ich beschreibe jetzt nur die Extremzustände eines Transistors und nicht die analoge Ansteuerung aber ich hoffe das beantwortet Deine Frage.
Transistor aus= zwischen Emitter und Kollektor (praktisch) unendlich hoher Widerstand (viel höher als die Last die am Transistor liegt), deshalb liegt fast die gesamte Versorgungsspannung an. Wenn zwei Widerstände in Reihe geschaltet sind , der eine ist sehr klein und der andere riesengroß, dann liegt am großen fast die gesamte Spannung an.
Transistor an= zwisch Basis und Emitter liegt eine Spannung, an die einer Diode entspricht (Silizium ca. 0,6 V). Zwischen Basis und Kollektor herrscht ein praktisch unendlich kleiner Widerstand.
Also zwischen Emitter und Kollektor 0,6V Spannungsabfall.
Am einfachsten stellt man sich einen Transistor wie zwei gegeneinander geschaltete Dioden vor, die Basis in der Mitte der beiden Dioden.
Die Diode zwischen Emitter und Basis leitet immer. Die Diode zwischen Basis und Kollektor sperrt normalerweise, durch den Basisstrom wird jedoch der Durchbruch geschafft.
Transistor an= zwisch Basis und Emitter liegt eine Spannung,
an die einer Diode entspricht (Silizium ca. 0,6 V). Zwischen
Basis und Kollektor herrscht ein praktisch unendlich kleiner
Widerstand.
Also zwischen Emitter und Kollektor 0,6V Spannungsabfall.
Zwischen Kollektor und Emitter liegen typisch 0.2V an , wenn der Transistor durchgeschaltet ist.
Im Gegensatz zur Basis-Emitter Spannung ist dies aber nicht direkt eine Materialkonstante, sondern hängt von der Geometrie des Transistors ab.