Transformator

Hallo,

ich habe mal eine Leihenfrage bzgl. Elektrotechnik.

Ich habe im Haushalt in der Regel folgende Elektrodaten:

230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W

Wenn ich jetzt z.B. mein Handy aufladen will, dann hat das Ladegerät ja einen Trafo, da die Batterie meines Handys ja nicht mit 230 V und 14 A geladen werden kann.

Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber kleiner?
Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Danke für die Hilfe auf diese „dumme“ Frage.

Gruß
josch

Hallo Josch,

ich habe mal eine Leihenfrage bzgl. Elektrotechnik.

Zunächst bist Du sicher ein Laie…

230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W

können über diese Leitung entnommen werden, bis die Sicherung anspricht, weil der Strom von 14 A überschritten wird.

Der Transformator

Setzt die Spannung (gemessen in Volt) im Verhältnis seiner Windungen herab .
Neuerdings gibt es auch getaktete Netzteile, die das auf elektronischem Wege bewirken.
Die Menge des fließenden Stroms, gemessen in Ampere, wird durch das " Saugverhalten" des Verbrauchers bestimmt.

Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Wenn die Sonne scheint, wird Celsius oder Lux erhöht ?

Besten Gruß Rochus

Hi,

ich habe mal eine Leihenfrage bzgl. Elektrotechnik.

Ich habe im Haushalt in der Regel folgende Elektrodaten:

230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W

Die Rechnung zur Leistung stimmt.
Aber in der Regel sind 16A Sicherungen eingebaut.

Wenn ich jetzt z.B. mein Handy aufladen will, dann hat das
Ladegerät ja einen Trafo, da die Batterie meines Handys ja
nicht mit 230 V und 14 A geladen werden kann.

Stimmt!

Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber
kleiner?

Der Trafo verringert nicht den Strom sondern die Spannung.
Was ihn kleiner macht kommt darauf an ob das Ladegerät mit einem Transformator oder einem Schaltnetzeil aufgebaut ist.
Im Prinzip wird von einem Eisenkern der 2 Spulen besitzt die Spannung im Verhältnis zu den Windungszahlen transformiert.

Beispiel: Eingangswicklung 100 Windungen und 220V
Ausgangswicklung 50 Windungen ergibt 110V
Da es keinen idealen Trafo gibt hat dieser kleine Verluste durch die Ummagnetisierung und Erwärmung. (ca 5-8%)

Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Nur die Spannung. Der Strom wird vom Widerstand des Verbrauchers bestimmt.

Danke für die Hilfe auf diese „dumme“ Frage.

nicki

Hallo,

ich habe mal eine Leihenfrage bzgl. Elektrotechnik.

Ich habe im Haushalt in der Regel folgende Elektrodaten:

230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W

Das bedeutet was maximal aus dem Gerät heruas kommt.

Wenn ich jetzt z.B. mein Handy aufladen will, dann hat das
Ladegerät ja einen Trafo, da die Batterie meines Handys ja
nicht mit 230 V und 14 A geladen werden kann.

Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber
kleiner?
Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Danke für die Hilfe auf diese „dumme“ Frage.

Gruß
josch

lDer Trafo verringert oder erhöhrt die Spannung.
Der Strom hängt von Wiederstand des verbrauchers und von Wirkungsgrad des Trafos ab.

also bei deinerm Händy zum beispiel 10V. Die Ohmische Last mit Ladevorwiederstand 100 Ohm.
Macht Volt / Ohm = Strom
10 / 100 = 0,1 Ampere
Macht 1 Watt

(Auch gleichrichter, Spannungstabis(Elkos) verbrauchen )

Nun hat der Trafo aber auch einen Verlust beim Wandeln. den CosPhi.
Bei einen Verlust von 0,95 (5%) musst du das Ergebniss noch hierdurch teilen.
also deine 1 Watt + 5% = 1,05 Watt am Eingang (Dei 230V Seite)

Um die Primärlast dann zu berechnenen einfach
Watt / Volt
Also 1 / 220

Also hast du nur 4,45 mA

Brüder verwechselt
Hallo.

Nun hat der Trafo aber auch einen Verlust beim Wandeln. den
CosPhi.

  1. der CosPhi ist kein Verlust
  2. ein Verlust von 0.95 entspräche schon eher 95 % und nicht 5 %

Butter bei die Fische:

CosPhi ist der Leistungs-Faktor und stellt das Verhältnis zwichen Wirkleistung und Scheinleistung dar (Ankathete zu Hypotenuse, falls das verständlicher sein sollte).

Was zoomi versucht, hier zum Besten zu geben, ist der Wirkungsgrad (Eta, das ist im griechischen Alphabet ein kleines ‚n‘ mit 'nem schicken Angelhaken dran)

Korrekte Grüße
Carsten (Klugscheißer vor dem Herrn)

ja *schäm*

ändert aber nix

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo josch,

Ich habe im Haushalt in der Regel folgende Elektrodaten:

230 V , 14 A (i. d. R. durch Sicherung), 50 Hz
d. h. 3220 W

Bei einem Kurzschluss würden durch deine Leitungen locker 200 bis 300A fliessen, deine Drähte würden glühen und du müsstest dir eine neue Bude suchen müssen.
Deshalb ist da eine Sicherung (14A oder eher 16A) in der Leitung, welche dann die STromzufuhr unterbricht, bevor die Draähte zu leuchten beginnen.
In Fachkreisen heist diese Sicherung deshalb auch Leitungsschutzschalter , weil genau das ihre Aufgabe ist.

Wenn ich jetzt z.B. mein Handy aufladen will, dann hat das
Ladegerät ja einen Trafo, da die Batterie meines Handys ja
nicht mit 230 V und 14 A geladen werden kann.

Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber
kleiner?
Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Strom mal Spannung ist die Leistung (I * U = P)

Beim theoretischen Trafo, also ohne Verluste, bleibt die Leistung auf der Primärseite (Eingang) und der Skundärseite (Ausgang) gleich!

In der elektrotechnik ist nun aber so, dass nur dann ein Strom fliesst, wenn auch ein Verbraucher vorhanden ist.
Das kann man sehr schön mit der Wasserversorgun vergleichen:
Irtgendwo befindet sich ein erhötes Reservoir, wie z.B. ein Wasserturm, dies entspräche dem E-Werk oder der Batterie. Dann ist da eine Leitung bis zu deinem Wasserhahn. Wenn der Wasserhahn zu und dicht ist, fliesst auch kein Wasser. Wenn du den Hahn aufdrehst fliesst dann immer mehr Wasser, biss dann durch Druck, den Leitungsquerschnitt und das Druckminderungsventil beim Hausanschluss ein Maximum erreicht wird. Drehst du den Hahn weiter auf passiert nichts mehr.
Bei z.B. der Waschmaschine hast du ein Element welches dem Leitungsschutzschalter entspricht, den Aquastop. Fliesst zu viel Wasser, sperrt er den Wasserzufluss.

Um auf den Trafo zurückzukommen:
Welche Leistung dem Trafo entnommen wird, hängt also theoretisch nur vom angeschlossen Verbraucher ab.
Praktisch ist die säkundär entnehmbare Leistung, vom Trafo abhängig.

  1. Müssen die Drähte für die entsprechenden Ströme ausgelegt sein
  2. Die Menge an Eisen hängt direkt mit der Leistung und der Frequenz zusammen. Mit zunehmender Leistung und gleicher Frequenz benötigst du mehr Eisen. Mit zunehmender Frequenz benötigst du weniger Eisen bei der selben Leistung. Das ist der Trick bei den SChaltnetzteilen, man Glichrichtet die 50Hz aus der Steckdose und macht eine wesentlich höhere Frequenz daraus (Typisch sind so einige 10kHz) wodurch der Trafo viel kleiner und das Netzgerät entsprechend leichter wird.

MfG Peter(TOO)

Der Transformator verringert den Strom. Was macht dieser aber
kleiner?
Wird Volt oder Ampere verringert, oder sogar beides?

Dein Transformator im Handyladegerät verringert wie geschrieben die Spannung.

Gleichzeitig (quasi als Nebeneffekt :wink: wird dabei der Strom erhöht. Also der Strom, der ins Handy fließt, ist höher als der Strom, der aus der Steckdose fließt.

Hi Michael,

Gleichzeitig (quasi als Nebeneffekt :wink: wird dabei der Strom
erhöht. Also der Strom, der ins Handy fließt, ist höher als
der Strom, der aus der Steckdose fließt.

Na das Handy möchte ich aber sehen, das mehr als 16A verträgt :wink:
Gruss Sebastian