Hallo,
hier die Lampe: http://www.osram.de/pdf/service_corner/duluxelfac_d.pdf
Abgesehen vom Preis der Lampe (so etwa ab 12 Euro), rentiert sich das? Rein vom Stromverbrauch rechnet sich eine Energiesparlampe ja erst, wenn sie mal leuchtet. Der Anschaltstromstoß ist sicher auch vorhanden. Gegen den Stromverbrauch einer Glühlampe (die mittlerweile auch nicht mehr lange halten, besonders bei geringer Überspannung) kommt so eine Energiesparlampe ja locker an. Machen wir eine Rechnung für ein normales Treppenhaus:
15 Glühlampen zu 40 Watt = 600 Watt. Materialpreis für Glühlampen ist um die 50 Cent (also 15x = 7,50 Euro). Materialpreis wäre bei Energiesparlampen dann 180 Euro/Jahr, aber 15000 Stunden sollen die Lampen ja halten (???). Der Stromverbrauch der 15 Energiesparlampen ist 135 Watt. Leuchtet jetzt die Treppenhausbeleuchtung pro Tag 30 min, so ergibt das bei Glühlampen rund 110 kWh/Jahr, bei Energiesparlampen rund 25 kWh/Jahr. Beim „Material“ sieht es so aus: 15000 Stunden (bei 0,5 h pro Tag/Jahresmittel) = 82 Jahre Leuchtdauer *lach*, ich spare mir die Berechnung für Glühlampen. Klar, die Lebensdauer sind Herstellerangaben, unverbindlich und virtuelle Mittelwerte.
So einfach wie die Berechnung auch erscheint, ich habe noch folgende Probleme. Die Glühlampen sterben wie die Fliegen, weil ständig ca. 5% Überspannung anliegen. Den Energiesparlampen macht so was ja nix aus. Glühlampen halten daher aber selten über 200 Stunden. Aber den Energiesparlampen wiederum (siehe Link oben) traue ich nicht ganz. Alternativ gibt es (für rund 2 Euro/Lampe) Glühlampen für 260 Volt. Diese bringen zwar etwas weniger Leistung bei geringerer Spannung, wären aber eine Alternative. Was die Lebensdauer angeht, dürfte diese sich dann vervierfachen.
Nun aber nochmal die Fragen. Funktionieren diese speziellen Energiesparlampen wirklich so prächtig? Ist der Einschaltstromstoß vernachlässigbar? Sind „höhervoltige“ Glühlampen hier vielleicht doch eine Alternative?
Gruß
André

