Burn out ?

kleine Schritte - zu neuen Perspektiven
Hi lotte,

vor ein paar Wochen habe ich mich von meinem langjährigen Freund getrennt

als du davon hier vor zwei Monaten zum ersten Mal berichtetest, hat dir dazu

Meine Wohnung sieht mittlerweile aus wie ein Schlachtfeld

Elli das einzig richtige geschrieben:
/t/trennungsschmerz-und-gefuehlsschwankungen/5142364/8

Auch wenn du selbst die Trennung vollzogen hast aus triftigen Gründen, zu denen du nachwievor stehst, ist es geradezu selbstverständlich - nach 10 Jahren Zusammenleben - daß dir zunächst das Selbstmanagement aus den Fugen gerät. Ich kenne keine Trennungsszenarien, in dem das ohne solche Irritationen geschah (auch auf Seiten dessen, der aktiv der Trennende war).

Und neben der Neu-Orgnisation der unmittelbaren Lebensumstände in kleinen Schritten ist das:

Ich eigentlich ein recht positiv denkender und lebensfroher Mensch

das Allerwichtigste. Such dir so schnell wie möglich Menschen, die dir dieses dir eigene positiv Denken und die Lebensfreude wiederspiegeln, so, daß sich diese Resonanz zwischen dir und ihnen aufschaukelt. Such dir animierende Gesprächspartner, Herausforderung, Engagement, Auseinandersetzung über alles und jedes. Und meide Menschen, die dich auf irgendeine Weise in der jetzt noch bestehenden Lethargie bestätigen - und dadurch ungewollt bestärken.

Die Devise in solchen Lebensphasen heißt: „Aufbruch!“
und was du dazu brauchst, ist Begeisterung - am besten für Neues. Wenn du das aus dir selbst heraus nicht finden kannst, dann hol es dir von anderen.

Auch die wirst du nicht so schnell finden, falls sie nicht bei dir vor der Tür stehen. Auch hier gilt, wie oben: Schritt für Schritt nach vorn - und laß dich durch Trägheit, Jammern und negative Gedanken nicht von der Lebensfreude abhalten, die in dir steckt. Gefühle sind wie Pflanzen: Sie müssen wachsen, und das tun sie von allein, zwingen kann man sie nicht. Aber: Dafür brauchen sie die richtige Atmosphäre.

Gruß
Metapher