Unser neu eingebauter Treppenlift hat statt eines Kurvenendes ein
gerades. Das entspricht nicht der vereinbarten Bestellung. Das gerade
Ende birgt ein erhebliches Gefahrenpotential. Angeblich kann jetzt
aus technischen Gründen nur ein gerades Ende gebaut werden. Wir
wurden vor dem Einbau nicht über die bauliche Veränderung informiert.
Da es bisher zudem erhebliche Kommunikationsprobleme und Pannen
bezüglich Bestellung, Lieferung und Funktionsfähigkeit des Liftes
gab, haben wir kein Vertrauen mehr zu dieser Firma. Wir würden gerne
von einer unabhängigen Person eine Begutachtung vornehmen lassen, ob
tatsächlich jetzt nur ein gerades Endstück oder doch die geplante
Kurve möglich ist?
Wo ist die Frage? owt
owt
Moin, sommerwind,
ein Gutachter muss leben, dazu braucht es Streitfälle. Angesichts der Anzahl von Treppenliften, die in D verbaut werden, müsste ein Gutachter wohl verhungern.
Worum geht’s überhaupt? Der Lift muss an der Wand entlang montiert werden, freischwebend geht halt nicht. Wenn da keine Kurve ist, kommt auch kein Kurvenstück hin. Es sei denn, der Kunde bezahlt den Aufbau der Kurve.
Gruß Ralf
Der 2-Rohr-Kurvenlift über 2 Treppen an der Fluraußenseite wurde in der letzten Woche neu eingebaut. Geplant und bestellt war er am oberen Ende mit einer Kurve, da genügend Platz an der Wand vorhanden ist. Montiert wurde er dann aber mit einem geraden Ende, das ein paar Zentimeter über/ auf dem Treppenpodest endet (Gefahrenpunkt). Es heißt nun, es wäre angeblich nicht genug Fläche für die Kurve vorhanden. Der Techniker hatte alles ausgemessen, eine Zeichnung angefertigt (die ich allerdings nicht gesehen habe) nach der der Lift gebaut werden sollte. Über die bauliche Änderung wurde ich zu keiner Zeit informiert, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Techniker hatte bei seinenm letzten Besuch nach dem Einbau gesagt, man können die Gerade in eine Kurve ändern, das sei kein Problem.
Ich als Laie kann nicht beurteilen was stimmt, wer mich mölgicherweise belogen und wer ohne mein Wissen den Plan geändert hat. Oder sollte der Techniker inkompetent sein? Da es bisher reichlich Pannen und Kommunikationsprobleme bezüglich Bestellung, Lieferung und Funktionsfähigkeit gegeben hat, habe ich das Vertrauen in diese Firma verloren. Deshalb versuche ich über dieses Forum Rat zu erhalten.
Die Frage ist die: Kann das Liftende mit der vorhandenen Wandfläche wie geplant und bestellt mit der Kurvenschiene bestückt werden oder tatsächlich doch nicht? Ich als Laie kann das nicht beurteilen.
Vom Podest aus steht die Wand in einem ca 45°Winkel. Wenn ich genau wüsste, wie die Messungen vorgenommen werden, hätte ich mich längst damit beschäftigt. Zudem habe ich auch nicht das elektronische Messgerät, das der Techniker zum Ausmessen verwendete. Ein Techniker, der ständig Treppenlifte ausmisst und verkauft wird doch wohl nicht derart inkompetent sein? Der Techniker sagte nach dem Einbau, dass der Fehler behoben und die vereinbarte Kurvenschiene eingebaut werden könne. Die Geschäftsstelle verneinte dieses auf meine telefonische Nachfrage. Woher soll ich wissen, was richtig ist. Ich bin selber auch der Meinung, dass eine Kurve passt.
Moin, Sommerwind,
die technischen Details sind in so einem Streitfall nicht unbedingt wichtig, es kommt darauf an, dass die Bestellung belegt ( bewiesen ) werden kann. Ist sie nicht so ausgeführt wie schriftlich niedergelegt, so hat der Handwerker den Auftrag nicht erfüllt. Wende Dich mal an die Handwerkskammer, wenn das nicht hilft, an einen Anwalt.
Mündliche Abmachungen sind nutzlos, wenn niemand sie bezeugen kann.
Gruß Ralf