Schritt für Schritt
Hallo, lotte!
Nun ca. fünf Monate später geht es mir nicht viel besser , ich
fühle mich alleine , ziellos , heimatlos und ungeordnet. Meine
neue Wohnung sieht immer noch aus wie eine Baustelle und ich
fühle mich mit den ganzen Sachen total überfordert , wobei es
mir nicht an Zeit oder Hilfen fehlt …ich bin einfach total
träge und erschöpft und so etwas wie einen normalen Alltag
gibt es bei mir nicht.
Die Anregung von Tokei-ihto greife ich noch einmal auf.
Anstrengender als den bevorstehenden Weg mit dem „Ordnen“ der Wohnung zu beginnen, ist die tagtägliche Beschäftigung mit der Unordnung, der Versuch, sie nicht zu sehen, sie egal sein zu lassen. Je länger Du Dich mit Deiner Wohnung als Baustelle arrangierst, umso müder, träger und resignierter wirst Du werden.
Der „normale Alltag“, den Du vermisst, lässt sich nicht herstellen, weil die Unordnung die täglichen Routinen behindert. Dinge sind nicht dort, wo sie sein sollten oder wo man sie vermuten würde, das Suchen kostet Zeit und Kraft.
Nimm Dir vor, das zu ändern. Schaffe Ordnung, in kleinen Schritten aber regelmäßig.
Du wirst sehen: Die Aufgeräumtheit um Dich herum wird auch IN Dir für mehr „Sauberkeit“ sorgen.
Du wirst sehen: Einmal angefangen, werden weitere Dinge in Gang kommen, werden wieder Ziele in Deinen Fokus gerückt.
Schritt für Schritt.
Beste Grüße
Elli