Traumdeutung - Hund stirbt

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich habe letztes Jahr am 09.03.2010 meinen englischen Cocker Spaniel Claas verkaufen müssen. Zeitmangel. Im Endeffekt war der Schritt übereilt. Damals hatte ich mich von meinen Eltern zu dem Schritt treiben lassen. Sie redeten sehr auf mich ein, dass es besser für Claas wäre. Im Nachhinein boten sich doch noch Möglichkeiten ihn in Betreuung zu geben.

Claas wohnte bei mir in Ostfriesland und zog dann nach Leipzig. Unter der Voraussetzung, dass sie mich weiter auf dem Laufenden halten und mir Bilder schicken. Das war nicht der Fall.

Ich kaufte mir im Oktober 2010 einen neuen englischen Cocker Spaniel, nachdem ich versucht hatte Claas zurück zu bekommen, was die neuen Besitzer verständlicherweise nicht wollten.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass dieser Hund gestorben ist.

Was könnte das bedeuten?

Vielen Dank im Voraus.

MFG

Hi

Der Tod im Traum steht meistens für den Abschluss mit einem Kapitel des Lebens. Also eventuell dafür, dass du in dir damit abgeschlossen hast, ihn nicht zurück zu bekommen.

Es KANN natürlich eine Vorahnung sein, wenn du zu solchen Dingen neigst, aber ansonsten solltest du dir keine allzu großen Sorgen machen, vielleicht ist es einfach die Ungewissheit darüber, wie es ihm geht.

lg
Kate

Danke für Deine schnelle Antwort. Ich werde im Sommer mit meinem Studium fertig. Vlt liegt es tatsächlich daran.

Damit abgeschlossen, dass ich ihn abgegeben habe, habe ich nicht.

Hallo Mrs. Katje,

danke für die Infos, die wenigstens schreiben aktuelle Infos dazu. :smile:

Der Hund, der in dem Traum starb ist der alte oder der neue Hund? Das habe ich nicht ganz verstanden.

Ist es der alte, so könnte es sein, dass er wirklich verstorben ist, denn es gibt Menschen, die sowas spüren können. Es könnte aber auch bedeuten, dass Sie ihn endgültig „abgeschrieben“ haben, das er also für Sie „gestorben“ ist, weil er nicht mehr zurückkommen kann. Natürlich käme auch ein schlechtes Gewissen in Frage.

Geht es um den neuen Hund, dann wäre eine Untersuchung evtl. angesagt. Immer erst einmal Realitätsprüfung. Es ist möglich, dass Sie unbewusst etwas wahrgenommen haben, das mit seinem Gesundheitszustand zutun hat.

Allerdings kann das Sterben eines Tieres im Traum auch den Verlust bestimmter Gefühle bedeuten, die nicht unbedingt mit dem Tier selbst zutun haben müssen.

Ob und was davon stimmen könnte müssen Sie mal nachfühlen. Wo es am meisten „klingelt“, das ist es dann.

Gruß
Kerstin

Hallo,

also solange der neue Hund putzmunter ist, deutet der Tod als solches immer auf die Lösung von einem Verlust hin. Der Hund steht dafür als der gute Freund bzw. Weggefährte. Ich vermute also der Beschreibung hier zufolge hat der neue Hund den Verlust des alten Hundes/ Freundes aufgelöst.

Viele Grüße aus Düren
Claudia Hesseler

Hallöle -

der Hund steht für vertraute, dauerhafte Freunde oder solche eigenen Verhaltensweisen.

Es könnte also gut sein, dass entweder eine Freundschaft zu ende geht, oder du deine eigenen derartigen Verhaltensweisen nicht mehr anwendest.

Die Tatsache, dass es dein eigener Hund mal war - weist auf die Zeit, in der er mit dir zusammen war. Schau einfach genau hin, was im Gegensatz zu damals heute an deinem eigenen Verhalten sich verändert hat.

Wie hast du dich gefühlt, als du aus diesem Traum erwacht bist???

Das dieser Hund tatsächlich stirbt ist eher unwahrscheinlich.
Allerdings besteht natürlich auch die Möglichkeit eines sogenannten Klartraumes, ich weiss leider nicht, ob du Voraus-Träume von tatsächlichen Geschehnissen schon öfter hattest.

Alles Liebe
Heike

hi Katje
das heißt, daß Du den neuen Hund jetzt richtig angenommen hast. Tod ist im Traum immer eine Weiterentwicklung.
So wie sich alles verschlüsselt, träumt mensch wirklichen Tod auch in Metaphern und nicht so konkret.
Es geht also um Neuanfang und natürlich Abschluß. Claas hat sich also verabschiedet, ist aus Deinem Leben getreten.
tschö, Georg

… dass Sie jetzt endgültig Abschied nehmen können/sollten von Claas (der Hund ist ‚für mich‘ gestorben), um sich mit ganzem Herzen dem neuen Hund zuzuwenden.
Als leidenschaftliche Hundefrau, die ihr Leben lang Hunde hatte (siehe auch mein Hunderatgeber ‚Der gesunde Hund‘), weiß ich, wie schwer das ist. Aus diesem Grund habe ich es persönlich immer vermieden, mir nach dem Tod eines Hundes wieder einen derselben Rasse zuzulegen. Ich wollte es so weit wie möglich vermeiden, den neuen Hund mit dem alten zu vergleichen.

Alles Gute wünscht Ihnen und Ihrem Hund,
Angeline Bauer

Hallo,

ich hoffe, ich habe das richtig verstanden, dass der neue Hund gestorben ist.

Der Tod im Traum hat eigentlich gar keine negative Bedeutung. Er steht vielmehr für einen Neuanfang, eine Veränderung. Vielleicht bedeutet das, dass Sie lange Zeit nicht mit dem Thema „Claas“ abschließen konnten, und es nun endlich doch tun.
Was da gestorben ist, war vielleicht ein Gefühl das Sie mit dem neuen Hund verbinden. Möglicherweise haben Sie ihn nur als zweite Wahl gesehen, weil Sie Claas nicht mehr zurückbekommen konnten.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüße

Steffi

Es ist der alte Hund.

Hallo Mrs. Katje,

wenn im Traum jemand stirbt, dann hat das meist nichts mit dem tatsächlichen Tod zu tun. Oft bedeutet das, etwas ist vorbei oder sollte beendet werden. Dazu kommt es dann darauf an, wofür der Tote steht, in welchem Zusammenhang, welche Bedeutung er hat… Ist die Frage: was bedeutet der verstorbene Hund für sie. Interessant wäre zu wissen, wie er gestorben ist.

Manche Menschen träumen von Tieren. Tiere die eingesperrt oder verletzt sind, nicht richtig versorgt oder vergessen werden. Dann ist der Traum eher eine Warnung, dass man sich selbst oder andere vernachlässigt oder schlecht behandelt.

Der Hund hat im Traum oft die Bedeutung als treuer Weggefährte des Menschen, aber auch als Teil der eigenen Persönlichkeit mit Zugang zu Instinkten und scharfer Sinneswahrnehmung.

Mir fällt auf, dass Sie ganz ausführlich von Claas sprechen, fast so, als sei er ein Mensch (Claas wohnt bei Ihnen in Ostfriesland, zog nach Leipzig…) Von dem neuen Cocker schreiben Sie kaum, nichtmal seinen Namen. Das mag aber auch Zufall sein.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie noch lange Zeit an Claas gedacht haben und sehr unglücklich waren, ihn wegzugeben. Vielleicht haben Sie es auch bereut und sich Gedanken und Vorwürfe gemacht.

Wenn es Claas war, der im Traum starb: In diesem Zusammenhang könnten Sie den Traum so deuten, dass Sie sich keine Gedanken um Claas machen brauchen. Er hat jetzt ein neues Leben bei neuen Menschen, und vermutlich geht es ihm gut. Es ist Zeit, ihn zu vergessen. Sie könnten noch mal anfragen wie es dem Hund geht. Aber wenn Sie sicher sind dass er gut aufgehoben ist, müssen Sie Claas vergessen.

Wenn in Ihrem Traum der neue Cocker gestorben ist, finde ich die Deutung schwieriger. Claas scheint so wichtig für Sie zu sein. Hat da der neue Cocker eine Chance? Oder ist er nur ein Ersatz für Claas? Das ist natürlich nur eine Vermutung. Aber wenn es so ist, können Sie den Traum so deuten dass der neue Cocker Ihre ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Er würde gern Ihr treuer Wegbegleiter sein, wenn Sie ihn lassen.

Auf die Ferne ist so eine Deutung immer schwierig. Ich hoffe aber, das Eine oder Andere hilft Ihnen weiter.

Viele Grüße,

S.H.

Liebe Mrs. Katje,

Tot bedeutet in der Regel eine Veränderung der Beziehung, in diesem Fall (wenn ich das richtig verstanden habe) zu dem neuen Hund. Liegt ja auch nahe, weil er eigentlich ein Ersatz sein soll für den geliebten alten, also liegt ein neues Verhältnis an.
Sorry, dass ich so spät schreibe, aber ich war längere Zeit krank.
Alles Gute wünscht Josi Rit

Ihr redet über Tiere, als wären sie Ware… Tiere verkaufen… Wieso rettet ihr nicht welche aus dem Tierheim?
Tiere sind nicht unser Eigentum und dürften gar nicht erst verkauft werden.
Menschen bestimmen über Tiere als wären sie Gegenstände.
Du scheinst noch jung zu sein, deine Eltern haben dich zu der voreiligen Entscheidung gesrängt. Aber man überlegt sich vorher, ob man genug Zeit hat für Lebewesen.
Und wenn, nimmt man sich die Zeit.
Tiere gehören zur Familie wie Geschwister, die gibt man doch auch nicht einfach weg…

Ursprünglich wurden alle Tiere mal in Freiheit geboren. Dann kamen Menschen und klauten sie einfach. Ja, sie klauten ihre Freiheit, ihr Leben, ihre Selbstbestimmung.

Bei Menschen würde das Entführung heißen oder Freiheitsentzug…

Oder Menschenhandel. Das ist ja illegal, aber Tierhandel völlig normal… Traurig, aber wahr.
Gesellschaftliche Normen,die kaum wer hinterfrägt…

So wie Hunde streicheln, aber Schweine z. B. töten und essen.
In China essen sie Hunde und Katzen.
Wie grausam, sagen da viele. Aber machen das selbe mit anderen Tieren.
Alle fühlen.

Wir verdienen unsere Freiheit nicht, wenn wir sie anderen klauen.

Speziesismus ist eine diskriminierende Ideologie wie Rassismus - nur bei Tieren…
(keine Gleichstellung der Tiere)

Wer mit der einen Hand einen Hund krault und sich mit der anderen ein Schweine-Schnitzel in den Mund schiebt, entspricht dem shizophrenen Idealbild.

Medienmanipulation, oder durch Eltern, Traditionen, Gesellschaft…
Menschen sollten mal eigenständig denken…
Normen hinterfragen…
Dann wäre die Welt ein besserer Ort.

Egal ob Hund, Schwein, schwarz, weiß, männlich, weiblich, wir alle teilen diesen Planeten. Wir alle sind fühlende Lebewesen.