Hallo!!
Ich trete grade ziemlich auf der Stelle…
Ich möchte mich selbstständig machen und dieses mit dem Mikrodarlehen der Mittelstandsbank finanzieren lassen.
Nun habe ich schon zwei absagen von Banken (Volksbanb/OLB) kassiert.
Von der OLB ist die Begründung: Es gibt keine Vergleichszahlen.Und da ich dort kein Kunde bin, habe sie ja auch keine Erfahrungen mit mir.
Bei der Volksbank bin ich gar nicht erst zu einem Gespäch eingeladen worden obwohl ich dort seit Jahren Kunde bin.
Auch die IHK und der Steuerberater können keine Vergleichszahlen auftreiben.
Klar…es ist ja auch eine Geschäftsidee, die es bei uns noch nicht gibt. Wo sollen dann auch Statistiken oder Vergleichszahlen herkommen?
Was kann ich tun??
Freue mich über jeden Tip!
Hallo Andrea:
Ohne Erläuterung deiner Geschäftsidee ist es schwierig, einen guten Rat zu geben. Gibt es vielleicht vergleichbare Geschäftsideen, bei denen Vergleichszahlen vorliegen?
Wenn Du schon beim Steuerberater warst, ist es zweckmässig, wenn dieser Dir einen Businessplan für die Vorlage bei der Bank erstellt. Dort werden geschätzte Umsätze in bestimmten Zeiträumen angenommen und hochgerechnet.
Die VOBA ziert sich, denn die haben Angst, das eingesetzte Geld nicht mehr zu erhalten. Ich würde daher - mit einem Existenzgründungsplan - gezielt nach einem Darlehen zur Existenzgründung fragen. Solche Darlehen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau vergeben und lediglich von der Hausbank verwaltet. Die Hausbanken haben aber kein großes Interesse, solche Darlehen zu betreuen, weil sie kaum etwas verdienen.
Lass die doch von der IHK als Existenzgründer beraten!
Grüße
[email protected]
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Hallo Andrea:
Ohne Erläuterung deiner Geschäftsidee ist es schwierig, einen
guten Rat zu geben. Gibt es vielleicht vergleichbare
Geschäftsideen, bei denen Vergleichszahlen vorliegen?
Nein leider auch nicht.
Wenn Du schon beim Steuerberater warst, ist es zweckmässig,
wenn dieser Dir einen Businessplan für die Vorlage bei der
Bank erstellt. Dort werden geschätzte Umsätze in bestimmten
Zeiträumen angenommen und hochgerechnet.
Nein auch nicht, er kann sich auch nur auf meine Schätzungen stützen.
Die VOBA ziert sich, denn die haben Angst, das eingesetzte
Geld nicht mehr zu erhalten.
Das Risoko für die Hausbank wäre in meinem Fall 5000€ und das wäre mit meinen Sicherheiten abgedeckt.
Ich würde daher - mit einem
Existenzgründungsplan - gezielt nach einem Darlehen zur
Existenzgründung fragen.
Hab ich gemacht und über mein Konzept war alles in Ordnung und auch verständlich und plausibel.
Solche Darlehen werden von der
Kreditanstalt für Wiederaufbau vergeben und lediglich von der
Hausbank verwaltet. Die Hausbanken haben aber kein großes
Interesse, solche Darlehen zu betreuen, weil sie kaum etwas
verdienen.
Ich weiß, 600€ ist für eine Hausbank nix.
Lass die doch von der IHK als Existenzgründer beraten!
Hab ich auch gemacht. Die haben mir auch schon sehr geholfen. Aber mehr können die nun auch nicht mehr machen.
Grüße
[email protected]
Vielen Dank für deine antwort.
hallo andrea,
ohne zu wissen, wie deine geschäftidee aussieht, ist es wirklich etwas schwierig, rat zu geben.
aber vielleicht helfen dir die branchenbriefe weiter. such dir aus, was deiner idee am nächsten kommt: http://212.227.237.34/site/html/braco_bank/braco_int… (und dann auf den orangen pfeil hinter VR-GründungsKonzept starten klicken)
gruß
ann
Hallo
Das „Rumgeeier“ der Bank(en) kenne ich. Selbst mit den 10% oder mehr Eigenkapital besteht nicht viel Interesse, wenn du nicht in ihre Statistik passt.
Versuche das Geld anderweitig zu beschaffen. Oder benutze einen anderen Vorwand, wofür du das Geld brauchst. Meine Erfahrung: Ehrlichkeit bringt einen nicht immer weiter und ist meistens nur ein weiterer Stolperstein.
Gruß Nino
Danke für deine Antwort!!
Ich fürchte da steht auch nix drinne.
Okay…vielleicht hilft es tatsächlich weiter wenn ihr wißt, was ich überhaupt machen möchte.
Also ich möchte ein Frühstücksmobil eröffnen. Also alles was man zum Frühstück braucht, soll in meinem Mobil verkauft werden.
Ich fahre von Standort zu Standort, zu den Stoßzeiten (Arbeitsbeginn, Pausen, Schulpausen, Flohmärkte…)
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Erlichkeit läßt sich, glaube ich, nicht wirklich umgehen, da ich es ja staatlich fördern lassen möchte um diese halbe Jahr tilungsfreie Zeit zu nutzen.
Das Problem würde beginnen, wenn ich nach einem halben Jahr nachweisen muß, wofür ich das Geld ausgegeben habe. Denn wenn ich jetzt angeben würde, ich möchte einen Grillwagen auf machen,(darüber gibt es Zahlen), dann würde mich die Bank nachher fragen, warum ich den statt Hähnchen Brötchen und Aufschnitt eingekauft habe.
Denn das wäre fatal für mich denn dann können sie denn Kredit gleich sperren und mir würde es das Genick brechen.
Aber im prinzip hast du recht, mit erlichkeit kommt man heutzutage nicht wirklich vorran…leider…
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liebe andrea,
ich möchte dir wirklich nicht den wind aus segeln nehmen (weil ich es toll finde, wenn jemand seine idee und fähigkeiten selbständig umsetzt) aber du solltest zu aller erst einmal den „markt“ beobachten, d.h. auch die konkurrenz. aus deren angebot und preisgestaltung hast du schon eine menge herauslesen: http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de…
viel erfolg wünscht
ann
Hallo Andrea,
wir treffen uns ja mehrfach.
Hm, ich bin selbst arbeitslos und suche nach Ideen.
Rechne doch mal durch, Frühstück wird etwa von 7:30 bis 9:00 eingenommen, an wie vielen Stellen willst Du da gleichzeitig sein?
Die Schulen, Firmen haben doch in aller Regel eigene Cafeterias, was ist das Besondere an Deinem Angebot, was lockt die Leute zu Dir???
Tut mir Leid, ich habe selbst einige Ideen aufgeben müssen, trotzdem, such weiter, Du musst aber wirklich sehr, sehr kritisch sein.
Ich habe auch noch einiges in der Hinterhand, muss aber wirklich prüfen ob es tragfähig ist.
Wenn Du ein wirklich tragfähiges Konzept hast, müsste auch eine Bank mitspielen.
Wenn diese bis jetzt „Nein“ gesagt haben, heisst dass nur dass Dein Konzept nicht überzeugt hat.
Du kannst natürlich privat Geld auftreiben und anfangen.
Nur mit Frühstück, Hm, keine Chance, sorry, dass ich so deutlich bin, aber ich möchte Dir Schulden und Frust ersparen.
Einen schönen Tag noch,
wir können gerne noch per Mail weiter reden, ich suche auch Ideen, es mag sich ja etwas entwickeln, aber Dein Konzept ist zu dünn gestrickt.
Gruß Volker
Hallo Andrea,
wir treffen uns ja mehrfach.
In der Tat!!! 
Hm, ich bin selbst arbeitslos und suche nach Ideen.
Rechne doch mal durch, Frühstück wird etwa von 7:30 bis 9:00
eingenommen, an wie vielen Stellen willst Du da gleichzeitig
sein?
7.30 -9.00 Uhr ist nicht richtig. 5.30 - 11.30 kommt eher hin.
Die Schulen, Firmen haben doch in aller Regel eigene
Cafeterias, was ist das Besondere an Deinem Angebot, was lockt
die Leute zu Dir???
Cafeterias haben zu 90% kein Frühstück und wenn doch dann schlecht.
Tut mir Leid, ich habe selbst einige Ideen aufgeben müssen,
trotzdem, such weiter, Du musst aber wirklich sehr, sehr
kritisch sein.
Ich bin sehr kreativ
Ich habe auch noch einiges in der Hinterhand, muss aber
wirklich prüfen ob es tragfähig ist.Wenn Du ein wirklich tragfähiges Konzept hast, müsste auch
eine Bank mitspielen.
MÜSSTE ist gut. Leider müssen die gar nix.
Wenn diese bis jetzt „Nein“ gesagt haben, heisst dass nur dass
Dein Konzept nicht überzeugt hat.
Mein Konzept hat überzeugt, so wurde es mir jedenfalls gesagt, nur die Erfahrung fehlt.
Du kannst natürlich privat Geld auftreiben und anfangen.
Nur mit Frühstück, Hm, keine Chance, sorry, dass ich so
deutlich bin, aber ich möchte Dir Schulden und Frust ersparen.
Einen schönen Tag noch,
wir können gerne noch per Mail weiter reden, ich suche auch
Ideen, es mag sich ja etwas entwickeln, aber Dein Konzept ist
zu dünn gestrickt.
Ach ich bin erlich…leider kennst du mein Konzept noch gar nicht. 
Gruß Volker
Gruß zurück.
Das kenne ich schon alles. Ich weiß nun leider nicht, was du mir damit sagen willst!!
Hat alles nicht mit meinem Umkreis Weser-Marsch zu tun!!! Sorry!!
Ich hab monate gebraucht um zu recherchieren und mir meine Ideen auszubrauen so wie Marktanalysen und auch meine eigenen Preisvorstellungen.
Deshalb…weil es hier keine Frühstücksmobile gibt, gibt es ja auch keine Möglichkeiten an Statistiken oder Vergleichszahlen zu kommen. Aus Hamburg oder Stuttgart nützten mir die Zahlen hier gar nix.
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nun, brieselang im havelland oder werne in NRW sind nun nicht gerade hamburg oder stuttgart. ich denke schon, daß man da parallelen zu weser/marsch ziehen kann.
die räumliche entfernung hätte zudem noch einen vorteil: man könnte dort mal anfragen und wird sicher eher auskunft bekommen, als wenn ein konkurrenzunternehmen im selben ort ist. die bäckersfrau aus werne bietet das sogar an (wenngleich sie vermutlicht dafür geld haben will. aber fragen kost’ ja erstmal nix.)
gruß
ann
Du brauchst ein überzeugendes Konzept!
Hi,
die Bank muss das Gefühl bekommen, dass eine Investition in dich nicht für die Katz sein wird.
Du brauchst ein Konzept, das dein langfristiges Vorhaben als potentiell erfolgreich erkennen lässt.
Darin inbegriffen ist beispielsweise eine Marktanalyse mit konkreten Prognosen, die du guten Gewissens vertreten kannst.
Du musst ein in sich schlüssiges Szenario entwickeln und deinem Geldgeber „verkaufen“.
Gruss,
Diese Dame gibt Siminare bei Borco Höns, kostet 59 Euro, da bin ich auch angemeldet, leider ist es erst am 05.09.
Anfragen gut und schön, aber die Zahlen nützten mir nix für meinen Kredit.
Die Bank möchte von der Konkurenz, also die für mich Konkurenz ist, Zahlen haben.
Das ist ja das Problem, mir Ratschläge und Tips u.s.w. zu holen kein Problem, das ist auch schon passier.
Aber mal ein kleines Beispiel:
In Oldenburg bei einem Bäcker kostet ein halbes belegtes Brötchen, 1,70€, hier bei uns kostet das selbe Brötchen 1,45€.
Das ist ein gewaltiger unterschied, wenn man sich auf „Frühstück“ spezialisieren will.Aber auch Bäckereien oder Einzelhandel kann ich als Statistik nicht verwenden, das der Aufwand ein ganz anderer ist.
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Mein Konzept ist in Ordnung, nach aussage der Banken.
Markanalyse ist nicht möglich, da es hier keine Frühstücksmobile gibt!!!
Aber eine Einschätzten die ich in meiner Jahresübersicht angegeben habe, kann ich guten Gewissens vertreten. Ich weiß, das es funktioniert.
Ich bin bei meinem Steuerberater gewesen und hab ihn um eine Jahresübersicht gebeten…kann er nicht machen, weil es in unserer Region keine Frühstücksmobile gibt…die IHK hat auch keine Zahlen…
Ich hab nix, worauf die Bank zurückgreifen kann, das ist das ganz Problem.
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Hallo,
Ich hab nix, worauf die Bank zurückgreifen kann, das ist das
ganz Problem.
das ist ein bißchen seltsam, denn wenn das so wäre, gäbe es niemanden, der neue Ideen finanzierte. Das ganze hört sich eher danach an, daß sich die Sache für die Institute nicht rechnet und man Dir mit Scheinargumenten absagt.
Gruß,
Christian
Das ganze hört sich
eher danach an, daß sich die Sache für die Institute nicht
rechnet und man Dir mit Scheinargumenten absagt.
das glaube ich auch.
rat an andrea: nicht abwimmeln lassen, sondern zahlen aus anderen regionen erneut vorlegen und konzept überzeugend vortragen.
mehr kann man nicht tun. (außer vielleicht, die bank mit der frage zu konfrontieren, warum sie sich bei solch einem kleinen betrag so sperren.) eine person des vertrauens mit zu einem solchen gespräch zu nehmen wirkt auch oft wunder.
gruß
ann
Moin Andrea,
Markanalyse ist nicht möglich, da es hier keine
Frühstücksmobile gibt!
Wenn ich mal ganz unbedarft fragen darf:
Was spricht denn dagegen, ein bissel zu interpolieren?
Es gibt vergleichbare Unternehmungen in anderen Regionen. Bei denen steht der Markt für „Frühstück vors Büro“ in einem benennbaren Verhältnis zu „Frühstück beim Bäcker rausholen“ und zu „Frühstück von zu Hause mitbringen“. Außerdem steht dort ebenfalls der Markt für „Belieferung von Schulen“ in irgendeinem Verhältnis zu „Bäckereitheke“ usw. Und z.B. das Verhältnis von „Belieferung von Schulen“ zu „Bäckereitheke“ gibts in Hude auch.
Ferner gibts vergleichbare Situationen „Büroansammlung auf der grünen Wiese ohne Infrastruktur“ in den verschiedensten Gegenden. Die vielleicht gekennzeichnet sind durch unterschiedliche Pendelentfernungen und -zeiten, unterschiedliche Kaufkraft, unterschiedliche Arbeitsrhythmen und was da sonst noch ne Rolle spielen kann.
Daß das in Freilassing anders aussieht als in Langenlonsheim, und dort wieder anders als in Delitzsch, und dort wieder anders als in Kleinmachnow, ist vollkommen klar. Aber die Frage, zu der man einiges sagen kann, ist doch, meine ich „warum wo wie anders?“ - kann man auf diesem Weg nicht zu brauchbaren Annahmen über Mengen und Preise kommen?
Wie sinnvoll oder sinnlos es ist, aus verschiedenen Daten etwas mehr oder weniger Realistisches zu destillieren, steht auf einem anderen Blatt. Im Augenblick geht es darum, Dritten zu zeigen, daß Du Dir Gedanken über absetzbare Mengen und erzielbare Preise anhand konkreter und detaillierter Recherche gemacht hast. Das hast Du, wie ich lese, durchaus getan. Es kommt mir ein bissel so vor, als ließest Du vieles, was Du selbst berücksichtigt hast, aus Deiner Darstellung gegenüber den Banken weg, mit dem Nebengedanken „Das ist ja alles nicht vergleichbar“.
Wie ists denn, wenn Du Dir eher Gedanken darüber machst, unter welchen Umständen was vergleichbar ist, und diese Umstände auch konkret darlegst und zeigst, wo Du warum welche Abweichungen angenommen hast?
Schöne Grüße
MM
Hallo Andrea!
…weil es hier keine Frühstücksmobile gibt, gibt es
ja auch keine Möglichkeiten an Statistiken oder
Vergleichszahlen zu kommen.
Und gäbe es in der gleichen Gegend bereits Frühstücksmobile, nützten Dir deren Zahlen nichts, weil das Marktsegment bereits besetzt ist.
Aus Hamburg oder Stuttgart nützten mir die Zahlen hier gar nix.
Warum denn nicht? Wenn Du Zahlen aus einer Gegend mit z. B. ähnlicher Gewerbedichte hast, hättest Du schon mal eine Grundlage. Dann werden einzelne Zahlen, wie z. B. Verkaufspreise, mit dem Faktor 1,034 oder 0,87 multipliziert, um das unterschiedliche Lohn-, Preis- oder Sonstwasniveau zu berücksichtigen. Der Faktor wird mit einem Satz begründet und wenn Du das mit Selbstbewußtsein machst, wirst Du feststellen, daß dieser Faktor plötzlich von anderen Leuten als gesicherte Erkenntnis weitererzählt wird
. Bei einzelnen Zahlen, wie z. B. Bevölkerungsdichte o. ä., taucht bei Dir der kurze Hinweis auf etwa das Statistische Landesamt auf. Sieht schrecklich offiziell aus… Nicht ungeschickt ist, einzelne Daten zu verwenden, die jeder kennt. Der Leser entdeckt dann endlich etwas, das er versteht und abnicken kann und unterstellt für den Rest ähnliche Stimmigkeit.
Echte Zahlen kannst Du jetzt gar nicht haben, die können erst im Laufe der Geschäftstätigkeit entstehen. Selbst Zahlen gleich gelagerter Unternehmen aus der gleichen Gegend sind nicht mit Sicherheit übertragbar, denn dort bedient eine andere Person, die Waren werden anders präsentiert, der Umgang mit den Kunden ist anders usw… Deshalb bleibt nur, Zahlen zu generieren, die nachvollziehbar erscheinen. Wenn Du an der Ecke Gewerbering-Schillerstraße allmorgendlich 100 Frühstücksportionen verkaufen willst, aber in der ganzen Gegend arbeiten keine 100 Leute und Laufkundschaft gibts dort auch nicht, wäre die angenommene Zahl der verkauften Frühstücksportionen nicht plausibel. Für alle Branchen gibt es Richtwerte betrieblicher Kennzahlen. Dabei hat man immer das Problem, das am exakt gleichen Standort kein exakt identischer Betrieb anzutreffen ist. Dennoch ist bekannt, was ein Notar in einer westdeutschen Kleinstadt durchschnittlich verdient, wie hoch der Umsatz pro Quadratmeter Verkaufsfläche in bestimmten Lagen und Branchen ist und was ein Klempnermeister pro Gesellen umsetzt. Die tatsächlichen Zahlen können im Einzelfall erheblich von den Richtwerten abweichen, aber die Zehnerpotenz stimmt. Wenn ein Friseur für sein Gründungsvorhaben mit einem Umsatz von 300 T€ pro Platz rechnet, hat er Erklärungsbedarf, weil branchenüblich nur ein Bruchteil davon erzielt wird. Es ist bekannt, was die Einrichtung eines Arbeitsplatzes im Maschinenbau kosten kann und was jemand braucht, der mit einem Verkaufswagen über Land fährt.
Deine Zahlen müssen glaubhaft machen, daß Du irgendwann von Deiner Tätigkeit leben und geliehenes Geld nebst Zinsen zurückzahlen kannst. Von der Art Deines Geschäfts hat ein Steuerberater vermutlich keine Ahnung, aber dennoch kann er beurteilen, ob Zahlen plausibel erscheinen. Wenn eine Bank trotzdem ablehnt, Dein Vorhaben zu begleiten, brauchst Du Fingerspitzengefühl, um vorgeschobene von tatsächlichen Ablehnungsgründen zu unterscheiden. Etliche Banken können das Geschäft der Finanzierung von Einfamilienhäusern und Autos erledigen, haben aber keine Möglichkeit, eine Unternehmensgründung zu beurteilen. Die Jungs und Mädels, die dort Schalterdienst machen, sind dafür i. d. R. ungeeignet. Man hält für Unternehmensfinanzierungen irgendwo in den höheren Etagen Spezis bereit (oder auch nicht). Damit sich der personelle Aufwand lohnt, darf das zu finanzierende Vorhaben nicht zu klein sein. Bei einem 10 T€-Kredit bleibt nicht genug hängen, um dafür im Vorfeld Unternehmenskonzepte zu prüfen. Der Kunde bekommt dann aber i. d. R. nicht zu hören, daß der Bank das Geschäft zu piffelig ist, sondern es wird irgendwas anderes erzählt.
Es hat wenig Sinn, mit Leuten ohne Entscheidungsbefugnis zu reden, bei denen man sich den Mund fusselig sabbelt und die Unterlagen nur weiterreichen. Du mußt an die für Unternehmensfinanzierungen zuständigen Leute in der Bank. Der gegenseitige persönliche Eindruck ist wichtig. Konzept und Zahlen sind nämlich nur die eine Hälfte, die andere Hälfte ist eine Unternehmerpersönlichkeit.
Gruß
Wolfgang
Scheinargumenten absagt.
Daran hab ich auch erst gedacht, und hab gesagt er möchte bitte erlich mit mir sein…aber naja…vielleicht bin ich zu vertrauensseelig *seufs*
das glaube ich auch.
nicht abwimmeln lassen, sondern zahlen aus
anderen regionen erneut vorlegen und konzept überzeugend
vortragen.
Ich werde mich nochmal ransetzten und alles nochmal überarbeiten
eine person des vertrauens mit zu einem
solchen gespräch zu nehmen wirkt auch oft wunder.
Jemanden mitnehmen?? Hmmm…gute Idee, Danke!!
gruß
ann