Trenntür in Büro

Hallo Zusammen,

im Flur unseres neu angemieteten Büros gibt es eine Trenntür zum Nachbarbüro.
Diese Tür ist zwar abgeschlossen, doch stellt sich natürlich die Frage, wer alles im Besitz eines Schlüssels dieser Tür ist.

Dürfte wahrscheinlich auch ein Problem für die Versicherung darstellen.
Da durch diese Tür auch nicht unerheblicher Lärm vom Nachbarn kommt wäre uns eine Zumauern natürlich am liebsten, doch stellt das dann
ja wohl eine bauliche Veränderung dar…

Nun meine Fragen: wie könnte man die Tür „schalldichter“ machen, müßte der Vermieter da evtl. handeln und wie löst man das leidige Schlüsselproblem?

Danke für eure Antworten
Sabine

Hallo Sabine,
wenn die Schlüßel Frage geklärt ist, gibt es eine einfache und schnelle Möglichkeit.
Ist die Türfüllung auf Deiner Seite?
Dann Dämmplatten aus dem Baumarkt rein und Aktenschrank davor.
Ist es andersherum, bitte Deinen Nachbarn dies zu tun und zahl ihm die Dämmplatten.
Ach zur Schlüßelfrage: Wenn es sich um ein einfaches Türschloß handelt, nimm irgendeinen Schlüßel, steck ihn ins Schloß, wenn er sich dann "etwas " drehen läßt, tu es.
Das reicht dann erstmal. Von der anderen Seite kommt dann so leicht keiner mehr rein.
Gruß
Dirk m.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Sabine!

Hatte schon mal ein ähnliches Problem, das leicht gelöst werden konnte und nicht einmal kostenintensiv war. Seid ihr handwerklich selbst versiert ist das eine Kleinigkeit.

Die Frage die ich hätte:

Geht die Türe nach innen, d.h., zu euch hin auf oder zum Nachbarn.

Kurzes Feedbach - kann Dir dann hoffentlich den richtigen Tip geben.

Gruss
Teparo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Teparo, hallo Dirk,

danke für eure Antworten. Kann gerade nicht genau sagen, nach welcher Seite sich die Tür öffnet. Schau ich aber heute nachmittag nach.

Die Idee mit dem Aktenschrank wird aber nicht funktionieren, da der Flur an dieser Stelle ziemlich schmal ist. Die Dämmung müßte dann schon irgendwie möglichst „dekorativ“ oder unauffällig sein…

Gruß
Sabine

Hallo Sabine,
das sollte doch wohl kein Problem sein.
Melde Dich wenn Du weist ob die Türfüllung auf Deiner Seite ist.
Irgendwo ein halbwegs begabter Heimwerker in Deiner Nähe ???
Gruß
Dirk m.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Sabine,
jede bauliche Veränderung (auch entfernen der Tüt und Ersatz durch Dämmplatten) muß dem Vermieter angezeigt werden. Meiner Meinung nach, solltet Ihr den Vermieter ansprechen und ihm das Problem schildern. Vielleicht hat er direkt eine Lösung zur Hand. Versicherungstechnisch kann ich euch nur empfehlen, das ein entsprechendes Schloß eingesetzt wird (bündige Profile und Sicherheitsstandart beachten). Da es sich nur um ein neues Schloß handelt, habt ihr geringe Kosten und seit sicher, das nur ihr im Besitz des Schlüßels seit. Der Vermieter kann euch das nicht verbieten, da ihr das alte Schloß schön aufhebt und es nach eurem Auszug wieder einsetzt.

Zur Lösung des Lärmproblemes finde ich das Ausfüllen der Zarge (wobei das Türblatt weiterhin dort eingehängt bleibt und das Schloß entsprechend geändert wird) als kostengünstigste Alternative. Sollte die Öffnung auf eurer Seite sein (also geht die Tür zum Nachbarn auf), dann würde ich das mit einem Dekovorhang und einem schönen Spiegel gestalten.

Gruß
Martin

Hallo,

heute mal die Sache genauer begutachtet: die Tür öffnet sich zum Nachbarn hin.
Irgendeinen Schlüssel hab ich dann auch gleich mal vorsichtshalber von meiner Seite in die Tür gesteckt, kann aber nicht beurteilen, ob das Schloß vom Nachbarn nicht mehr geöffnet werden kann. Leicht drehen ließ er sich nämlich nicht.

Das Schloß austauschen geht in dem Fall wohl nicht, da hätten wahrscheinlich unsere Büronachbarn ein Problem, wenn wir die Möglichkeit hätten, in deren Räume zu gelangen…
Irgendeine andere Möglichkeit der „Dämmkaschierung“ als Vorhang oder Spiegel wäre mir auch lieber; passt ja vielleicht nicht so direkt in ein Büro…

Viele Grüße
Sabine

Hallo Sabine,

wie wäre es, wenn ihr ein riesiges Bild/Poster davor hängt, Motiv natürlich entsprechend eures Arbeitsinhaltes (Palmenmotive passen ins Reisebüro, Kräne bei einer Baufirma oder bei Architekten…). Das kostet nicht viel und wirkt, so denke ich, auch recht dekorativ.
Wobei ich die Idee mit dem Spiegel auch gut finde. Auch Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter prüfen von Zeit zu Zeit ihr Äußeres. Einige Garderobenhaken daneben, schon fällt das gar nicht mehr auf.
Das war jetzt nur mal so eine Idee, vielleicht hilft es ja etwas.

Viele Grüße - Heike

Hallo Sabine!

nachdem ja nun klar ist nach welcher Seite sich die Türe öffnet würde ich Euch folgendes empfehlen:

  1. Lasse den Schlüssel von eurer Seite aus einfach stecken, schaden kann es in keinem Falle.
  2. Holt euch im Baumarkt oder sonstwo ein Kantholz in der Länge, dass es genau unetr die Türfalle passt und klemmt es ein - dann kann niemand mehr den Drücker nach unten bewegen und somit die Türe in keinem Falle öffnen
  3. Geht dann nach dem Vorschlag von Dirk vor und füllt den gesamten Hohlraum des Türfutters mit Dämmmaterial (Dämmwolle, Styroporplatten, etc.)
  4. Danach lasst ihr euch eine Holzplatte zuschneiden (Spanplatte = billig), die genau in das Türfutter hineinpasst. Damit Ihr die Zarge nicht beschädigt nehmt ihr links, rechts und oben ein Stück Stoff oder Filztuch und presst es mit der Platte in das Futter, dann habt ihr eine fast bündige Oberfläche
  5. Anstelle nun eines Posters, Spiegel oder dergleichen, könnt ihr die PLatte auch lackieren, mit Garderobehaken oder ähnlichem versehen
  6. Ich persönlich habe seiner Zeit auf so eine Platte eine Metallplatte (bspw. aus Edelstahl) aufgeklebt - diese könnt ihr dann für das Ideengut das in eurer Firma produziert wird mit Magneten als Pin- Brainstormingwand benutzen.

Die Frage die sich natürlich daraus ergibt ist ob eine Pinwand an dieser Stelle stören würde - das müsst natürlich ihr aus eurer Sicht beurteilen.

Viele Grüsse
Teparo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Hallo Sabine,

bevor Du irgendetwas zurammelst, klär ab, ob die Tür für das Nachbarbüro ein Fluchtweg ist. Denn wenn dem so ist und dort brennt was, und es kommt eine Person zu schaden, weil die Tür nicht benutzbar war, kriegst Du (oder Dein Chef) ein ziemliches Problem, im Extremfall Körperverletzung mit Todesfolge.

Gandalf

Hallo Gandalf,

Bei besagter Tür handelt es sich definitiv nicht um eine Fluchtmöglichkeit für das Nachbarbüro. Es könnte lediglich interessant für unseren Vermieter sein, in unserer Abwesenheit in das Büro zu kommen, da seltsamerweise der Sicherungskasten für die gesamte Etage in unserem Büro ist.

Gruß
Sabine

Hallo Sabine!

nachdem ja nun klar ist nach welcher Seite sich die Türe
öffnet würde ich Euch folgendes empfehlen:

  1. Lasse den Schlüssel von eurer Seite aus einfach stecken,
    schaden kann es in keinem Falle.
  2. Holt euch im Baumarkt oder sonstwo ein Kantholz in der
    Länge, dass es genau unetr die Türfalle passt und klemmt es
    ein - dann kann niemand mehr den Drücker nach unten bewegen
    und somit die Türe in keinem Falle öffnen
  3. Geht dann nach dem Vorschlag von Dirk vor und füllt den
    gesamten Hohlraum des Türfutters mit Dämmmaterial (Dämmwolle,
    Styroporplatten, etc.)
  4. Danach lasst ihr euch eine Holzplatte zuschneiden
    (Spanplatte = billig), die genau in das Türfutter hineinpasst.
    Damit Ihr die Zarge nicht beschädigt nehmt ihr links, rechts
    und oben ein Stück Stoff oder Filztuch und presst es mit der
    Platte in das Futter, dann habt ihr eine fast bündige
    Oberfläche
  5. Anstelle nun eines Posters, Spiegel oder dergleichen, könnt
    ihr die PLatte auch lackieren, mit Garderobehaken oder
    ähnlichem versehen
  6. Ich persönlich habe seiner Zeit auf so eine Platte eine
    Metallplatte (bspw. aus Edelstahl) aufgeklebt - diese könnt
    ihr dann für das Ideengut das in eurer Firma produziert wird
    mit Magneten als Pin- Brainstormingwand benutzen.

Die Frage die sich natürlich daraus ergibt ist ob eine Pinwand
an dieser Stelle stören würde - das müsst natürlich ihr aus
eurer Sicht beurteilen.

Viele Grüsse
Teparo

Hallo Teparo,

vielen Dank für Deinen Tip. Die Sache mit der Magnetwand werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
Klingt zwar nicht unbedingt so, als ob ein handwerklich komplett unbegabter Mensch wie ich :wink: das leicht lösen kann, aber vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung.

Die Frage ist nur, ob das „Verrammeln“ so dann der Versicherung reicht.
Was sagte denn Deine Versicherung seinerzeit?

Viele Grüße
Sabine

hi Sabine,

ehrliche Antwort: ich habe die Versicherung nie davon unterrichtet, wobei es sich hier auch nicht um zwei fremde Partien handelte die sich ein Geschoss geteilt haben.

Ich persönlich bin der Meinung, dass Du hier keine Probleme bekommen solltest, denn wenn Du die Lösung so durchziehst wie ich sie angesprochen habe, muss man schon mit extrem hohem Kraftaufwand den Versuch unternehmen, durch diesen „Verschlag“ zu kommen. Hier meine ich würde es sich dann sicherlich im Zweifelsfalle um einen Einbruchsversuch oder Einbruch(…diebstahl) handeln. Diese Schäden sind meines Erachtens dann wieder über die Versicherung (sofern die richtige Deckung vorhanden ist) gedeckt.

Bezüglich Deiner anderen Frage wegen des E-Verteilers bin ich der Meinung, dass hier der Vermieter nicht ohne eure vorherige Zustimmung die Räume betreten darf, es sei denn es handelt sich hier um einen Notfall der weiteren Schaden hervorrufen könnte.? ! ? !

Aber mal ganz ehrlich - wie oft muss man heute noch an einen Sicherungskasten wenn man nicht gerade Schwerlastgeräte an ein normales Stromnetz anschließt - ich habe meinen schon lange nicht mehr geöffnet.

Solltest Du tatsächlich komplett unbegabt sein (???) ein Versuch kann nie schaden, dann habt ihr doch sicherlich ein paar Freunde oder Bekannte die euch in dieser Situation helfen könnten. Unabhängig hiervon gibt es doch heute fast in jeder Stadt einen sog. Heimwerkerservice - „Nachbarschaftshilfe“, oder ähnliches wohin ihr euch wenden könntet.

Viel Glück bei der Suche und der Realisierung

gruss TEPARO

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Teparo,

mal ein wenig über die Sache mit der Magnetwand nachgedacht, jetzt würde ich mir das Ganze so vorstellen, daß eine Spanplatte (oder direkt die Magnetwand?) in den Türrahmen eingepaßt wird mit einer Magnetwand beklebt und dann die Sache inclusive Türrahmen lackiert wird.

Du hattest jetzt nichts über den Türrahmen geschrieben, und naja unserer ist grau und sähe mit entsprechender Magnetwand + Bemalung wahrscheinlich besser aus…

Nur: darf man / kann man ihn einfach mitüberpinseln?

Viele Grüße
Sabine

Hallo Sabine,

ich hatte deswegen nichts über den Türrahmen geschrieben da ich der Meinung war ihr wollt keine derartigen Veränderungen vornehmen, die mit dem Vermieter erst abzusprechen sind.

Ihr könnt diesen einfach mitlackieren, jedoch könnte dies bei einem Auszug zu Problemen führen, insofern dann, wenn ihr den alten Zustand wieder herstellen müßt. Dann muss dieser Rahmen evtl. abgeschliffen und neu lackiert (passend zu den anderen Türen) werden. Je nachdem wie lange ihr das Objekt nutzt und je nach Abnutzungserscheinung und Auflagen im Mietvertrag könnte dies so oder so vielleicht zu Renovierungstätigkeiten gehören, die ihr vornehmen müßt.

Sollte dies der Fall sein, so steht Deiner Idee des lackierens oder anderweitiger Farbgestaltung nichts mehr im Wege.

Ich finde Deine Idee auch gut - ihr könnt ja je nach Unternehmen welches ihr führt eine Farbe (bspw. die eures Logos) als Grundlage der Gestaltung verwenden. Zu intensiv sollte die Farbe nicht sein, da ansonsten zu viel Unruhe entsteht, und wie Du vielleicht weißt, reagiert ja auch jeder Mensch unterschiedlich auf Farben oder man wird zu stark vom wesentlichen abgelenkt.

Grüsse TEPARO

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]