ein Paar mitten in der Trennungsphase. Das Haus in dem noch beide wohnen ist rechtlich das Haus des Ehemannes. Er steht allein im Grundbuch, da er es vor 10 Jahren allein gekauft hat. Das Paar war da noch nicht verheiratet. Nun sind sie seit 2005 verheiratet und haben auch gemeinsam einige Modernisierungen in dieser Zeit gemacht. Wie ist das nun bei einer Trennung? Wenn die Schulden geteilt werden kann die Ehefrau dann verlangen, dass das Haus verkauft verkauft wird, damit sie ihren Teil abzahlen kann. Und was geschieht, wenn er nicht verkaufen will? Muss die Frau ausziehen und zuschauen, wie er mit seiner Neuen dort weiterlebt. Geht die Frau leer aus, oder muss er ihr wenigsten einen Anteil der Modernisierung aus bezahlen? Was hat die gehörnte Ehefrau für Rechte?
soviel ich weiß muß bei einer Trennung alles, was während der Ehe angeschafft wurde, geteilt werden, bzw. es muß ein Ausgleich gezahlt werden.
Wenn das Haus dem Mann schon vor der Ehe gehört hat, ist es seins.
Wenn er das noch abzahlen muß, ist das sein Problem, es sei denn, die Frau hat evt. mitgebürgt.
und haben auch gemeinsam einige
Modernisierungen in dieser Zeit gemacht. Wie ist das nun bei
einer Trennung? Wenn die Schulden geteilt werden kann die
Ehefrau dann verlangen, dass das Haus verkauft verkauft wird,
damit sie ihren Teil abzahlen kann.
Er hat also beim Hauskauf einen Kredit auf seinen Namen aufgenommen - folglich sind es seine Schulden.
Bei einer Trennung/Scheidung passiert ganz einfach folgendes (sofern es eine ganz „normale“ Heirat war ohne Gütertrennung, Ehevertrag oder sonst was)
Es wird festgestellt wer wieviel am Hochzeitstag hatte und wer wieviel zum Stichtag Scheidungsantrag hat.
Dieses „mehr“ auf jeder Seite wird geteilt.
War das Haus bei der Hochzeit 50.000 € wert (Schulden angerechnet) und ist jetzt 150.000 € wert, so hätte der Mann 100.000 € mehr und müsste davon die Hälfte seiner zukünftigen Exfrau abgeben.
Wie er das macht ist sein Problem.
Da der Exfrau nichts vom Haus gehört kann sie auch keinen generellen Verkauf verlangen.
Und was geschieht, wenn er
nicht verkaufen will? Muss die Frau ausziehen und zuschauen,
wie er mit seiner Neuen dort weiterlebt.
Wie gesagt, es ist sein Haus und ob er das verkauft um die Frau auszuzahlen oder ob ihm die Neue das Geld leiht ist seine Sache.
Sofern nicht gerade minderjährige Kinder da sind die bei der Mutter bleiben, müsste die Exfrau wohl über kurz oder lang ausziehen.
Die Neue wird vermutlich auch im früher gemeinsam genutzen Auto sitzen… usw. usw.
Geht die Frau leer
aus, oder muss er ihr wenigsten einen Anteil der
Modernisierung aus bezahlen? Was hat die gehörnte Ehefrau für
Rechte?
Auszahlung: s.o. Stichwort Zugewinnausgleich
und etwas OT zur gehörnten Ehefrau:
In einer funktionierenden glücklichen Partnerschaft kommt kein Partner auf die Idee dem anderen „Hörner“ aufzusetzen.
Diese gehörnten Partner waren meist lange Zeit auch blind und taub gegenüber den Problemen in der Partnerschaft.
Ich schrieb doch: was WÄHREND der Ehe von beiden angeschafft wurde, nicht was mit reingebracht wurde, das hatten die doch schon vorher und zählt dabei nicht.
das haus wurde ja auch während der ehe ANGESCHAFFT.
Nein.
es ging nicht um das im UP besprochene, sondern um eine zu allgemein aufgestellte behauptung.
lies einfach mal nach.
Streitet euch nicht, die UP scheint es eh nicht mehr zu
interessieren.
aber irgendwer könnte das ganze ergugeln und sich drauf verlassen. und dann? sind wir auch nichts anderes als gutefrage oder fragmutti oder was weiß ich? wo jeder depp irgendwelchen unsinn unwidersprochen in die welt posaunt? ein dummheitvermehrungsverein?
sorry, wenn ich erst jetzt antworte. ich habe momentan echt ein bissel Stress. Also ich danke euch erst einmal für die Antworten, die mir doch teilweise weiterhelfen. Und ich entschuldige mich, dass ich mich vielleicht hier und da ein wenig doof ausgedrückt habe. Die Sache mit dem Haus ist so, dass er es vor der Eheschließung angeschafft hat. Das Haus ist aber nicht ab bezahlt. Er allein steht im GB, aber die Frau hat bei den Krediten mit unterschrieben. verheiratet sind die beiden erst seit 7 Jahren. Ab da wurde auch der Kredit aufgestockt um zu modernisieren. Also Dach neu, Carport, neue Küche und all sowas eben. Nun war die Frage, ob der Frau, im Falle der Trennung, die wohl unumstößlich ist, ein bissel was zugesprochen wird? Da der Mann alle Unkosten bisher allein getragen hat, außer wohl Telefon, Einkäufe und so viel ich weiß, hier und da noch Kleinere Anschaffungen. Hat die Frau eine Chance aus dieser Kreditverpflichtung rauszukommen? Und das leidige Thema Unterhalt im Trennungsjahr: Es gibt keine gemeinsamen Kinder, die das Paar großgezogen hat. Das mit der gehörnten Ehefrau lassen wir mal außen vor Ist der Gatte im Trennungsjahr wenigstens Unterhaltspflichtig? ich frage das, weil sie natürlich gern ausziehen würde, um die Spannung aus der Situation zu nehmen. Das geht aber nicht, weil sie nur eine Teilzeitstelle hat und nicht genug Geld verdient. Wie lange muss sie noch ausharren und kann der Nochehemann sie vor die Tür setzten?
So ich hoffe, dass es nicht wieder Missverständnisse gibt.