Trennung nach Buchung von gemeinsamen Reisen

Hi, mich würde folgender Fall interessieren:

Kai schenkt Lisa im Februar zum Geburtstag einen Gutschein über einen „gemeinsamen Traumurlaub nach Wahl“. Lisa geht ins Reisebüro und unterschreibt dort alleine die Buchung (3 Wochen Afrika-Rundreise im September). Eine Anzahlung in Höhe von 2000,- EUR wird von Kai überwiesen.

Im Mai trennt sich Lisa von Kai. Im Juni bekommt Lisa Post vom Reisebüro, sie möge bitte die Restzahlung von 4000,- EUR anweisen. Lisa telefoniert noch mit dem Reisebüro, für eine Stornierung würden nochmal 2000,- EUR fällig, die Lisa nicht aufbringen kann.
Lisa wird (per Email) bei Kai vorstellig, erinnert an das Geschenk, und schlägt vor, den Urlaub trotz der Trennung zu machen. Kai (macht sich vermutlich Hoffnung auf eine Fortsetzung der Beziehung,) willigt ein, und bezahlt die Restsumme von 4000,- EUR.

Lisa versichert sich beim Reisebüro, dass die Zahlung eingegangen ist, und erklärt nun (per Email) dass sich Kai besser eine andere Begleitung sucht, ein gemeinsamer Urlaub käme für sie nicht infrage. Auf Kai’s irritierte Nachfrage wird unumwunden zugegeben, dass Lisa sich um die Stornozahlung hat drücken wollen.
Kai meldet sich nun nicht mehr, Lisa hält das für abgeschlossen.

Nun hat Lisa Post von Kai’s Anwältin, welche die 6000,- EUR einfordert, die Lisa erst Recht nicht hat. Muss Lisa sich Sorgen machen?

Greetz
Der Kater

Moin!

Sollte die komplette Kommunikation zwischen Kai und Lisa per Mail stattgefunden haben, könnte ich mir (imho) vorstellen das es für Lisa schon teuer werden könnte.

mfg
Andreas