Hallo josch,
Ich habe im Haushalt in der Regel folgende Elektrodaten:
230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W
Bei einem Kurzschluss würden durch deine Leitungen locker 200 bis 300A fliessen, deine Drähte würden glühen und du müsstest dir eine neue Bude suchen müssen.
Deshalb ist da eine Sicherung (14A oder eher 16A) in der Leitung, welche dann die STromzufuhr unterbricht, bevor die Draähte zu leuchten beginnen.
In Fachkreisen heist diese Sicherung deshalb auch Leitungsschutzschalter , weil genau das ihre Aufgabe ist.
Wenn ich jetzt z.B. mein Handy aufladen will, dann hat das
Ladegerät ja einen Trafo, da die Batterie meines Handys ja
nicht mit 230 V und 14 A geladen werden kann.
Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber
kleiner?
Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?
Strom mal Spannung ist die Leistung (I * U = P)
Beim theoretischen Trafo, also ohne Verluste, bleibt die Leistung auf der Primärseite (Eingang) und der Skundärseite (Ausgang) gleich!
In der elektrotechnik ist nun aber so, dass nur dann ein Strom fliesst, wenn auch ein Verbraucher vorhanden ist.
Das kann man sehr schön mit der Wasserversorgun vergleichen:
Irtgendwo befindet sich ein erhötes Reservoir, wie z.B. ein Wasserturm, dies entspräche dem E-Werk oder der Batterie. Dann ist da eine Leitung bis zu deinem Wasserhahn. Wenn der Wasserhahn zu und dicht ist, fliesst auch kein Wasser. Wenn du den Hahn aufdrehst fliesst dann immer mehr Wasser, biss dann durch Druck, den Leitungsquerschnitt und das Druckminderungsventil beim Hausanschluss ein Maximum erreicht wird. Drehst du den Hahn weiter auf passiert nichts mehr.
Bei z.B. der Waschmaschine hast du ein Element welches dem Leitungsschutzschalter entspricht, den Aquastop. Fliesst zu viel Wasser, sperrt er den Wasserzufluss.
Um auf den Trafo zurückzukommen:
Welche Leistung dem Trafo entnommen wird, hängt also theoretisch nur vom angeschlossen Verbraucher ab.
Praktisch ist die säkundär entnehmbare Leistung, vom Trafo abhängig.
- Müssen die Drähte für die entsprechenden Ströme ausgelegt sein
- Die Menge an Eisen hängt direkt mit der Leistung und der Frequenz zusammen. Mit zunehmender Leistung und gleicher Frequenz benötigst du mehr Eisen. Mit zunehmender Frequenz benötigst du weniger Eisen bei der selben Leistung. Das ist der Trick bei den SChaltnetzteilen, man Glichrichtet die 50Hz aus der Steckdose und macht eine wesentlich höhere Frequenz daraus (Typisch sind so einige 10kHz) wodurch der Trafo viel kleiner und das Netzgerät entsprechend leichter wird.
MfG Peter(TOO)