Mir kam heute im Physikunterricht eine interessante Idee, wie man den mechanischen Verschleiß eines gewöhnlichen Gleichstrommotors mit Kohlebürsten deutlich reduzieren könnte:
Die Kohlebürsten sind ja im Endeffekt nur dazu da, um die ständige Umpolung des Motors mechanisch Vorzunehmen, die für die Drehung notwendig ist. Um aber Verschleiß vorzubeugen, kam mir die Idee, könnte man diese mechanischen Bauteile durch eine elektronische Schaltung ersetzen.
Dazu müsste man eine Transistorschaltung entwerfen, die per Regel- und Arbeitskreis diese Umpolung elektronisch vornimmt und den Vorteil hat, dass sie nicht wie die Kohlebürsten eines Tages verschlissen ist.
Diese Schaltung wäre auch recht unkompliziert und man könnte den Motor so außerdem noch wesentlich präziser Steuern und sich eine Menge mechanische Verschleißobjekte sparen.
Allerdings weiß ich nicht ob vor mir schon einmal jemand auf diese Idee kam, bzw. wie es mit der praktischen Realisierung aussieht.
Was haltet ihr von der Idee und wie sind die Möglichkeiten ihrer Realisierung?
Vor allem aber: Wem kam diese Idee schon vor mir? *g*
Mir kam heute im Physikunterricht eine interessante Idee, wie
man den mechanischen Verschleiß eines gewöhnlichen
Gleichstrommotors mit Kohlebürsten deutlich reduzieren könnte:
Und wie kommt der Strom an den drehbaren Anker? Genau, dann eben durch durchgehende Schleifringe. Die Kohlebürsten sind dennoch nötig.
sind ja im Endeffekt nur dazu da, um die ständige Umpolung des Motors mechanisch Vorzunehmen
Eben nicht nur, sondern um den Strom überhaupt in den drehbaren Anker zu bringen. Und diese Funktion lässt sich nicht durch Halbleiter ersetzen.
Eine echte Alternative wäre ein kollektorloser Drehstrommotor. Und dann den Drehstrom per Halbleiterschaltung künstlich in beliebiger Frequenz erzeugen. Chips dazu hat es bereits seit ca. 25 Jahren.
Ist das nicht ein bisschen anders, wie das was ich ursprünglich meinte?
schließlich ist das ein komplett anderer Motoraufbau.
Mir gehts eher darum aus einem möglichst einfachen Gleichstrommotor zu abstrahieren.
die Drehung notwendig ist. Um aber Verschleiß vorzubeugen, kam
mir die Idee, könnte man diese mechanischen Bauteile durch
eine elektronische Schaltung ersetzen.
Vor allem aber: Wem kam diese Idee schon vor mir? *g*
Mir. Und ich vermute, auch noch anderen. Aber ich habe sie nie
umgesetzt, weil ich keine Vorteile darin sehe.
Hallo Andreas,
sowas Dummes - es gibt heute praktisch nur noch elektronisch kommutierte DC-Motoren, zumindest bei den kleineren für Lüfter usw. Du hast den Weltmarkt verschlafen!
contradictio in re - Erfinder ist nur, wem das nicht passiert, oder wenigstens einmal nicht. Was glaubst du, was ich schon alles hätte erfinden können, wenn ich mir die Mühe gemacht hätte… So aber ist noch nicht einmal die Kernenergie nach mir benannt worden.
diesen motor nennt man auch kapstan antrieb und es gibt ihn schon lange er wird zb in videorecordern zur rotation der kopftrommel verwendet
oder auch in herkömmlichen lüftern die sich in einem pc befinden
diesen motor nennt man auch kapstan antrieb und es gibt ihn
schon lange er wird zb in videorecordern zur rotation der
kopftrommel verwendet
Capstan sagt nichts über die Art des Motors aus, sondern dass es eine die Antriebswelle in einem Bandgerät ist. Da kannst du auch eine Dampfturbine einbauen und es immer noch ein Capstan. http://de.wikipedia.org/wiki/Capstan