Dafür kommst Du wenigstens 50, eher aber 100 Jahre zu spät. Daß Familien mit x Generationen unter einem Dach wohnen, ist die absolute Ausnahme, was wiederum an der veränderten Arbeitswelt, an veränderten Geschlechterrollen und nicht zuletzt daran liegt, daß heute kaum noch jemand Lust und (im Falle der Pflegebedürftigkeit) Zeit hat, sich mit Eltern bzw. Schwiegereltern ein Haus zu teilen.
Insofern überlege Dir, wo Du mit Deinem Partner und Euren Kindern leben willst, bis die irgendwann mal aus dem Haus sind und suche Dir danach Dein Objekt aus. Schon Deinen Kindern wirst Du - ganz unabhängig von den Notwendigkeiten, die sich aus deren Ausbildung und Beruf ergeben - nicht mehr vorschreiben können, wo sie leben sollen, wenn sie erwachsen sind oder gar ihre eigene Familie gründen.
Hallo,
vielleicht geht es manchen hier ja genauso wie mir, dass sie gerne irgendwann ein eigenes Haus bauen würden, in dem die Kinder, Enkel, Urenkel usw. aufwachsen und das man gestalten kann wie man es möchte. Ich würde gerne so ein Haus wie diese hier haben. Ich bin noch jung, also hab ich noch Zeit. Wie könnte ich es schaffen mir diesen Traum zu erfüllen? Geht das nur wenn ich reich bin?
Holzminden selbst ist eine Kreisstadt im Weserbergland, Höxter ist gleich westlich davon.
Zur Suche auf dem Atlas: H. liegt ganz grob gesprochen zwischen Kassel und Hameln.
Der erwähnte Bericht war kein Witz, es ging um Ottenstein bei H., - ich habe inzwischen die Details im Internet gesucht und wiedergefunden, aber es gibt anscheinend noch mehr
In Holzminden sind ein paar teils bedeutende Industriebetriebe angesiedelt, von denen Du ganz sicherlich schon Produkte in den Händen oder vor Augen hattest, u.a. Stiebel Eltron und der Geruchsstoff- und Aromenhersteller Symrise.
Und noch zu Deiner Info: Ein Kreis ist eine Gebietskörperschaft - wenn jemand schreibt, etwas sei „im Kreis Holzminden“, bedeutet das etwas anderes als „in Holzminden“. Der Landkreis Holzminden erstreckt sich von Lauenförde im Süden bis zum Ith im Nordenm, ist also ein wenig größer als das Stadtgebiet von Holzminden.
ein großer finanzieller Posten ist ja das Grundstück.
Dazu fällt mir ein, dass vor einigen Tagen (!) ein Hinweis im Internet war, ein Dorf (Namen weiss ich leider nicht mehr) im Kreis Holzminden würde Bauplätze an Interessierte verschenken (!), um den Einwohner-Schwund zu stoppen.
Ich kenne die Gegend aus meiner Geschäftstätigkeit - ist nicht mit dem erwähnten Ku-Damm zu vergleichen, aber viel schöne Umwelt.
Hallo,
wenn Du noch jung bist, dann verdiene mal so grob geschaetzt 50ooo mehr als Du ausgibst, oder gib 50ooo weniger aus als Du verdienst. Wenn Du das in wenigen Jahren schaffst, sagen wir in 5 Jahren, ist weitgehend vorhersehbar, dass es zu wiederholen sein koennte und Du brauchst das weitere Geld nicht zusaetzlich vorher ansparen, sondern eine Bank wird gern einen Kredit ausreichen, dann kannst Du also schon kaufen und wohnen und anschliessend weiter sparen. Meint die Hauskosten vom Leben ab-sparen. Der Kredit wird sagen wir 20 Jahre laufen und jedes Jahr 10ooo erfordern wie bei den ersten 50ooo, das macht 20x 10ooo minus Zinsen. Macht einen Kaufpreis von 250ooo minus Zins minus Nebenkosten also um 200ooo. Mal so ganz grob, da gibts noch dutzende Feinheiten. Willst Du etwas teureres, dann statt 50ooo eben 100ooo zusammensammeln, in Muenchen 200ooo.
Auf jeden Fall mal gleich und viel auf einen Stapel auftuermen.
Gruss Helmut
Nun ja, dass man selbst gern ein Haus möchte und seine Kinder dort großziehen verstehe ich.
Woher Du aber wissen willst, dass deren Nachkommen dort leben bleiben, ist mir schleierhaft. In der heutigen Welt doch eher unwahrscheinlich
Das ist ja interessant. Bauplätze verschenken. Ich kenne Holzminden gar nicht. Liegt aber bestimmt weit ab von einer Stadt oder? Wieso sollte es dort sonst Einwohner-Schwund geben?
Danke für deine Kalkulation. Die 50 000 wären vielleicht zu schaffen, doch vielleicht nicht in 5 Jahren leider. Also werde ich wohl viele Jahre für diesen Traum Sparen müssen. Aber es klingt zumindest als wäre es nicht unmöglich =)
falls Du doch nicht bloß zum Schalten von Reklamelinks hier bist:
Die Konzentration der Bevölkerung auf die Zentren findet überall statt; deutlich sichtbar vor allem in den ländlichen Gebieten aller neuen Bundesländer, weniger deutlich, aber z.B. für die Beurteilung eines möglichen zukünftigen Wertes eines Einfamilienhauses auf dem Land genauso wichtig auch im gesamten übrigen Deutschland.
Wer heute sein Häuslein auf günstig erworbenen Baugrund auf dem Land baut, muss damit rechnen, dass es in ca. dreißig Jahren unter Umständen unverkäuflich sein wird.
Wenn Du Dir die Lage zu Autobahn, S-Bahn, bedeutenden Arbeitgebern z.B. im Fall Limburgerhof anschaust, würdest Du kaum erwarten, dass es sich da um eine Gemeinde mit zurückgehender Bevölkerung handelt. Ist aber so.
Moral: Die alte Faustregel „Ein Haus behält seinen Wert“ ist mit allergrößter Vorsicht anzuwenden.
Warum denn nicht? Das ist schließlich etwas das die Familie geschaffen hat und womit man dann viele Erinnerungen verbindet. So einen Ort verkauft man doch nicht einfach, denke ich.
Haus haben und schuldenfrei ist was anders als das haus ohne Schulden zu haben.
Dann stellt sich noch die Frage wo man es haben möchte, das macht sich vom Preis doch recht unterschiedlich ob am Ku´damm oder am A. der Welt.
langen dir 10 Zimmer auf 615 m² Wohnfläche?
Die Frage ist ja gar nicht, was Du denkst, sondern was Deine Nachkommen denken
Und welchen Notwendigkeiten die dann ausgesetzt sind. Beruflich, gesundheitlich, familiär.
Weder ich noch mein Mann wohnen auch nur in der Nähe der Eltern. Und unsere Kinder werden hier auch eher keine passende Ausbildung bzw. Arbeitsplatz finden. Wo die mal landen, steht in den Sternen.
Die Eltern selber werden bald mal die Häuser aufgeben müssen, da sie sie im Alter nicht mehr unterhalten können bzw. die Infrastruktur bezüglich Altenpflege einfach nicht gegeben ist.
Dass das „einfach so“ geht, habe ich nicht behauptet.
Du darfst Deine Vorstellungen ja gern behalten, mein Hinweis möchte nur drauf aufmerksam machen, dass solche Planungen nicht immer 1:1 zutreffen. Apropos: Hast Du schon Kinder oder sind die auch noch in Planung?
Naja dazu muss man nicht reich sein sondern einfach schon mal Anfangen mit sparen und gute Rücklagen haben. Z.B ein Bausparvertrag. Einen guten Job haben der einem sicherheit bietet usw. Dann kann man mit der Bank auf über einen Kredit sprechen.
die Vorstellung, so ein Haus sei für mehrere Generationen gemacht, ist hauptsächlich auf Deutschland beschränkt. Es gibt eine ganze Reihe von europäischen Ländern, in denen ein Haus auf die Dauer ausgelegt ist, für die es der Bauherr braucht. Seine Kinder sind dann frei in der Entscheidung, was sie machen wollen, und haben keinen Klotz am Bein, der mal viel Geld gekostet hat.
Hallo,
viele Jahre sparen - oder schlechter kaufen
kleiner aelter verfallener weiter draussen
bewirkt frueher keine Miete und frueher mehr sparen
ermoeglicht Eigenleistung ohne Lohnsteuer
und spaeter noch mal aufsteigen wenn Geld vorhanden
Gruss Helmut
Schwiegers haben gebaut in einer mittleren Kreisstadt,
beide Jungs leben jetzt mit ihren Familien in der nächstgelegenen Großstadt wg ihrer Jobs
Meine Eltern haben auch gebaut.
Meine Schwester hat neu gebaut (für 2 Familien unter einem Dach nicht genug platz, keine Ausbaureserve vorhanden/möglich) und ich lebe wegen meines Jobs und dem meines Mannes eben jetzt in der nächstgelegenen Großstadt…
Und wo mal die Enkel, Nichten und Neffen hinziehen weiss Gott allein…
Dass ein Haus mal 100 Jahre und länger durchgängig genutzt wurde, war mal…