Transistor

Hallo!

Stromgegenkopplung: Ist bei Wechselspannung eine höhere Verstärkung erwünscht kann, der Emitterwiderstand durch einen parallel-geschalteten Kondensator überbrückt werden. Damit erhält man eine frequenzabhängige Verstärkung. Hat diese Schaltungsvariante noch einen anderen Vorteil, als die höhere Verstärkung, z.B. das sich der Emitterwiderstand durch den Kondensator nicht so schnell erhitzt etc.??? Hab einfach das Prinzip noch nicht so ganz verstanden von dieser Schaltung!

Eine Arbeitspunktstabilisierung kann ebenfalls durch einen Heißleiter erreicht werden. Wird der Transistor erwärmt, erwärmt sich auch der Heißleiter, damit fällt sein Widerstandswert. Die Spannung am Heißleiter wird ebenfalls sinken und somit wird das Spannungspotential an der Basis kleiner. Der Basisstrom wird größer, somit doch auch die Basis-Emitter-Spannung. Was passiert jetzt mit der Kollektor-Emitter-Spannung? wird diese kleiner und warum, wenn dem so ist???

Des weiteren hab ich noch überhaupt nicht verstanden, warum sich bei sinusförmiger Eingangsspannung (glaub, is egal welche Form die Eingangsspannung hat) die Kollektor-Emitter-Spannung genau anders herum verhält (quasi die Eingangsspannung gespiegelt wird --> UCE)???
Die Emitter-Basis-Spannung verhält sich dagegen wie die Eingangsspannung was mit klar ist.

Hoff mir kann jmd. meine Fragen beantworten! Ciao Patrick

Hallo Patrick,

Eigentlich würden deine fragen besser ins Elektronik-brett, etwas weiter unten, passen.

Stromgegenkopplung: Ist bei Wechselspannung eine höhere
Verstärkung erwünscht kann, der Emitterwiderstand durch einen
parallel-geschalteten Kondensator überbrückt werden. Damit
erhält man eine frequenzabhängige Verstärkung. Hat diese
Schaltungsvariante noch einen anderen Vorteil, als die höhere
Verstärkung, z.B. das sich der Emitterwiderstand durch den
Kondensator nicht so schnell erhitzt etc.??? Hab einfach das
Prinzip noch nicht so ganz verstanden von dieser Schaltung!

Ube ist temperaturabhängig (ca -2.5mV/K). ist nun der Emitter direkt an Masse angeschlossen wird ändert der Basisstrom mit der Temperatur:
deltaIb = Rbe / (-2.5mV/K), wobei Rbe so in der Grössenordnung von 1 …100 Ohm liegt.
deltaIb wird dann wie ein Nutzsignal verstärkt.
Mit Re erfolgt nun eine Gegenkopplung …

Für gleichspannung, also Frequenzen einiges unterhalb der Grenzfrequenz vom Tiefpass Re|Ce wird die Verstärkung duch Re und Rc bestimmt, bei Frequenzen oberhalb der Grenzfrequenz wird der Wechselstrom-Widerstand von Ce nahezu Null Ohm somit wird die Verstärkung nur noch von Rc bestimmt.

Typischerweise sind Temperatur-Änderungen sehr langsam.

Eine Arbeitspunktstabilisierung kann ebenfalls durch einen
Heißleiter erreicht werden. Wird der Transistor erwärmt,
erwärmt sich auch der Heißleiter, damit fällt sein
Widerstandswert. Die Spannung am Heißleiter wird ebenfalls
sinken und somit wird das Spannungspotential an der Basis
kleiner. Der Basisstrom wird größer, somit doch auch die
Basis-Emitter-Spannung. Was passiert jetzt mit der
Kollektor-Emitter-Spannung? wird diese kleiner und warum, wenn
dem so ist???

Um hier ins Detail gehen zu können, müsste man die besprochene Schaltung kennen…

Des weiteren hab ich noch überhaupt nicht verstanden, warum
sich bei sinusförmiger Eingangsspannung (glaub, is egal welche
Form die Eingangsspannung hat) die Kollektor-Emitter-Spannung
genau anders herum verhält (quasi die Eingangsspannung
gespiegelt wird --> UCE)???
Die Emitter-Basis-Spannung verhält sich dagegen wie die
Eingangsspannung was mit klar ist.

Mit zuname der von Ube nimt der Basisstrom (Ib) ja auch zu.
Etwas vereinfacht ist Ic = Ib * v.
Da nun Ic zunimmt fällt eine höhere Spannung am Widerstand (Rc) im Collektor-Kreis ab, da aber Ubatt = Ic*Rc + Uce istmuss Uce kleiner werden.

MfG Peter(TOO)

Hallo!

Stromgegenkopplung: Ist bei Wechselspannung eine höhere
Verstärkung erwünscht kann, der Emitterwiderstand durch einen
parallel-geschalteten Kondensator überbrückt werden. Damit
erhält man eine frequenzabhängige Verstärkung. Hat diese
Schaltungsvariante noch einen anderen Vorteil, als die höhere
Verstärkung, z.B. das sich der Emitterwiderstand durch den
Kondensator nicht so schnell erhitzt etc.??? Hab einfach das
Prinzip noch nicht so ganz verstanden von dieser Schaltung!

Das Eingangssignal ist immer die Summe aus einer Gleichspannung und einer Wechselspannung (das Signal). Du mußt Großsignalverhalten (Verhalten für die Gleichspannung) und Kleinsignalverhalten (Verhalten für das Signal) der Schaltung auseinanderhalten.

Großsignalbetrachtung: Ein Emitterwiderstand dient der Temperaturstabilisierung des Arbeitspunktes. Wir können folgende Kausalkette aufstellen. Die Basis liege an einer idealen Spannungsquelle. Steigt die Temperatur, sinkt der Basisstrom (falls der Temperaturkoeffizient wirklich negativ ist, wie Peter schreibt; ich weiß es ehrlich gesagt nicht) und damit der Emitterstrom. Damit fällt weniger Spannung am Emitterwiderstand ab. Da die Basis aber an einer Spannungsquelle hängt, muß die Basis-Emitter-Spannung größer werden. Der Regelkreis stabilisiert also UBE und damit den Arbeitspunkt der Schaltung bei Temperaturänderungen.

Kleinsignalbetrachtung: Die Überbrückung mit einem C dient dazu, den Widerstand für Signalfrequenzen kurzzuschließen, so daß das Signal wie durch eine nicht-rückgekoppelte Schaltung verstärkt wird.

Quintessenz: Du hast eine temperaturstabilisierte Emitterschaltung.

Eine Arbeitspunktstabilisierung kann ebenfalls durch einen
Heißleiter erreicht werden. Wird der Transistor erwärmt,
erwärmt sich auch der Heißleiter, damit fällt sein
Widerstandswert. Die Spannung am Heißleiter wird ebenfalls
sinken und somit wird das Spannungspotential an der Basis
kleiner. Der Basisstrom wird größer, somit doch auch die
Basis-Emitter-Spannung. Was passiert jetzt mit der
Kollektor-Emitter-Spannung? wird diese kleiner und warum, wenn
dem so ist???

Da bin ich überfragt.

Des weiteren hab ich noch überhaupt nicht verstanden, warum
sich bei sinusförmiger Eingangsspannung (glaub, is egal welche
Form die Eingangsspannung hat) die Kollektor-Emitter-Spannung
genau anders herum verhält (quasi die Eingangsspannung
gespiegelt wird --> UCE)???
Die Emitter-Basis-Spannung verhält sich dagegen wie die
Eingangsspannung was mit klar ist.

Weil eine Emitterschaltung ein Inverter ist. UCE ist die Versorgungsspannung (die immer konstant ist, z.B. 5 V oder so) minus die Spannung über dem Kollektorwiderstand. Hohe Eingangsspannung-> hoher Strom durch den Transistor und damit durch RC -> kleine Ausgangsspannung. Kleine Eingangsspannung -> kleiner Strom durch den Transistor und damit durch RC -> große Ausgangsspannung.

Hoff mir kann jmd. meine Fragen beantworten! Ciao Patrick

Gruß

Marco