Hallo,
kann mir vieleicht jemand folgendes erklären:
an einer Emitterschaltung mit einem Kondensator überbrückten Emitterwiderstand RE, und einen Kollektorwiderstand von 10 Kohm
bzw. einen Kollektorstrom von 6 mA soll die Verstärkung einmal mit 1,6 MHz und einmal mit 160 KHz ermittelt werden.
(was hat die Frequenz mit der Spannungsverstärkung zu tun?)
Kann mir da bitte jamand behilflich sein,
danke,Karl
Hallo Karl,
die Emitterschaltung hat etwas vereinfacht die Spannungsverstärkung B=Rc/Re mit Rc = Kollektorwiderstand und Re= Emitterwiderstand.
Der Emitterwiderstand in Deinem Beispiel ist mit einer Kapazität überbrückt, somit komplex, also frequenzabhängig. In die Formel für die Spannungsverstärkung setzt Du also statt Re die Parallelschaltung aus Re und Kondensator ein.
Wenn der Wert des Kondensators gegebenen ist, rechnest Du seinen „kapazitiven Widerstand“ bei 1,6 MHz und bei 160 kHz aus. Das ist der Widerstand, der Re parallel liegt.
Kommst Du damit weiter? Falls nicht, melde Dich bitte wieder.
Gruß
Wolfgang
Moin moin!
Der Kondensator ändert seinen Wechselstromwiderstand Xc mit der Frequenz nach folgendem Zusammenhang:
Xc=1/(2*pi*f*C)
somit ändert sich der Gesamtwiderstand der Parallelschaltung des (ohmschen) Widerstandes und des Kondensators.
(Je höher die Frequenz, desto geringer der Scheinwiderstand Xc)
Gruß
>Fred[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]