meine Freundin und ich haben uns entschlossen unsere Beziehung aufzugeben. Nach 2 Versuchen müssen wir der Tatsache einfach ins Auge sehen das niemand etwas ändert an der Situation.
Eine Trennung verläuft nie einfach, gerade wenn Eigentum dabei ist.
Wie weiss ich ob ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen soll oder nicht?
Wie viele Nächte des nicht schlafen und weinen sind normal? Mein Tag dreht sich nur noch um das was einmal war, wie glücklich ich war, was wir erlebt haben und ständig steht mir das Wasser in den Augen. Durch Todesfälle usw. gibt es auch keine Familie mehr, Freunde können dabei nicht helfen, ich kann mich auch nicht öffnen.
es schadet nie professionellen Rat zu holen - sei es in Form von
psychologischer Therapie oder praktischen Rat bei der
Familienberatung. Oft ist es einfacher sich fremden Menschen
gegenüber zu öffnen, die einem unbefangen und wohlwollend
gegenüberstehen. Gönne Dir diesen Luxus, der noch nicht einmal was
kosten muss.
Nichts verläuft „normal“ wenn man sich trennt. Es ist fast immer eine
Ausnahmesituation. Um aus diesem Loch herauszukommen musst du erstmal
zu der Entscheidung sich zu trennen stehen, sie akzeptieren und zu
dir finden, zur Ruhe kommen, Gedanken und das Leben neu ordnen. Das
ist nicht nur kompliziert, das tut auch noch weh und da ist es nur
gut, wenn man jemand zum reden hat, der dich dabei objektiv
unterstützen kann.
sei traurig, weine, gehe da durch. aber: mache dir keine sorgen, dass das unnormal ist. es geht auch nichts „innerlich kaputt“ durch deine gefühle. es entstünde eher ein problem, wenn du das alles wegschieben würdest. dieses problem würdest du viel später merken.
du musst auch für dich sorgen in einer solch harten zeit: tue dir etwas gutes, was dir erholung ermöglicht, und: FREUNDE AUFSUCHEN! sie können dir, gerade wenn deine familie nicht da ist, das gefühl geben, eben nicht alleine übriggeblieben zu sein.
stell dich auf eine harte zeit ein, die SICHER vorbei geht.
was Du momentan durchmachst, kennt wohl jede®, der/die eine Trennung mitgemacht hat. Vermutlich geht es Deiner Partnerin sogar ähnlich.
Wenn Du hier nach Hilfe fragst, gibt es m. E. div. Ansätze:
Für Dich allein in/nach der Trennung könnte neben Freunden professionelle Hilfe z. B. in Form einer Gesprächstherapie hilfreich sein.
Für Euch beide käme ggf. eine Mediation, deren Ende durchaus offen sein kann, in Frage.
Wenn Du bzw. Ihr die Beziehung ggf. doch noch nicht endgültig aufgegeben habt, wäre ggf. eine Ehe- oder Partnerschaftsberatung was, die u. U. ergibt, dass zudem jeder für sich was macht.
Wenn Du zurzeit leidest, wovon ich ausgehe, könnte ggf. ein Gespräch mit dem Hausarzt weiterhelfen.
Aus eigenem Erleben möchte ich Dir versichern, dass die Zeit/Phase, auch wenn sie für Dich im Moment übermächtig erscheint, so der so zu Ende gehen wird - also: Kopf hoch, es gibt Tunnel am Ende des Lichts ;-|
wenn du dich freunden gegenüber nicht öffnen kannst finde ich es wichtig, wenn du dir eine andere möglichkeit suchst - z.b einen profi.
es gibt schon so viele menschen die alles mit sich allein ausmachen und so jedem irrtum auf dauer erliegen, keine der ihnen den kopf wäscht, die dinge ins rechte licht rückt, keiner der tröstet oder nur zuhört, keiner der entlastet oder anregt - neue ideen, neue sichtweisen - so lann sich so vieles manifestieren und das kann unter anderem nicht nur leid verlängern, neue lieben kann es verhindern oder im falle einer neuen beziehung evtl. auch hier zum problem wernde weil man sich auch hier wiedrernicht anvertrauen kann. andere lernen zu vermeiden - aber nicht aus ihren fehlern im positiven sinn - die liste ist noch länger…
lange rede, kurzer sinn - wenn du sicher bist keiner dir bekannten person so zu vertrauen dass du dich ihr anvertrauen würdest/könntest - dich also nicht öffnen kannst - finde ich persönlich wenig sinn im abwarten - abgesehen davon gibt es keine scala die besagt - wenn man „soundsolange/-viel“ auf „dieunddieweise“ gelitten hat wirds zeit für eine therapie - in deinem fall zeigt es ja wie wenig das passen würde - denn du wirst dich nicht in 4 wochen besser öffnen können…
warum also nicht die gelegenheit beim schopfe packen und den leidvollen traurigen anlass verwenden sich einen therapeuten zu suchen bei dem es um die verarbeitung und reflektion der beziehung geht und ganz automatisch noch um weitere punkte die in deinem leben ein gewisses problem darstellen - je nach lebenslage.
ich pers. finde das es eine sehr gute möglichkeit ist und so fies es klingt - ein hervorragender zeitpunkt.
ich wünsche dir das beste - wobei das beste sich derzeit nicht so anfühlen wird. - aber später mal.
Eine Trennung verläuft nie einfach, gerade wenn Eigentum dabei
ist.
auf welcher Basis ist Eure Beziehung aufgebaut, wenn Eigentum eine Trennung schwierig macht. Verbinden Euch eher Ideale oder Materialien?
Wie weiss ich ob ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
soll oder nicht?
Das ist, als ob jemand fragt, was er tun soll, wenn ihm der Magen knurrt. Um damit klar zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das hängt von Deinem Leidensdruck ab.
Wie viele Nächte des nicht schlafen und weinen sind normal?
Mein Tag dreht sich nur noch um das was einmal war, wie
glücklich ich war, was wir erlebt haben und ständig steht mir
das Wasser in den Augen. Durch Todesfälle usw. gibt es auch
keine Familie mehr, Freunde können dabei nicht helfen, ich
kann mich auch nicht öffnen.
Als Belohnung sich mit seinen Lebenskrisen zu beschäftigen gibt es dafür eine ganze Reihe von Chancen. Z.B. Erkenntnisse, wie wirst Du von der Partnerin gesehen und erlebt, oder ob die Trennung eine Konsequenz für unüberbrückbare Disharmonien ist, weil sich jeder von Euch entscheidend verändert hat oder ob es nur gravierende Mißverständnisse gegeben hat, die auf den erst Blick unüberwindbar wirken…da gibt es noch mehr Chancen.
Wenn Dir etwas daran liegt herauszufinden, woran Ihr bisher gescheitert seid, dann beschäftige Dich mit Euren Schwierigkeiten, auch wenn es ans Eingemachte gehen sollte. Vielleicht läßt sich ja auch noch etwas retten. Wenn nicht, dann kennst Du wenigsten die Todesursache, und der Abschied fällt Dir evtl. leichter. Und entweder Du nimmst Dir dazu Hilfe oder nicht. Ich weiß, manchmal kostet es viel Kraft sich zum Bewegen aufzuraffen, weil in einem alles weh tut.