wieder absetzen werde.
außerdem kann ja das novaminsulfon die nierenfunktion vermindern. und der antibiotische sulmycin schwamm den ich noch in der wunde habe sowie die oral verabreichten antibiotika (derzeit zinnat 500 1-0-1) gehen ja auch zusätzlich auf die NIEREN.
da ich mit tramal grundsätzlich gute erfahrungen habe würde ich meinen hausarzt fragen ob er mir anstatt des novaminsulfon nicht ne kleine packung tramal verschreiben kann.
meint ihr das gebe sinn?
freundliche grüsse