Treppenhaustemp. bei Innenwanddämmung der Wohn?

Hallo,
wir wohnen in einer Wohnung im Erdgeschoss seit 2006. In den Zimmern zum Treppenhaus bildete sich im Winter großflächig Schimmel an der Wand. Wir machten einen Baumangel geltend. Dieser wurde abgelehnt mit der Begründung, das Treppenhaus wäre beheizbar, darum haben wir eine Innenwanddämmung zum Treppenhaus und keine Außenwanddämmung. So haben wir das Problem, dass im Kinderzimmer 21 Grad sind, im Treppenhaus 10 Grad. So entsteht an der wärmeren Wand Kondenswasser, was zur Schimmelbildung führt. Nun diskutieren wir unter den Miteigentümern wie warm das Treppenhaus sein soll um dies zu vermeiden. Hat jemand eine Idee?
Ja, wir werden in den nächsten Jahren die Dämmung „aufrüsten“, aber wir suchen eine Lösung für den Moment.
Danke schonmal für eure Antworten.

Hallo,

abgelehnt mit der Begründung, das Treppenhaus wäre beheizbar

Wenn dies so ist, dann sollte man heizen.

So haben wir das Problem, dass im Kinderzimmer 21 Grad sind, im Treppenhaus 10 Grad. So entsteht an der wärmeren Wand Kondenswasser, was zur Schimmelbildung führt.

Kondensat auf Oberflächen bei diesen Temperaturen ist ungewöhnlich. Die Dämmung ist vermutlich grottenschlecht, die Luftfeuchte im Innenraum vorwiegend sehr hoch.

Nun diskutieren wir unter den Miteigentümern wie warm das Treppenhaus sein soll um dies zu vermeiden. Hat jemand eine Idee?

Die Taupunkttemperatur (bei Kondensatbildung auf Wandoberfläche = Oberflächentemperatur der Innenwand) ist von der relativen Luftfeuchtigkeit abhängig. Sie beträgt zum Beispiel 12,9° C. bei 60% Luftfeuchte. Die Oberflächentemperatur kann man in Kenntnis des Wandaufbaus (Materialien, Schichtdicken) berechnen.

Ja, wir werden in den nächsten Jahren die Dämmung „aufrüsten“

Welcher Art ist diese vorgesehen?

aber wir suchen eine Lösung für den Moment.

Heizen wie gesagt. Und Innenräume regelmäßig lüften.

Franz