Auch ohne Hallo!
Ich hatte eine langjährige traumatische Beziehung hinter mir,
und dachte ich hätte es überwunden, (fast 1 Jahr her) bin so
ein fröhlicher mensch, unternehme viel, habe viele freunde.
Doch nun, als ich das letzte mal alkohol getrunken habe, ist
es wieder hochgekommen und ich hatte die totale Panikattacke.
Das nennt man Verdrängung. Funktioniert selten über einen langen Zeitraum!
Nun meinten die andren, ich müsse eine Therapie machen.
Sie haben da sicher nciht so unrecht, aber das Problem ist,
dass nicht darüber reden kann, weil mich allein die Erinnerung
so fertig machen würde.
Ein Stachel im Fleisch tut weh beim Reintreten und beim wieder Rausziehen!
Wenn man ihn drin lässt, wird alles nur schlimmer. Nur wenn man ihn rauszieht kann es anfangen zu heilen.
Klar tut das weh!
Und überhaupt, glaubt ihr, es hilft etwas, wieder und wieder
über schlimme sachen zu reden?
NIcht, wenn man nur immer wieder das Ereignis widerkäut. Wenn einem aber erklärt wird, warum man sich eine traumatische Beziehung gesucht hat und welche Strukturen da in einem wirksam waren, dann kann man daran auch etwas ändern.
Die Opfer des 11. Septembers haben die Erfahrung machen
müssen, dass diese Gesprächstherapien noch größere Schäden
verursacht haben…
Bist du ein Opfer des 11.September? Woher weißt du, dass es allen Opfern so ging?
Den Attentaten konnten die Opfer nicht entgehen, du aber hast die Beziehung ausgehalten statt sie zu rechtzeitig zu beenden. Das ist ein großer Unterschied!
Wer will, findet Wege, wer nicht will findet Gründe!
Es ist deine Entscheidung!
Auch ohne Gruß
Flaschenpost