Trennung mitten beim Hausbau

Hallo erstmals.
Meine Situation ist im Moment sehr verzwickt. Meine Ex und ich haben zwei Kinder (5,2) und sind mitten im Hausbau. Die Fundamentplatte wurde soeben fertiggestellt. Da fällt Ihr ein das Sie mich nicht mehr liebt und bereits einen neuen an Ihrer Seite hat.
Nun folgendes: Bezüglich der Kinder gibt es kein Problem, Besuchsrecht jederzeit möglich. Alimente möchte Sie keine, jedoch hat Sie meine vollste unterstüzung wenns um die Kinder geht. Den Hausauftrag stornieren kommt auch nicht in Frage, denn es ist erstens mit Eintrag im KSV verbunden und zweitens sind die bereits investierten Kosten so hoch das es sich nicht bezahlt macht.
Daher haben wir uns geeinigt auf eine Auszahlung Ihrerseits von der Hälft der Stornokosten an mich, und ich bau alleine fertig. Sie garantiert mir in weiterer Folge alle Unterschriften und Taten folgen zu lassen um die Erfüllung des Wohnbaudarlehens zu erfüllen.

Nun meine Frage. Hat schon jemand so etwas durchgemacht bzw. wie ist die Rechtliche Situation bei so einem Fall. Welche Zusagen sollte ich über nen Notar bzw. Rechtsanwalt abwickeln lassen?

Hallo!

An deiner Stelle würde ich mit deiner Ex zum Notar gehen und dich ausführlich beraten lassen. Der macht dich und deine Ex auf alle Risiken und Vor- und Nachteile aufmerksam. Eine Beratung kostet dich bei einem Notar meistens nichts, vorausgesetzt du machtst dann auch die Beurkundung bei ihm. Wichtig wäre, dass Ihr die Auszahlungsvereinbarung und den Unterhaltsverzicht schriftlich festsetzt. Zum Notar müsst ihr ja wahrscheinlich sowieso, weil ihr das Grundstück, auf dem das Haus gebaut wird, wahrscheinlich ja gemeinsam gekauft habt und deine Ex es dann auf dich übertragen muss. Das könnt ihr dann gleich alles in einem Vertrag vereinbaren.
Aber wie gesagt, der Notar weiß am besten bescheid.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Hallo penuccio86, leider habe ich selbst keinerlei Erfahrung mit solcher Situation. Ich rate dir dringend, eine Rechtsanwaltliche Beratung von einem Familienanwalt in Anspruch zu nehmen. gleich bevor du anfängst mit ihm zu sprechen, oder auch schon am Telefon, solltest Du ein Beratungshonorar festlegen. Die anwälte nehmen, soviel ich weiß, dafür 250 oder 280 Euro, man kann aber auch runterhandeln. Wenn du kein Geld hast, kannst Du auch einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht holen, das kostet dann nur 20 Euro.
Die Verträge mit Deiner Frau sind das Allerwichtigste, sie müssen rechtlich bindend sein. Gruß und Kopf hoch frietz