Transistoren

Hi,
ich hätte mal eine frage:
„Aus was besteht ein silizium Transistor ?“ Wie ist er aufgebaut ! Und was ist der unterschie zwischen silizium und germanium Transistor ?
Bitte schreibt auch etwas aüsführliches !

Danke und gruß Marcel

Hallo Marcel,

ich hätte mal eine frage:
„Aus was besteht ein silizium Transistor ?“ Wie ist er
aufgebaut ! Und was ist der unterschie zwischen silizium und
germanium Transistor ?

Silicium

(Silizium) [von lateinisch silex, silicis »Kiesel(stein)«] das, chemisches Symbol Si, Element aus der vierten Hauptgruppe des Periodensystems der chemischen Elemente; Ordnungszahl 14, relative Atommasse 28,0855, Dichte 2,328 g/cm3, Schmelzpunkt 1410ºC, Siedepunkt 2477ºC. Reines Silicium bildet dunkelgraue, glänzende, harte und spröde Kristalle mit Diamantstruktur. Reinstsilicium ist ein elektrischer Halbleiter, dessen Leitfähigkeit durch geringe Zusätze von Elementen der dritten oder fünften Gruppe stark erhöht wird. Chemisch ist Silicium nicht sehr reaktionsfähig; kompaktes Silicium wird z.B. von Säuren nicht angegriffen, mit Alkalilaugen reagiert es aber unter Wasserstoffentwicklung zu Silikaten. Mit zahlreichen Elementen verbindet sich Silicium erst bei starkem Erhitzen, z.B. mit Sauerstoff zu Siliciumdioxid, SiO2, mit Stickstoff zu Siliciumnitrid, Si3N4, und mit Kohlenstoff zu Siliciumcarbid, SiC. Mit Metallen verbindet oder legiert es sich zu den Siliciden. Silicium ist mit 25,8% nach dem Sauerstoff das zweithäufigste Element in der Erdkruste; es kommt aber nur gebunden als Siliciumdioxid (v.a. als Quarz) oder in den Silikaten, den Salzen der Kieselsäuren, vor. Technisch wird Silicium durch Reduktion von Quarz, SiO2, mit Kohle in Lichtbogenöfen bei Temperaturen um 2000ºC erzeugt. Hochreines Silicium erhält man durch Reduktion von (vorgereinigten) Chlorsilanen wie Trichlorsilan, SiHCl3, oder von Siliciumtetrachlorid, SiCl4, mit Wasserstoff, z.B. durch thermische Zersetzung; meist wird das so gewonnene Silicium anschließend durch Zonenschmelzen nachgereinigt. In der chemischen Industrie dient Silicium u.a. als Ausgangsmaterial v.a. für die Herstellung von Siliciumverbindungen, die zu Siliconen verarbeitet werden. In der Halbleitertechnologie hat sich Silicium zum derzeit wichtigsten Material der gesamten Halbleitertechnik und Mikroelektronik entwickelt (über 90% Anteil an allen Halbleiterbauelementen). Die elektrische Leitfähigkeit des hierfür benötigten Reinstsiliciums wird durch anschließende Dotierung mit Fremdatomen (besonders Bor oder Phosphor) gezielt eingestellt, wobei mit den zur Verfügung stehenden Technologien der Leitfähigkeitstyp (n- oder p-Leitung) über Bereiche mit Dimensionen von etwa 1m kontrolliert verändert werden kann. Der wesentliche Vorzug des Siliciums gegenüber anderen Halbleitersubstanzen ist die hohe chemische Stabilität des Siliciumdioxids (SiO2), das sich beim Erhitzen in oxidierender Atmosphäre auf den Siliciumoberflächen bildet. Dieses SiO2 schützt die pn-Übergänge und andere empfindliche Bereiche der integrierten Schaltungen. Es ermöglicht die einfache Herstellung der Masken für die feinen geometrischen Strukturen der Schaltkreise mithilfe der Lithographie und die selektive Dotierung von eng benachbarten Bereichen, da es leicht ätzbar ist. Wichtige Siliciumverbindungen: u.a. Siliciumdioxid, Kieselsäuren, Silikate, Siliciumcarbid, Silane, Silanole, Silicone.

Germanium

das, chemisches Symbol Ge, metallisches Element aus der 4.Hauptgruppe des Periodensystems, Ordungszahl 32, relative Atommasse 72,61, Dichte 5,323g/cm3 (bei 20ºC), Schmelzpunkt 938,25ºC. Siedepunkt 2833ºC. Germanium ist ein graues, sehr sprödes, metallisch glänzendes Halbmetall, das in seinen chemischen Eigenschaften zwischen Silicium und Zinn steht. Aufgrund seiner besonderen Kristallstruktur (die Germaniumatome bilden ein Diamantgitter) ist Germanium in seinen durch Dotierung stark beeinflussbaren elektrischen Eigenschaften ein dem Silicium ähnlicher Halbleiter. Germanium kommt in den seltenen Mineralen Argyrodit und Germanit vor und fällt als Nebenprodukt bei der Kupfer- und Zinkgewinnung an; Reinstdarstellung von Germanium-Einkristallen, z.B. für die Halbleitertechnik, durch Zonenschmelzverfahren (Kristallzüchtung). Verwendung zur Herstellung spezieller Dioden, Transistoren sowie für optische Spezialgeräte. Germaniumlegierungen dienen zum Bau elektronischer Mess- und Schaltgeräte.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

Und hier was über den Transistot:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index…

MfG Peter(TOO)

Selber schlau machen
Hallo,

bei solchen Fragen kann man nicht alles mit Text erklären.
Es gibt aber schon sehr viel im Internet zu finden.
suche doch selber mal.

Suchworte könnten sein: pn-Übergang, Halbleiter, Diode, Transitor,
Silizium, Germanium, Dotierung usw.

Hier noch ein schöner Link für Schüler:
http://www.realschule.bayern.de/lehrerby/untmat/ph/h…

Richtig verstehen kann man einen Transistor allerdings nur mit
sehr viel Physik und einer Menge Mathematik.
Gruß Uwi

ich hätte mal eine frage:
„Aus was besteht ein silizium Transistor ?“ Wie ist er
aufgebaut ! Und was ist der unterschie zwischen silizium und
germanium Transistor ?
Bitte schreibt auch etwas aüsführliches !

Danke und gruß Marcel