Treuconcept Investitions Management

Liebe www-Gemeinde,

ich wurde kürzlich von der Firma Treuconcept Investitions Management angerufen und während des Telefongesprächs wurde mir ein kostenloses Beratungsgespräch über Einsparungsmöglichkeiten bei der Einkommensteuer angeboten. Nach der kostenlosen Beratung möchte mir diese Firma natürlich etwas verkaufen - bzw. verlangt eine Gebühr für Ihre Dienstleistung. Mir wurde zugesichert, dass ich diese Gebühr erst zahlen muss, wenn tatsächlich Einsparungen (Erstattungen) eingetreten sind. Ich habe einem Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch zugestimmt, bin mir aber gar nicht mehr sicher, ob ich nicht dabei bin in eine Falle zu tappen.

Meine Internetrecherche, um herauszufinden, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt war nicht sehr aufschlussreich. Ich konnte lediglich lesen, dass Treuconcept auch Immobilien verkauft … und das wohl auf sehr aggressive Art und Weise.

Mir erscheint das etwas dubios und ich wäre dankbar, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen könnte oder mir einen Rat geben würde. Dann hätte ich noch Zeit diesen Termin zu canceln.

Vielen Dank im Voraus,
Renate

Guten Tag Renate,
es ist doch ganz einfach. Bei Ihrem beruflichen Hintergrund wissen Sie
doch selbst am allerbesten, wie die Kiste mit Anlage, Steuern, Vorsorge und dem ganzen restlichen Quark läuft und auch, was Sie davon
wirklich brauchen. Wenn Sie befürchten, dass die Leute von Treu-In-Man
Ihnen etwas verkaufen wollen, dabei die Brechstange im Gepäck mitführen und Sie sich dabei unwohl fühlen, dann greifen Sie doch zum Telefon und sagen Nein. Gelle ?
Gruß
Günther

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Hallo Günther,

erstmal vielen Dank für Ihre Antwort.

es ist doch ganz einfach. Bei Ihrem beruflichen Hintergrund
wissen Sie doch selbst am allerbesten, wie die Kiste mit Anlage,
Steuern, Vorsorge und dem ganzen restlichen Quark läuft und auch, was
Sie davon wirklich brauchen.

Neee, nicht so wirklich, weil ich aus der IT-Branche komme. Mit Bits und Bytes kenn ich mich schon besser aus.

Wenn Sie befürchten, dass die Leute von Treu-In-Man
Ihnen etwas verkaufen wollen, dabei die Brechstange im Gepäck
mitführen und Sie sich dabei unwohl fühlen, dann greifen Sie
doch zum Telefon und sagen Nein. Gelle ?

Jawoll! Hab aber statt zum Hörer zur guten alten eMail gegriffen und schriftlich den Termin storniert.

Außerdem frag ich mich ernstlich welche neuen Steuertipps die im „Petto“ haben wollen, die nicht schon bekannt bzw. ausgeschöpft sind. Aber so recht wollten sie damit am Telefon auch nicht rausrücken. Es hieß: das könne man am Besten im persönlichen Gespräch beschreiben.

Wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.

Gruß, Renate

Hallo Renate,

ich wills mal ganz kurz machen.

Diese Art der „Kundenwerbung“ die sie beschrieben haben gehört am besten „in die Tonne“ und da ganz weit unten bitte :smile:) damit sie nicht wieder zumVorschein kommt und weil es nur Müll ist.

Man möge mir meine Ironie entschuldigen, aber mich ärgert es, dass immer wieder auf dreiste Weise versucht wird Leute übers Ohr zu hauen.

Gruss
Börsenfan1968

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Hallo Börsenfan1968,

Diese Art der „Kundenwerbung“ die sie beschrieben haben gehört
am besten „in die Tonne“ und da ganz weit unten bitte :smile:)
damit sie nicht wieder zumVorschein kommt und weil es nur Müll
ist.

Ja, unterschreib ich voll. Hab den Termin auch schon abgesagt.

Man nennt dieses Telefonmarketing cold calls und nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) stellt Werbung mit Telefonanrufen gegenüber Verbrauchern ohne deren Einwilligung eine unzumutbare Belästigung dar, wenn der Telefonanruf eine Wettbewerbshandlung ist, also mit dem Ziel erfolgt, den Absatz oder den Bezug von Waren oder Dienstleistungen zu fördern.

Ich überlege ernsthaft ob ich diesen Verstoß bei der Verbraucherschutzzentrale melden soll und/oder mich in die Robinsonliste eintrage. Ob’s was bringt? Ein Versuch wäre es wert.

Gruß, Renate

Guten Tag Renate,
ein interessanter Aspekt, den Sie da noch vorbringen. Ich meine die
Geschichte mit der Kaltwerbung und dem Dagegenvorgehen.
Die Wirklichkeit sieht so aus, dass aus meiner Sicht a l l e
Läden so vorgehen. Von der unbedeutenden Kunstnamenklitsche bis hin
zur Arroganz oder Humbug-Mülleimer.
Die Verbraucherzentrale könnte aus meiner Sicht ab sofort siebenundzwanzigtausend Sachbearbeiter einstellen, wenn sie jedem Fall
von Kaltwerbung nachginge. Und träfe damit immer die Falschen. Das sind die einzelnen Mitarbeiter, die mangels Kundschaft von ihrem
Arbeitgeber indirekt und direkt dazu gezwungen werden, so vorzugehen,
auf dass sie nicht ihren Arbeitsplatz und den Hoffnungsstrohhalm auf
„außergewöhnliche Einkommensperspektiven“ verlieren.
Wenn Sie wirklich etwas verändern wollen, dann müssen Sie dem jeweiligen Vertriebsvorstandsmitglied so lange Bösbriefe schreiben und auf persönliche Antwort bestehen, bis der sich aus dem Erdgeschossfenster seiner Konzernzentrale schmeißt oder die Praxis im
eigenen Haus ändert.
Gruß
Günther

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